Am: Do, 3. Oktober 2024
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Einen guten Tag mit Kolosser 2 Verse 6 und 7.
Da schreibt der Apostel Paulus,
wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm,
gewurzelt und auferbaut in ihm und befestigt in dem Glauben.
Bei den Kolossern bestand die Gefahr, dass sie Christus aus den Augen verloren.
Sie hatten falsche Lehrer in ihrer Mitte,
geduldet solche, die sie zur Philosophie bringen wollten,
die sie zu einer falschen Religiosität,
zum Judentum wieder zurückführen wollten,
die sie auch zu Kasteiungen und zur Engelverehrung bringen wollten.
Alles Dinge, die den menschlichen Geist, die die menschliche Seele faszinierten,
aber die wegbrachten von der Person des Herrn Jesus.
Und wir brauchen wieder solche Lehrer, die uns zu Christus führen,
die uns die Person des Herrn Jesus vor die Herzen stellen,
die uns die Person des Herrn Jesus wertvoll machen,
und zwar so, wie wir den Herrn empfangen haben.
Wie hatten die Kolosser ihn empfangen?
Der Geist Gottes hatte ihnen vorgestellt,
dass der Herr Jesus das Werk auf Golgatha vollbracht hat, (00:01:01)
dass dadurch ihre Sünden vergeben worden waren,
aber nicht genug damit, dass sie jetzt mit Christus,
der verherrlicht ist zur Rechten Gottes,
dass sie mit ihm verbunden waren.
Ja, dieser Brief geht nicht so weit,
dass er uns die Verbindung in der Herrlichkeit vorstellt,
dass er uns zeigen würde,
dass wir in Christus mitsitzen in den himmlischen Örtern.
Und doch, um in dem Bild des Alten Testaments zu bleiben,
zeigt uns dieser Kolosserbrief,
dass wir schon auf der anderen Seite des Jordan stehen,
dass wir eben sozusagen im Beginn der Eroberung des Landes,
des himmlischen Landes sind.
Wie hatten sie den Christus Jesus empfangen?
Als den, der verherrlicht ist, mit dem sie verbunden sind,
untrennbar, die Versammlung und Christus,
Christus und die Versammlung.
Und so wollen auch wir uns weiter neu mit der Person des Herrn Jesus beschäftigen,
wollen uns bewusst machen, wir sind untrennbar mit ihm verbunden.
In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.
Außerhalb von ihm brauchen wir nichts.
Er ist die ganze Fülle, die Gott uns vorstellt.
Und natürlich, er benutzt seine Diener, (00:02:01)
damit sie uns diese Herrlichkeit,
damit sie uns diese Person,
damit sie uns diese Verbindung wieder neu vor die Herzen stellen.
So wandelt in ihm, so seid mit ihm verbunden.
So habt ein Bewusstsein, dass nur durch die Verbindung mit ihm
wir wirklich geistlich wachsen können.
Gewurzelt und auferbaut in ihm.
Wir haben in ihm unsere Wurzeln.
Er ist die Quelle jedes Segens.
Und wenn wir auferbaut, wenn wir wachsen wollen,
wenn wir geistlich zunehmen wollen,
dann nur durch seine Person, durch die Beschäftigung mit ihm,
und zwar besonders mit ihm, verherrlicht zu rechten Gottes.
Befestigt in dem Glauben und nicht irgendwie wieder etwas Neues suchen.
Wollen wir uns neu mit ihm beschäftigen,
wie er uns in dem Wort vorgestellt wird,
verherrlicht zu rechten Gottes.
Da ist unser Segen, da ist unsere Sicherheit.
Wie er nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen hat,
so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm
und befestigt in dem Glauben.