Am: Mo, 20. Mai 2024
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(00:00:00)
Guten Morgen mit Apostelgeschichte 2 Vers 11.
Da lesen wir, wir hören sie die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden.
Was für ein Wunder, dass Gott damals gegeben hat.
Ein Wunder, dass Menschen, die eine Sprache gesprochen haben, Aramäisch, Griechisch auch,
auf einmal in ganz anderen Sprachen in der Lage waren, zu Menschen zu reden.
Das heißt, eigentlich war das keine Evangeliumsverkündigung.
Das wird immer wieder damit verbunden, als ob in Sprachen das Evangelium verkündigt
worden ist.
Aber das lesen wir hier nicht.
Wir hören sie die großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden.
Das heißt, sie haben Gott gelobt und das konnten Menschen, die eben aus ganz anderen
Gebieten kamen, auf einmal verstehen.
Und sie waren verwundert, dass Menschen, die nicht gelehrt waren, die keine Fremdsprachen
gelernt hatten, dass sie in der Lage waren, in fremden Sprachen zu reden.
Gott hat das in der ersten Zeit, in der ersten christlichen Zeit gegeben.
Hebräer 2 sagt uns in Vers 4, dass Gott am Anfang dieser christlichen neuen Zeit durch (00:01:02)
solche Wunder bestätigt hat, dass dieses neue Werk, dass diese neue Zeitrechnung, die
christliche Zeit, wirklich von ihm kam.
Er hatte ja das Judentum gegeben.
Er selbst hatte das Gesetz gegeben.
Er selbst hatte ein Volk geformt aus den Nachkommen von Abraham, Isaac und auch Jakob, Israel,
und hatte sie zu seinem Volk gemacht, hatte ihnen seinen Bund geschenkt, hatte sie zu
eben einem Volk gemacht, dem er einen Gottesdienst gegeben hat.
Aber dieses Volk hatte vollkommen versagt, hatte sich von Gott abgewendet, hatte seinen
eigenen Messias ans Kreuz gebracht.
Gott hat dieses Volk zur Seite gestellt.
Und jetzt hat Gott etwas ganz Neues gegeben, etwas Einzigartiges, die christliche Wahrheit,
die neutestamentliche Wahrheit.
Und um zu zeigen, dass er das, was er selbst gegeben hatte, zur Seite stellte.
Und dass das, was er neu gab, wirklich von ihm kam, hat er Wunderzeichen gegeben.
Es waren auf der einen Seite Wunderheilungen durch Gläubige, durch Apostel besonders,
aber eben auch diese Sprachenreden.
Wir lesen in der Apostelgeschichte, dass das mehrfach Anwendung fand, aber der Hebräerbrief (00:02:04)
zeigt schon, dass das Vergangenheit war.
Und in 1. Korinther 13 macht der Apostel deutlich, dass das wie von selbst aufhören würde.
Wir leben nicht mehr in der Zeit dieser Wunder.
Wir leben nicht mehr in der Zeit, in der eben durch Sprachen und durch Wunderheilungen Gläubige
andere irgendwie beeindrucken könnten, um auf die Wundertaten Gottes hinzuweisen.
Wir leben in einer Zeit, in der die Kraft dadurch sichtbar wird, dass man ausharrt.
Wir brauchen nicht für Wunder zu beten, auch nicht im Leben von Gläubigen.
Da ist es ohnehin selten überhaupt in Anwendung gekommen.
Wir finden den Fall von Euthychus, wir finden den Fall auch von Tabitha und Dorcas, die
geheilt worden sind oder auferweckt worden sind.
Ansonsten ist das immer wieder ein Zeichen gewesen, was Ungläubigen galt.
Wir brauchen also in der heutigen Zeit nicht auf Wunder zu schauen, auch wenn es um schwere
Krankheiten geht.
Wir beten dafür, dass der Wille des Herrn geschieht.
Und natürlich kann er Wunder tun. (00:03:01)
Er tut das nicht durch Menschen, sondern er tut das in seiner freien Souveränität.
Aber er kann Wunder tun, aber das ist eigentlich nicht der Charakter der heutigen Zeit.
Der Charakter der heutigen Zeit ist, dass er Ausharren gibt, dass er die Kraft gibt, auszuharren
in schwierigen Umständen.
Dafür wollen wir beten und wollen uns öffnen für ein Wirken, das darüber hinaus gehen
kann von Gott.
Aber damals hat er solche Wunder gegeben und bestätigt.
Wunderbar, dass wir auf diese Zeit zurückschauen dürfen, dass wir aber nicht irgendwie neidisch
sein müssen.
Denn die Kraft des Geistes Gottes und der Geist Gottes selbst und der Herr Jesus, mit
dem wir im Himmel verbunden sind, ist dasselbe.
Er ist derselbe, Christus ist derselbe, der Geist Gottes ist derselbe.
Und er gibt uns heute die Kraft, in den Umständen, in denen wir sind, weiterzumachen.
Damals aber war das wirklich eine einzigartige Bestätigung dieses großartigen Werkes Gottes.
Wir hören sie, die großen Taten, in unseren Sprachen reden.