Sprüche 10,19


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(00:00:00) Herzlich willkommen mit Sprüche 10 Vers 19. Da lesen wir, bei der Menge der Worte fehlt Übertretung nicht. Wer aber seine Lippen zurückhält, ist einsichtsvoll. Gott hat in seinem Wort viel zu sagen über unsere Zunge, über unsere Worte, über unsere Lippen. Auch in dem Buch der Sprüche, wo wir viele Hinweise finden auf unser praktisches Glaubensleben. Schon in Vers 18 spricht Salomo davon, wer Hass verbirgt, hat Lügenlippen. Und wer Verleumdung verbreitet, ist ein Tor. Vielleicht lügen wir, vielleicht versuchen wir uns mit Lügen aus einer Affäre zu ziehen. Vielleicht verleumden wir andere. In Vers 20 wird positiv davon gesprochen, die Zunge des Gerechten ist auserlesene Silber. Der Verstand des Gottlosen ist wenig wert. Die Lippen des Gerechten weiden viele, aber die Narren sterben durch Mangel an Verstand. Und so hier, bei der Menge der Worte. Wie viel reden wir am Tag? (00:01:01) Wie viel haben wir gestern geredet? Wie viel werden wir heute reden? Bei der Menge der Worte fehlt Übertretung nicht. Wie sinnloses Zeug reden wir oft? Wie machen wir einen Witz nach dem anderen? Ist das alles zur Ehre des Herrn? Ist das, was wir sagen, wirklich etwas, was in Übereinstimmung mit seinen Gedanken ist? Müssen wir nicht zugeben, da fehlt die Übertretung nicht. Wie oft würden wir gerne ein Wort zurückziehen, aber es ist ausgesprochen. Ja, wir können es bekennen. Wir sollen es bekennen. Und dann vergibt uns Gott. Aber bei der Menge der Worte fehlt Übertretung nicht. Nein, wir wollen darüber nachdenken, was Salomo hier anfügt, wer aber seine Lippen zurückhält. Wer wirklich erst nachdenkt, bevor er spricht. Wer nicht einfach ad hoc irgendwelche Worte von sich gibt, sondern wer darüber nachdenkt und lieber einen Moment mehr wartet, um etwas Vernünftiges zu sagen, um etwas gottwohlgefälliges zu sagen, um etwas auszusprechen, was wirklich zum Segen ist für andere. Dann ist das etwas, was einsichtsvoll ist. Dann ist das etwas, (00:02:02) was Gott ehrt und was uns letztlich selbst auch schützt. Wie sehr sind wir oft schutzlos, weil wir eben nicht nachdenken sollen, sondern weil wir einfach schnell reden. Und dann im Nachhinein manches uns leid tut, aber man es nicht wieder einholen kann, weil es vor vielen oder vor anderen gesagt worden ist, die man gar nicht kennt oder denen man das jetzt nicht, jedenfalls nicht so schnell wieder sagen kann, dass das verkehrt gewesen ist. Ja, unsere Zunge ist ein ganz gefährliches Instrument. Es ist so nützlich, wenn es zur Ehre Gottes eingesetzt wird, aber so gefährlich zugleich. Bei der Menge der Worte fehlt Übertretung nicht. Wer aber seine Lippen zurückhält, ist einsichtsvoll.
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