Am: Di, 6. August 2024
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Einen segensreichen Tagesbeginn mit 1. Samuel 16 Vers 7. Da heißt es, der Herr sieht nicht
auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der Herr
sieht auf das Herz.
Salomon musste lernen, dass der Mensch sich immer wieder darauf beschränkt, das Äußere
anzuschauen. Er hatte die Söhne Isais vor sich und er sollte einen zum König salben.
Gott hatte ihm das deutlich gemacht. Und jetzt sah er diesen ältesten Sohn, seine Größe,
seine Herrlichkeit. Und da hat er gedacht, gewiss, das ist er. Aber da musste der Herr
ihm deutlich machen, blicke nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses,
denn ich habe ihn verworfen. Nein, nicht verworfen in dem Sinne, dass er verloren gehen würde,
aber nicht eben als König ausgesucht. Der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch
sieht. Wir können als Menschen nur auf das Äußere zunächst einmal sehen. Wir sehen,
wie jemand aussieht, wir sehen, wie jemand sich verhält. Und das ist menschlich. Der
Mensch kann nicht in das Herz hineinschauen. Das ist an sich kein Tadel. Der Tadel war,
dass er nicht auf Gott gewartet hat, Samuel. Und das kann auch uns passieren, die wir dem (00:01:03)
Herrn Jesus dienen. Und wir alle wollen doch dem Herrn Jesus dienen. Dass wir sehr beschränkt
sind, dass wir uns faszinieren lassen von äußeren Worten, von einem äußeren Eindruck,
von dem, was äußerlich jemand tut, sei es inmitten von Gläubigen oder auch außerhalb.
Die Gabe zum Beispiel von jemandem, die kann uns sehr beeindrucken. Und da sagt uns Gott
hier, der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht auf das
Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz. Der Herr ist der Einzige, der in das Herz
hineinschauen kann. Ja, auch wir können die Folgen einer Einstellung sehen, aber dazu
bedarf es schon eines guten Auges, eines guten Empfindens, das auf dem Wort Gottes basiert
und das durch das Wort Gottes dann auch geformt worden ist. Lasst uns dieses Bewusstsein haben.
Es ist etwas Menschliches, dass wir zunächst einmal nur das Äußere sehen können und
dass wir deshalb umso mehr aufpassen müssen, dass wir uns nicht mitreißen lassen, weil
wir äußerlich so begeistert sind von jemand, der eben vielleicht so annehmbar ist, so attraktiv (00:02:03)
ist, so nett ist im persönlichen Umfeld, im familiären Umfeld, auch im gemeindlichen,
im Versammlungsumfeld. Nein, der Mensch kann nur auf das Äußere sehen und er muss lernen
durch Gottes Gnade, durch das Wort Gottes, dass das Innere, dass das Herz ganz ganz anders
stehen kann, dass man einen Mantel anziehen kann, wie wir das alle in unserem Sonntagsleben
leicht tun können, aber dass es in Wirklichkeit ganz anders aussieht. Lasst uns von Gottes
Wort hier lernen. Der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht, denn der Mensch
sieht auf das Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz.