Psalm 22,22


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(00:00:00) Einen segensreichen ersten Tag der Woche mit Psalm 22 Vers 2. Da lesen wir, Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Bist fern von meiner Rettung den Worten meines Gestöns? Wie könnte ein Sonntag besser eingeleitet werden, als durch diese Worte, von denen wir aus Matthäus 27 und Markus 15 wissen, dass der Herr Jesus sie am Kreuz ausgesprochen hat? Wir haben hier einen Psalm vor uns, Psalm 22. Der Prophetie ist reine Prophetie. Normalerweise sprechen die Psalmisten aus einer eigenen Lebenserfahrung. Aber das, was hier ausgesprochen wird, hat weder David noch irgendjemand bis heute erlebt, außer Christus. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Wer könnte das gesagt haben? Kein Mensch hier auf dieser Erde ist bisher von Gott verlassen gewesen. Kein Mensch hat das erleben müssen. Selbst die bösesten, ungläubigen Menschen, sagen wir ein Pharao oder ein Judas Iskariot. Sie haben erlebt, wie Gott sich ihnen zugewendet hat. In der Person des Herrn Jesus, bei Judas Iskariot, (00:01:02) durch Mose, in der Person des Pharao. Gott hat sich zu ihnen gewendet. Er hat sie nicht verlassen. Er hat sie nicht allein gelassen. Er hat ihnen immer wieder appelliert, tut Buße, bekehrt euch. Aber hier ist ein Mensch, der wirklich verlassen worden ist von Gott, von dem Gott sich abgewendet hat, weil er Sünde auf sich hatte, Sündenträger war, weil er nach 2. Korinther 5 sogar zur Sünde gemacht worden ist. Kein Mensch wird das je sagen können, was der Jesus hier gesagt hat. Denn diejenigen, die von Gott verlassen sein werden, und das werden viele sein, alle diejenigen, die in der heutigen Zeit Jesus als Retter ablehnen, alle diejenigen, die im Alten Testament abgelehnt haben, im Glauben Gott als Rettergott anzunehmen, die werden in der Hölle sein, aber sie werden nicht sagen können, mein Gott, denn er ist nicht ihr Gott. Aber der Jesus, er hatte Gott als seinen Vater. Er hat ein Leben geführt zur Verherrlichung Gottes. Und da ruft er aus, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöns. (00:02:01) Es offenbart etwas von der Not seiner Seele in diesen 3 Stunden. Ja, er hat das am Ende der 3 Stunden ausgerufen. Und mit diesem Ruf, mit diesem Schrei waren die 3 Stunden zu Ende. Wir lesen das in den Evangelien. Der Jesus ist nicht an Erschöpfung gestorben. Der Jesus ist auch nicht unter dieser Last der Sünde gestorben, sondern er hat das ausgehalten. Er ist nicht unter dem Gericht Gottes gestorben. Und auch dieser Ruf, den er hier ausspricht, der seine Seelenot offenbart, ist nicht ein Ruf, das er nicht mehr konnte, sondern Gott hat ihn das ausrufen lassen, weil es eine Weissagung des Alten Testamentes war, damit wir ein Bewusstsein bekommen, wie schrecklich diese Not gewesen ist, wie furchtbar es ist, zur Sünde gemacht zu werden. Anbetend fallen wir vor dem Herrn Jesus nieder. Anbetung, das gebührt ihm angesichts dessen, was er dort vollbracht hat. In unseren Herzen erheben wir ihn und wollen heute, an diesem ersten Tag der Woche, zu seinem Gedächtnis zusammenkommen, um ihm die Ehre zu geben, um ihn zu verherrlichen, (00:03:01) um daran zu denken, was er vollbracht hat an diesem Kreuz von Golgatha. Er ist es wert.
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