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So endet der letzte Psalm. Darin wird uns das Ergebnis präsentiert, soweit die Erde betroffen ist, was die Ankunft des Herrn betrifft, wenn Er wiederkommen wird. Er ist der gesegnete Mensch aus dem ersten Psalm, der nicht dem Rat der Gottlosen folgte, sondern sich an der Lehre Jahwes erfreute und darüber sowohl bei Tag als auch bei Nacht nachsann.

Jeder Atemzug, den Er tat, war ein „Halleluja!“, ein „Preist den Herrn“. Jeder Herzschlag in seiner Hingabe gehörte Gott. In jedem Wort und in jeder Tat wurde der Vater verherrlicht. Jede moralische Tugend leuchtete in unermesslicher Vollkommenheit aus seinem Leben hevor.

Die Menschen sagten: „Wann wird Er sterben, und Sein Name vergehen?" (Ps 41,6). Aber seine Frucht wird zur rechten Zeit erscheinen, sein Blatt niemals welken. Alles, was Er tut, wird gedeihen.

Die Menschen dachten, Sein Licht sei für immer erloschen, als Er widerstandslos ans Kreuz geführt wurde. Aber Er kommt wieder. Sein Licht wird aufgehen: die Sonne der Gerechtigkeit. Dann wird der Morgen anbrechen, auf den die Heiligen Gottes immer gehofft haben. Es wird ein Morgen sein ohne Wolken; wie das grüne, frische Gras, das nach dem Regen aus der Erde sprießt (2. Sam 23,4).

Er wird seinem Reich mit einem gesegneten Charakter prägen. Es wird die Herrlichkeit widerspiegeln, die in Ihm erstrahlt. Jedes Stöhnen, jede Klage und jeder Schrei der Qual wird verstummen. Die Dunkelheit wird vor dem Glanz seiner Gegenwart fliehen, und die ganze Erde wird erfüllt sein von der Herrlichkeit des Herrn. So wie jeder Atemzug von Ihm ein Halleluja war, als Er hier war, so wird alles, was Odem hat, dann „Halleluja!“ sagen.

  • Der Aufstieg und der Fall von Königreichen,
  • die Ansammlung schwerwiegender Fragen,
  • das Zusammenprallen von widerstreitenden Interessen, das sich mit den Jahren verschärft und die Unbeständigkeit der Dinge in dieser Welt zeigt und die Herzen der Menschen mit Zweifeln erfüllt

wird denjenigen nicht stören, der mit dem Auge des Glaubens auf „Jesus sieht, der ein wenig unter die Engel wegen des Leidens des Todes erniedrigt war, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt – so dass er durch Gottes Gnade für alles den Tod schmeckte“ (Hebräer 2,9).

Der Morgenstern, das helle Vorzeichen des Tages, leuchtet am Himmel und erfüllt das Herz des Gläubigen mit Hoffnung, so dass er jetzt rufen kann: „Halleluja! DER HERR KOMMT.“

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