Nicht nur haben wir Christus in seiner Herrlichkeit als unsere unerschöpfliche Quelle, sondern wir haben auch das Haus des Vaters als unser bleibendes Zuhause. Beachten wir, dass das Wort „Wohnungen“ eigentlich „Bleibe“ bedeutet - ein Zuhause, das, sobald es erreicht ist, nie mehr verlassen wird. Dort werden wir ewig bleiben. Auf der Erde haben wir „keine bleibende Stadt“. Wir sind Pilger (Wanderer) und Fremde hier. Unser bleibendes Zuhause ist im Haus des Vaters.
Außerdem gibt es im Haus des Vaters „viele“ Behausungen. Auf der Erde gab es keinen Platz für Christus und nur wenig Platz für diejenigen, die zu Christus gehören. Aber im Haus des Vaters ist Platz für alle, die zu Christus gehören - die Großen und die Kleinen. Wenn es nicht so wäre, hätte der Herr es seinen Jüngern gesagt. Er hätte seine Jünger nicht um sich versammelt und sie aus dieser Welt herausgeführt, wenn Er sie nicht in eine Szene des Segens führen würde, die Ihm als das Haus des Vaters bekannt war.
Zu diesem „Zuhause“ ging der Herr. Am Kreuz bereitete Er sein Volk für diesen Ort vor; seine Gegenwart in der Herrlichkeit bereitet den Platz für sein Volk vor. So werden wir über die Schwachheit und das Versagen aller irdischen Dinge erhoben, über die wechselnden Szenen der Zeit hinausgetragen, um in Gedanken eine bessere Welt zu betreten, um dort ein Zuhause vorzufinden: vorbereitet im Haus des Vaters.
Quelle: bibelpraxis.de/a7195.html