Leben retten - Leben lassen

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Orkanböen

Innerhalb weniger Stunden sinkt die Außentemperatur von +5 auf -5 Grad. Es entstehen Windböen mit atemberaubender Geschwindigkeit. Bäume werden entwurzelt, liegen quer auf der Straße. Durch das Radio kommen ständig neue Warnmeldungen. Regen, Schnee und Hagel wechseln sich ab.

Ein Vater

Die 6 jährige Tochter steht unter einem Baum. Der Vater hört es krachen. Ein Sprung, er packt seine Tochter. Berstend bricht ein dicker Ast und stürzt in die Tiefe. Beide liegen unter dem Astwerk begraben. Die Tochter kann lebend geborgen werden. Der Vater stirbt.

Leben retten

Auch in unserer Gesellschaft wird das Retten von Leben groß geschrieben. Man bewundert solche, die uneigennützig andere retten. Auch in den Augen Gottes ist das Leben der Menschen sehr wichtig. Gott sieht den Menschen, ob er in Gefahr ist, sein Leben zu verlieren.

Der Erzfeind des Lebens ist der Tod

Man hört das Wort „Sünde“ nicht gerne. Aber die Sünde ist die Ursache für den Tod. Das sagt die Bibel, das Wort Gottes in Römer, Kapitel 6, Vers 23. Die Sünde ist zu allen Menschen vorgedrungen. Jeder Mensch muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, einmal zu sterben. Früher oder später. Da führt kein Weg dran vorbei. Wirklich nicht?

Der größte Lebensretter

Auch von dem Kreuz, wo Jesus Christus starb, möchte man nichts hören. Weihnachten feiern, ja. Geschenke, Kerzen, schöne Gottesdienste. Das ist so gemütlich: Eine Krippe und die Hirten … Aber war es am Kreuz auch gemütlich? Nein, Jesus Christus wurde gequält. Er starb dort. Warum eigentlich? Er starb, weil er das Leben der Menschen retten wollte. Er ist stellvertretend gestorben, für alle, die an ihn glauben.

Der 16. Dezember 2005

Die 6-jährige Tochter weiß: Mein Vater hat mich gerettet. Er lebt nicht mehr. Aber ich lebe, weil er sich für mich eingesetzt hat.

Heute?

Auch das heutige Datum kann ein entscheidendes sein: Zunächst muss man die eigene Situation erkennen, dass man gegenüber dem Tod machtlos ist. Dann der Blick nach oben. Jesus Christus ist der Retter, einen anderen gibt es nicht. Jeder, der sich an diesen Retter rufend wendet, wird errettet werden. Wahre Umkehr zu ihm ist der einzige Weg am Tod vorbei. Jesus Christus gibt ewiges Leben (Johannes, Kapitel 3, Vers 16).

Noch etwas:

Der Herr Jesus ist nicht gestorben, weil er durch äußere Einwirkung keine Kraft zum Leben mehr gehabt hätte. Nein. Der Herr Jesus war der Sohn Gottes, der alle Macht auch über sein eigenes Leben besaß. Aber warum ist er dann gestorben? Das ist eben das große Wunder: Er hat seine Macht benutzt, um in den Tod zu gehen. Er hat sich selbst dahingegeben. Und das tat er aus Liebe zu allen Menschen, die dem Tod machtlos gegenüberstehen.

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