Wer von uns hätte diese Worte gesagt, als wir zwölf Jahre alt waren? Christi Verhalten war so, dass Er seine Eltern ansprach, als ob sie aus dem Verlauf seines Lebens hätten wissen müssen, womit Er wirklich beschäftigt war. Philipper 3 zeigt, wie mit Paulus ein Mensch mit gleichen Gemütsbewegungen wie wir den gleichen Weg wie Christus gehen kann, die Schönheit Christi sehen und richtig einschätzen kann.
Die Auswirkung war erstens, dass er alles andere für Dreck hielt um der überragenden Erkenntnis Christi Jesu, seines Herrn, willen; und zweitens, indem er sich bewusst war, dass der Tod des Herrn stellvertretend für ihn geschehen war und dass die Auferstehung Christi seine Gerechtigkeit bedeutet, empfand er, dass auf der Erde alles gegen ihn stand. Er befand sich so in derselben Stellung wie Christus. Daher konnte er sagen: „Vater.“ Als Kind lautet sein Gedanke: „Ich möchte in der Gemeinschaft seines Leidens und wie Christus sein.“ Er hatte keine „löchrige“ Tasche wie Judas, in die er die Dinge der Erde stecken wollte oder konnte. Das alles war für ihn nichts als Dreck. Die ganze Welt war für ihn ein Ort, der nach dem Mord an Christus roch, und es erzeugte in ihm eine Art Ekel gegen die Dinge darin.
Die Kraft der Nasiräertums kommt aus der Erkenntnis der Verbindung mit Christus. Indem man mit Ihm gekreuzigt und mit Ihm auferweckt wird, möchte man so leben, wie er es in dieser Welt tat, um das Leben zu haben, das Er hatte, als Er aus den Toten auferweckt wurde. Wie wenige haben dies als ihr Ziel und ihre Absicht! Wie wenige streben danach, Christus nachzufolgen!
Was würde es bewirken? Wenn du und ich sagen könnten: „Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?", würden wir uns bald in der Gemeinschaft seiner Leidens wiederfinden. Wenn ich ein Sohn bin, hat der Vater noch hier unten auf der Erde etwas zu erledigen. Dringt es in unsere Seelen ein, wenn wir an seinem Tisch sitzen und des Todes unseres Herrn gedenken, dass unser Vater noch Ziele auf der Erde hat? Durch seinen Geist können wir herausfinden, welchen Teil dieser Aufgabe Er uns überträgt. Lasst uns das dann auch tun, indem wir uns selbst und die Welt ganz loslassen.
Quelle: bibelpraxis.de/a7107.html