Unsere Heimat in der Herrlichkeit

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"In dem Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten" (Joh 14,2).

Jesu Kommen wird unsere Wüstenwanderung beenden. Es wird alle Risse im Volk Gottes heilen. Es wird die getrennten und zerstreuten Glaubenden sammeln. Es wird die Nöte, die Prüfungen und die Schwierigkeiten der Seinen beenden. Es wird uns aus einer Umgebung der Finsternis und des Todes herausnehmen und uns in ein Zuhause von Licht, Leben und Liebe einführen. All das und noch vieles mehr wird sein Kommen bewirken. Aber vor allem anderen wird es uns in die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus bringen. So kann Er sagen: „Ich werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet."

Was wäre der Himmel ohne den Herrn Jesus? Es wird gewiss ein Segen sein, sich in einer Umgebung aufzuhalten, wo „der Tod nicht mehr sein wird,
noch Trauer, noch Geschrei" - wo alles heilig und vollkommen ist. Aber wenn der Herr Jesus nicht dort wäre, bliebe das Herz doch unbefriedigt. Das überwältigende Glück seines Kommens besteht darin, dass wir bei Ihm sein werden.

Er ist bei uns gewesen in dieser dunklen Welt des Todes. Und wir werden bei Ihm im ewigen Haus des Lebens sein - im Haus des Vaters. Das ist die höchste Seite seines Kommens. Sie zeigt uns auch das Verlangen seines Herzens. Wir erfahren aus diesen Worten seinen tiefen Wunsch, die Seinen bei sich zu haben - zur Freude und Befriedigung seines eigenen Herzens.

Er wünscht sich unsere Gesellschaft. Er ist der Inhalt unseres Glaubens im Himmel, wir sind die Gegenstände seiner Liebe auf der Erde. Wenn unser Schatz im Himmel ist, so ist sein Schatz auf der Erde. Christus selbst ist weggegangen, aber sein Herz ist noch hier. So hat jemand richtig gesagt: „Wenn
sein Herz noch hier ist, kann Er selbst nicht weit weg sein."

Welch ein Trost für traurige Herzen bedeuten diese Einleitungsverse! Wir haben

  • Christus in der Herrlichkeit als unsere nie versiegende
  • ein Zuhause in der Herrlichkeit, das uns erwartet, und
  • einen Menschen in der Herrlichkeit, der uns bei sich haben will.

Entnommen aus: Das wahrhaftige Licht (Hamilton Smith: ein Bibelkommentar zum Johannesevangelium)

 

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