2. Thessalonicher 2,16.17


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(00:00:00) Guten Morgen mit 2. Thessalonicher 2 Verse 16 und 17. Da schreibt Paulus an die Thessalonicher »Unser Herr Jesus Christus und Gott unser Vater, der uns geliebt hat, tröste eure Herzen und befestige euch in jedem guten Werk und Wort.« Der Apostel Paulus freute sich über den geistlichen Zustand der Thessalonicher. Obwohl er nur ganz kurz bei ihnen gewesen war, war doch die Veränderung in ihrem Leben, seit sie sich bekehrt haben, unwahrscheinlich deutlich geworden. Man hat zwar den Eindruck, dass im 2. Brief schon eine gewisse Abkühlung stattgefunden hat, aber noch immer war der Apostel schuldig, Gott alle Zeit zu danken im Blick auf die Thessalonicher. Aber er würde weiter für sie beten, er würde weiter für sie da sein. Und jetzt war er abwesend, aber da gab es den einen Gott, der sich um sie kümmerte. Und er sagt das »Unser Herr Jesus Christus und Gott unser Vater«. Ja, der dreieine Gott stand auf ihrer Seite, er kümmerte (00:01:02) sich um sie. Und für uns ist das der Herr Jesus Christus, der, der für uns Mensch geworden ist, der, der am Kreuz von Golgatha für uns gestorben hat, der ist da für uns, er befestigt uns, er hilft uns. Er hat Autorität über uns, der Herr Jesus Christus. Und nur wenn wir uns dieser Autorität unterstellen, werden wir wirklich glücklich sein, werden wir gesegnete Christen sein. Und dann ist auch Gott unser Vater. Ja, Gott, der sich in seinem tiefsten Wesen offenbart hat als Vater. Und dieser Gott, der unser Vater ist, da ist der Vater, da ist der Sohn, da ist der Heilige Geist. Und er kümmert sich als solcher um uns, der uns liebt, der in Fürsorge, väterlicher Fürsorge für uns tätig ist, der uns geliebt hat und das erwiesen hat, indem er seinen Sohn gegeben hat, der uns liebt und der das Tag für Tag erweist. Er tröstet eure Herzen. Wie viel Trost haben wir nötig? Nicht nur bei Trauer, nicht nur, wenn wir einen lieben, nahen, einen Freund verloren haben, der heimgegangen ist, sondern auch in Lebensumständen, die schwierig sind. Da brauchen wir Trost, da brauchen wir dieses Zuwenden, da, wo wir vielleicht aufgeben mögen. Und er befestige euch in (00:02:05) jedem guten Werk und Wort. Wir sind gar nicht in der Lage, selbstständig, in eigener Macht, in eigener Weisheit, in eigener Kraft, gute Werke zu tun und auszusprechen, das, was Gott ehrt, was zum Guten ist. Aber er befestige das. Wir brauchen diese Befestigung, wir brauchen ihn, damit unser Werk befestigt wird, damit es ein gutes Werk ist und dass es bei jedem Werk so ist und auch Wort. Ja, so wollen wir vertrauen, so wollen wir füreinander beten und wollen das dankbar annehmen. Unser Herr Jesus Christus und Gott unser Vater, der uns geliebt hat, tröste eure Herzen und befestige euch in jedem guten Werk und Wort.
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