Furcht – vor wem?

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Antwort: Wir dürfen unseren Gott fürchten, d.h. in Gottesfurcht leben. Das heißt aber zugleich: Wir dürfen uns unserem Gott und Vater anvertrauen, wir dürfen Ihm vertrauen.

Furcht in Lukas 12

In dem Abschnitt Lukas 12, 4-7 erkennen wir,
* wen wir nicht fürchten sollen: die Menschen (v.4)
* wen wir fürchten sollen: Gott. (v.5-7)

In den Versen 1-3 dieses Kapitels zeigt uns der Herr Jesus in seiner Ansprache an seine Jünger, dass „alles bloß und aufgedeckt ist vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben“ (Hebräer 4,13).

3 Konsequenzen

In den Versen 4-7 zeigt der Herr, dass diese Tatsache zwei Konsequenzen hat:

1. Wir sollen uns nicht vor den Menschen fürchten, die nur den Leib töten können, aber zu nichts mehr in der Lage sind (v.4).

2. Wir sollen uns vor Gott fürchten, den Schöpfer und damit Richter der Menschen. Er hat die Autorität in die Hölle zu werfen. Wer also mit diesem großen Gott nicht ins Reine gekommen ist, muss wirklich Angst haben. Aber bis heute kann man mit Gott versöhnt werden, wenn man sich bekehrt und Gott die Sünden bekennt.

3. Jeder, der versöhnt ist, darf Gott, dem Schöpfer und Erhalter alles Lebens vertrauen. Dieser mächtige Schöpfer sorgt sich in Liebe um die, die Ihn fürchten. Selbst die Haare unseres Hauptes sind alle gezählt.

Nicht einer der vielen Sperlinge, die in den Augen der Menschen sehr wenig wert sind und die innerhalb der Klasse der Vögel klein und unscheinbar sind, wird verloren gehen. Wie viel weniger die Menschen, die Ihn, den Schöpfer fürchten.

Der Schöpfer = unser Gott und Vater

Dieser Schöpfer ist für die, die Ihn fürchten, der himmlische Vater geworden. Er ist ihr Gott. Jemand, der Gott kennt, Ihm vertraut und Ihn im Sinne von Ehrfurcht fürchtet, ist zugleich ein wiedergeborener Christ, denn er fürchtet sich, etwas zu tun, was nicht nach den Gedanken seines Vaters ist.

Wenn Du so Deinen Weg als Gläubiger gehst in dem Bewusstsein der liebenden Fürsorge Deines großen Gottes und Vaters, der auch Dein Schöpfer ist, dann brauchst Du Dich nicht vor den Menschen zu fürchten und kannst der Aufforderung des Herrn leichter folgen:

„So fürchtet euch nicht“ (v.7b).

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