Der Schlüssel zu einem glücklichen Glaubensleben mit Gott (6) - das Werk des Herrn Jesus


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(00:00:00) Der Schlüssel zu einem glücklichen Glaubensleben mit Gott ist das Werk des Herrn Jesus, d.h. das Stützen auf das, was der Herr Jesus getan hat für uns, und das natürlich auf einer biblischen Grundlage. Was sagt der Apostel Petrus dazu? Er spricht von dem Werk des Herrn Jesus in mehreren Versen in 1. Petrus 2 und sagt uns, denn hierzu seid ihr berufen worden, denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt, der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden, der Gescholten nicht widerschalt, Leidend nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet. Das ist das Leiden des Herrn Jesus, wie er als Vorbild für uns tätig war, wie er gelitten hat und wir können ihm als Erlösten nachfolgen. Dann in Vers 24 aber spricht er von dem, was der Herr Jesus für uns getan hat und wo wir einfach Empfänger sind. Hier sehen wir also, dass der Herr Jesus stellvertretend für uns, an seinem Leib, an seinem Körper, (00:01:10) auf dem Holz unsere Sünden getragen hat. Das ist der Gedanke der Stellvertretung. Hier finden wir, dass der Herr Jesus stellvertretend für alle diejenigen, die an ihn glauben, die Sünden getragen hat. Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass er das nur für diejenigen getragen hat, die an ihn glauben. Der Jesus ist also stellvertretend für die Gläubigen in das Gericht Gottes gegangen. Er hat nicht die Sünden der Welt getragen. Er hat auch nicht die Sünde der Welt getragen. Nein, er hat für uns, die wir an ihn glauben würden, rückblickend dürfen wir sagen, für uns, die wir an ihn glauben, hat er die Sünden auf sich genommen, hat er die Sünden getragen, war er der Sündenträger im Gericht Gottes, das muss man sich vorstellen. Der Herr Jesus, der ohne Sünde war, von dem es hier heißt, der keine Sünde tat, Vers 22, der hat unsere Sünden getragen, er hat sich eins gemacht, mit uns, den Sündern, (00:02:07) er war bereit, zur Sünde gemacht zu werden und das für solche, die Feinde Gottes waren, für solche, die verloren waren, aber er wusste, dass es viele geben würde, die ihn als Retter annehmen und für sie hat er dieses Werk getragen. Das macht uns glücklich, das macht uns dankbar, dass wir zurückschauen auf den Herrn Jesus, der unsere Sünden getragen hat. Nur zur Ergänzung, natürlich hat der Jesus nicht die Sünden der Welt getragen, dann würde jeder Mensch ewig im Himmel sein, dann bräuchte man sich nicht zu bekehren, dann müsste man Jesus nicht als Retter annehmen, wenn er die Sünden der ganzen Welt getragen hätte, dann wäre jeder gerettet durch dieses Werk, egal, ob er Jesus als Retter annimmt oder nicht. Dasselbe gilt, wenn man sagt, er hat die Sünde der Welt getragen, das ist natürlich genauso verkehrt. Nein, er hat nur die Sünden und die Sünde derer getragen, die an ihn glauben würden, (00:03:01) die heute an ihn glauben und das macht uns einfach glücklich. Der andere Gedanke wäre Allversöhnung, das wäre eine ganz furchtbare Irrlehre, der wollen wir nicht anhängen. Nein, wir sind uns bewusst, dass der Herr Jesus unsere Sünden getragen hat und noch einmal, das macht uns glücklich, dass wir sehen, dass einer bereit war, der das konnte. Wir konnten ja nicht mal für uns selbst sterben, ja, das wäre der ewige Tod gewesen, aber wir hätten nicht für uns ein Erlösungswerk vollbringen können, das kann nur ein anderer für uns tun, das hat der Jesus getan und wir konnten das auch nicht für andere tun, weil wir selber Sünder waren, aber der Jesus ist in dieses Gericht für uns gegangen, das macht uns dankbar. Das führt dazu, dass wir, wie der Apostel Petrus das hier sagt, jetzt den Sünden abgestorben der Gerechtigkeit leben, dass wir jetzt nicht mehr ein Leben in der Sünde führen, dass wir jetzt nicht mehr diese alte Natur in uns wirken lassen wollen, sondern dass wir uns der Sünde für tot halten, für das halten, was wir sind in Gottes Augen, gestorben. Dieser Gedanke der Stillvertretung findet sich auch zum Beispiel in Markus 10 und Matthäus (00:04:02) 20. Markus 10 Vers 45, denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. Da sehen wir, nicht für alle. Der Jesus ist nicht als Lösegeld gestorben für alle, sondern er ist stellvertretend für diejenigen gestorben, für viele, anstelle von vielen, die ihn als Retter annehmen, die sich vor Gott beugen und anerkennen, dass sie verloren sind. Ja, der Jesus hat nicht die Sünde der Welt, er hat nicht die Sünden der Welt getragen, er hat die Sünden derer getragen, die an ihn glauben. Für sie ist er dieses wunderbare Lösungsgeld, für sie hat er dieses Lösegeld bezahlt. Kannst du das sagen, dass du den Jesus als Retter angenommen hast? Weißt du, dass er für dich, für deine Sünden gestorben ist? Wunderbarer Gedanke, dass der Jesus stellvertretend für uns in das Gericht Gottes gegangen ist und dass wir jetzt wirklich eine Antwort geben auf diese Liebe, auf diese Hingabe, indem wir für ihn unser Leben auch einsetzen. (00:05:03) Neben den Gedanken der Stellvertretung, also dass der Jesus die Sünde derer getragen hat, die Sünden derer getragen hat, die an ihn glauben, nicht die der Welt, gibt es noch einen zweiten Gedanken und das ist der Gedanke der Sühnung. Den finden wir zum Beispiel erst in Johannes 1 Vers 29. Da finden wir Johannes, den Täufer, der Jesus sieht, wie er zu sich kommt und dann sagt er, siehe das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Hier geht es nicht darum, dass der Jesus die Sünden von Gläubigen getragen hätte. Hier steht natürlich auch nicht, dass er die Sünde der Welt oder die Sünden der Welt getragen hat, sondern hier steht, dass er die Sünde der Welt wegnimmt. Das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Das Werk des Herrn Jesus ist so groß, so großartig, so umfassend, dass Gott jetzt auf diese Erde schauen kann und Sünde kein Hindernis mehr ist. Das war früher so. Da war Sünde, ungesühnte Sünde und Gott konnte letztlich nicht in vollem Maß segnen. Aber durch das Werk des Herrn Jesus, der Sühnung bewirkt hat, der die Sünde zugedeckt hat in (00:06:05) den Augen Gottes, kann Gott jetzt auf diese Erde schauen und segnen. Und die Grundlage dafür, dass die Sünde aus diesem Weltall weggenommen wird, nämlich in der Ewigkeit, im ewigen Zustand, hat er Jesus durch sein Werk auf Golgatha gelegt. Sein Werk ist so umfassend, dass Gott dadurch die Sünde komplett aus diesem Weltall verbannen kann und das auf einer gerechten, auf einer vollkommenen Grundlage. Das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Durch sein Werk ist die Grundlage dafür gelegt, dass diese Sünde nicht mehr in das Auge Gottes kommen wird. Es wird schon eine Art Vorerfüllung im tausendjährigen Reich sein, wo aber immer noch Sünde da sein wird. Aber in der Ewigkeit wird es keine Sünde mehr geben. Da werden diejenigen, die Sünder sind und Sünder geblieben sind und Jesus nicht als Retter angenommen hat, für die der Herr Jesus eben nicht die Sünden getragen hat, sie werden von dem Angesicht Gottes hinweggetan sein, sie werden in der Hölle sein, ewig (00:07:01) in der Hölle. Ein furchtbarer Ort. Heute kannst du eine Rettung noch finden. Aber wenn du ihn nicht als Retter annimmst, dann gehst du ewig verloren. Aber die Sünde wird aus den Augen Gottes hinweggetan sein durch das Werk des Herrn Jesus. Das ist ein Gedanke, der sich auch in Erstjohannes 2 widerspiegelt. Da wird von dem Herrn Jesus, Jesus Christus, dem Gerechten gesagt, Erstjohannes 2, Vers 2. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein, aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt. Sühnung ist eben nicht Stellvertretung. Sühnung heißt eben nicht, dass der Jesus die Sünden der Welt getragen hätte, das hat er nicht. Aber Sühnung bedeutet, dass er für unsere Sünden gestorben ist, dass er Sühnung getan hat, aber eben nicht nur für unsere Sünden, die Sünden der Gläubigen, sondern auch für die ganze Welt. Das heißt, das Werk des Herrn Jesus ist so gewaltig, dass Gott jetzt jedem Menschen Vergebung anbieten kann. Aber man muss es auch annehmen. Aber das Werk ist so groß, dass Gott niemanden ausschließt von der Errettung, von der Erlösung, (00:08:02) dass Gott nicht sagt, es gibt nur für einen bestimmten Bereich Errettung, die er anbieten kann. Nein, das Werk ist so gewaltig, dass Gott es jedem anbietet und dass es ausreicht, dass jeder es annehmen kann, das ist Sühnung. Gott muss nicht mehr jemanden verrichten, sondern er kann ihm jetzt Gnade und Güte und Liebe und Barmherzigkeit anbieten, aber man muss es annehmen. Das heißt, Sühnung ist für die ganze Welt, jeder kann kommen, jedem wird dieses Werk verkündigt, aber wenn du es nicht annimmst, dann ist der Jesus nicht stellvertretend für dich gestorben, dann hat er nicht deine Sünden auf sich genommen, er hat nur die Sünden derer auf sich genommen und die Sünde, die an ihn glauben. Ich wünsche dir, dass du das Werk des Herrn Jesus in der Stellvertretung annimmst, aber dass du auch glücklich darüber bist, dass das Werk so umfassend ist, dass es jedem angeboten wird. Wir haben es mit einem guten Gott zu tun, aber mit einem Gott, der gerecht ist. In jeder Hinsicht ist seiner Gerechtigkeit Genüge getan worden, das macht uns glücklich. (00:09:02) Gott macht nicht die Augen zu vor der Sünde, sondern das Werk des Herrn Jesus hat alles gut gemacht in den Augen Gottes und jetzt kann jeder Mensch, der Jesus als Retter annimmt, deshalb Vergebung erfahren. Hast du das? Dann kannst auch du ein glückliches Leben mit dem Herrn Jesus an seiner Hand führen.
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