Gottesdienstbesuch nur auf Platz 79 der Freizeitaktvitäten


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(00:00:00) Der Besuch von Gottesdiensten oder Kirchen steht nur auf Platz 79 der Freizeitaktivitäten pro Woche, die Menschen durchführen. Das hat das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen aus Hamburg für den Freizeitmonitor 2021 herausgefunden. Dabei sind die 18- bis 74-Jährigen befragt worden. Nur 4% der Bürger besucht mindestens einmal pro Woche einen Gottesdienst, eine christliche Zusammenkunft, eine Kirche. Das ist eben Platz 79. Einmal im Monat gehen immerhin noch 8% der Befragten zu einem solchen Gottesdienst, zu einer solchen Zusammenkunft. Das ist dann Platz 88. Das zeigt, wie wenig Interesse an Kirchgangen, an Gottesdiensten ist. Nun das braucht uns nicht zu wundern, denn wir wissen, dass viele Menschen einfach weder christlich sind, noch christlich orientiert sind, noch bekehrt sind und da ist das kein (00:01:01) Wunder. Die Christen, die Gläubigen sind einfach bei Weitem in der Minderheit. Nun ist es nicht verwunderlich, dass ganz oben andere Dinge stehen, weil sie natürlich auch ständig präsent sind. Der Internetzugang 97% einmal pro Woche ist die häufigste Freizeitbeschäftigung. Danach kommt das Fernsehen mit 88% und andere Dinge. Nun nochmal, das eine, es steht uns jederzeit zur Verfügung, wir können nicht zu jeder Minute einen Gottesdienst besuchen, obwohl natürlich die großen Kirchen immer offen stehen, mehr oder weniger immer, dass man immer wieder dahin gehen könnte. Mir geht es darum, was für einen Platz, was für einen Wert haben die Gottesdienstbesuche für uns. Wenn wir an die Worte des Herrn Jesus denken, in Matthäus 18 Vers 20, Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte, dann zeigt das einen ganz besonderen Wert, einen ganz besonderen Segen, denn diese Zusammenkunft in seinem Namen, die an anderer Stelle als Versammlung, als Gemeinde genannt wird, hat. (00:02:04) Wenn der Herr Jesus selbst persönlich zugegen ist, dann ist das etwas Außerordentliches. Der Jesus hat nach Matthäus 28 zugesagt, bei uns zu bleiben bis zur Vollendung des Zeitalters. Der Herr Jesus steht an unserer Seite, er hilft uns, er steht uns bei, das ist etwas Wunderbares. Aber diese persönliche Gegenwart ist doch ein besonderer Segen, den wir nicht übersehen wollen. Insofern brauchen wir uns nicht zu wundern, dass der Schreiber des Hebräerbriefes sehr kritisch mit solchen umgeht, die die Zusammenkünfte aufgegeben haben. Hebräer 10 Vers 24 Den Tag, ganz allgemein mal ausgesprochen, des Kommens des Herrn Jesus. Dieser Schreiber spricht natürlich davon, dass man die Zusammenkünfte grundsätzlich (00:03:01) aufgibt, aber es ist doch auch eine Warnung an uns, wie wir mit den Zusammenkünften umgehen. Nun wollen wir nicht drohen damit, ihr müsst jetzt unbedingt in die Zusammenkünfte kommen. Das wäre nicht die Art und Weise, wie wir im Neuen Testament zu diesem Thema belehrt werden, sondern es soll uns der Wert dieser Zusammenkünfte vorgestellt werden. Wollen wir wirklich auf eine solche Zusammenkunft verzichten, wo wir ein Bewusstsein haben, wo der Herr selber zugesagt hat, in der Mitte der Seinen zu sein, ganz persönlich? Wir sehen ihn natürlich nicht, weil er nicht körperlich leibhaftig dort ist, aber er hat das fest zugesagt, er hat das verheißen. Und das macht diese Zusammenkommen so wertvoll. Deshalb kommt für mich persönlich auch nicht in Frage, einen Urlaubsort zu suchen, wo man nicht in diesen Zusammenkünften dabei sein kann. Ich möchte da sein, wo der Herr ist, wo dieser Segen ist, da wo Gläubige zusammenkommen. Das ist der Himmel auf Erden. Im Himmel werden wir immer den Herrn Jesus umgeben. Da wird er immer, ewig der Mittelpunkt sein. Und er gibt uns heute eine Gelegenheit, wo wir das auf der Erde schon verwirklichen können. Wunderbar. Natürlich gibt es Situationen, wenn man krank ist, dann kann man eben nicht zu der Zusammenkunft (00:04:03) gehen. Aber da, wo wir wollen, wo die Möglichkeit besteht, zusammenzukommen und können wir nicht, wenn ich auf den Urlaub zurückkomme, gibt es nicht so viele Gegenden deutschlandweit, weltweit, wo es solche Zusammenkünfte gibt. Was für ein Wert, dass man nicht Urlaub von dem Herrn, nicht Urlaub von den Zusammenkünften macht, sondern Urlaub macht in Verbindung mit dem Herrn. Urlaub macht in Verbindung mit solchen Zusammenkünften. Welchen Wert haben diese Zusammenkünfte? Das Brotbrechen. Die Zusammenkunft zur Auferbauung, wo Gott sein Wort sprechen lässt zu unseren Herzen. Die Zusammenkunft zum Gebet, wo wir zu ihm beten und gemeinschaftlich das tun. Das ist ja noch etwas anders, als wenn wir persönlich oder auch in der Familie oder auch mit Freunden beten. Welchen Stellenwert haben diese Zusammenkünfte? Für den Herrn sind sie so wichtig, dass er in jeder Zusammenkunft, wo man so zusammenkommt in seinem Namen, ganz persönlich zugegen ist, persönlich kommt. Sozusagen aus dem Himmel zu uns kommt. (00:05:02) So wichtig, so wertvoll ist es eben. Und das macht mir diese Wertzusammenkunft auch so wertvoll. Und deshalb möchte ich werben dafür, diesen Wert ein wenig mehr kennenzulernen, diesen Wert ein wenig mehr zu sehen. Das Herz erfüllt zu haben von der Person des Herrn Jesus, das führt logischerweise dazu, dass man auch da sein möchte, wo er in der Mitte ist. Wunderbare Möglichkeit, wunderbaren Segen, den er uns hier für diese Erde schon schenkt, auf den wir doch nicht verzichten wollen.
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