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(00:00:00) Herzlich willkommen zu einem neuen Podcast zu einem aktuellen Thema. Ich habe ihn einmal überschrieben mit Geist des Irrwarns. Soweit ich weiß, gibt es diesen Ausdruck so nicht in Gottes Wort, aber in ähnlicher Weise. Wahrscheinlich denkt jeder in der aktuellen Zeit, also ich habe mit Menschen zu tun, da ist nur der Geist des Irrwarns tätig. Gut möglich, dass jeder an eine andere Gruppe von Leuten denkt, auch gerade jetzt in dieser aktuellen Zeit, wo es mit Covid zu tun hat. Aber das ist jetzt mal gar nicht so entscheidend, an welche Gruppe du oder ich denke. Entscheidend ist, dass wir merken, dass dieser Geist des Irrwarns irgendwie schon tätig ist. Nun lasst uns einmal anschauen, wo wir in diese Richtung etwas in Gottes Wort finden. Und ich denke an 2. Thessalonicher 2. 2. Thessalonicher 2, da sagt der Apostel Paulus zu den Thessalonichern, das ist ein ganz früher Brief, den er geschrieben hat, in Vers 3, lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn dieser Tag, (00:01:02) der Tag des Herrn, kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall, das Abfallen komme, und offenbart werde der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens. Das heißt, er macht ganz deutlich, der Apostel, lasst euch hier nicht verwirren von Menschen. Dieser Tag des Herrn, wo der Herr Jesus wiederkommen wird, öffentlich sichtbar wiederkommen wird und seine Regierung antreten wird, zuerst durch Gerichte diese Erde reinigen wird und dann, nachdem diese Gerichte ausgeführt worden sind, wird er in Herrlichkeit und Macht regieren. Und dieser ganze Tag, der kann nicht kommen, wenn nicht zuvor ein Abfallen kommt von aller christlicher Wahrheit. Wir erleben heute, dass viel Christliches schon aufgegeben wird. Die Moral der Schrift ist aufgegeben worden in vielfacher Hinsicht. Auch dann der Alleinanspruch dass nur in der Person des Herrn Jesus Rettung und Heil zu finden ist, das ist auch schon aufgegeben worden von vielen, aber noch nicht von allen. Das heißt, wir gehen in diese (00:02:01) Richtung, aber wir haben noch nicht ein komplettes Abfallen von dieser christlichen Wahrheit. Wir gehen in diese Richtung. Vor allen Dingen das Zweite, der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens, das ist der Antichrist, der in Israel kommen wird, der sich verbünden wird mit dem römischen Kaiser, der zusammen mit dieser auch von Satan inspirierten Figur, das ist eine Person natürlich, ein Herrscher, zwei Herrscher, sie werden sowohl das Judentum verlassen, davon abfallen, verwerfen, als auch das wahre Christentum. Da werden natürlich noch äußere Hüllen sein. Der Gottesdienst, der Opferdienst wird in Israel wieder eingeführt sein. Und auch hier in Europa und was weiß ich, wo wird es auch noch sogenannte Gotteshäuser geben, wird es auch noch Kirchen geben. Aber es wird total entkernt sein. Heute ist es schon entkernt, dann wird es aber total entkernt sein. Und dieser Antichrist, der tritt nicht irgendwie in einem Winkel auf, sondern der wird öffentlich sichtbar auftreten. Der wird sich sogar in den Tempel Gottes setzen. Das finden wir hier in 2. Thessalonica 2. Wir (00:03:04) finden, dass er ein furchtbares Götzenbild vor dem Tempel aufrichten wird. So, heute haben wir gar keinen richtigen Tempel, keinen vollständigen Tempel. Das wird also erst noch gebaut werden. Das heißt, wir können heute in dieser Zeit noch gar nicht leben. Diese beiden von Satan inspirierten Personen, Persönlichkeiten werden also dann auftreten, wenn dieser Abfall, dieses Abfallen in jeglicher Hinsicht von christlicher und jüdischer Religion, von christlichem und jüdischem Glauben dann vollendet wird. In dieser Zeit leben wir heute noch nicht. Aber, sagt Paulus dann in Vers 7, jetzt schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam. Nur ist jetzt der, der zurückhält, bis er aus dem Weg ist. Das heißt, es gibt heute noch eine Person, dieses Abfallen von Gott, die das Vollenden, die Vollständigkeit der Gesetzlosigkeit, das volle Maß noch zurückhält. Das ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist (00:04:05) in der Versammlung Gottes erhält dieses totale Abfall noch zurück. Denn solange der Geist Gottes hier auf der Erde als Person ist, inmitten der Versammlung Gottes und in jedem einzelnen Gläubigen, solange kann dieses Abfall noch nicht passieren. Aber dieser Geist ist eben schon wirksam. Dieses Geheimnis der Gesetzlosigkeit. Die Gesetzlosigkeit noch nicht in vollem Maß, aber hinter dem allen, ohne dass die meisten Menschen, leider auch viele Christen da sehen, ist dieser Geist der Gesetzlosigkeit schon wirksam. Später, wenn der Herr Jesus wiedergekommen sein wird, ich meine zur Entrückung, nach 1. Thessalonicher 4, wo er die Gläubigen, die an ihn glauben, die ihn als Retter angenommen haben, in den Himmel holen wird, sie verwandeln wird und diejenigen, die heimgegangen sind, auferwecken wird und sie mit einem Herrlichkeitsleib dann in den Himmel kommen werden, zusammen mit dem Herrn Jesus. Wenn das geschehen ist, dann in der Tat wird diese Gesetzlosigkeit (00:05:03) vollendet. Und dann heißt es in Vers 11, dann sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwarns, dass sie der Lüge glauben. Denn dann sind ja natürlich immer noch viele Menschen auf der Erde. Es sind sogar Christen hier noch auf der Erde. Solche, die äußerlich Christen sind, aber nicht wirklich Christen, die nicht wirklich an den Herrn Jesus glauben. Und die werden weiter in die Kirchen gehen. Die werden weiter sagen, ja, wir haben auch was mit Christus zu tun und mit Gott. Und ja, Jesus, das war ein vollkommener Mensch, aber sie glauben nicht wirklich daran, dass er für ihre Sünden gestorben ist. Und dann sendet Gott ihnen diesen Geist, diese Kraft des Irrwarns, eine wirksame Kraft des Irrwarns, die dazu führen wird, dass sie sich nicht mehr bekehren können. Heute verkünden wir noch die gute Botschaft. Heute haben wir noch den Auftrag, jedem Menschen diese gute Botschaft weiterzusagen, damit er sich bekehrt. Gerade wenn wir daran denken, dass diese Menschen verloren gehen, ewig verloren gehen, dann haben wir diese wichtige Aufgabe, diese wertvolle Aufgabe, diese Aufgabe, wozu wir uns gegenseitig motivieren wollen, Zeugen zu sein von dem Herrn (00:06:01) Jesus und diese gute Botschaft weiterzutragen. Dann wird es keinen in dieser Situation erst einmal, wird es keinen Gläubigen geben. Und jeder, der heute diese Chance gehabt hat, sich zu bekehren, das aber nicht getan hat, sich vielleicht äußerlich in die Kirche, in eine Gemeinde, eine christliche Gemeinde, eine christliche Versammlung irgendwie da reingebracht hat, dabei ist, aber eben nicht in seinem Herzen umgekehrt ist, nicht wirklich sich bekehrt hat, der wird dann diese Kraft des Irrwarns erleben, dass er sich nicht mehr bekehren kann, dass er einen Irrwarn hat von den ganzen Dingen. Und das ist jetzt der Punkt. Heute können wir glaube ich viel viel besser erfassen, wie wirksam sowas ist, wenn wir in der heutigen Zeit mal schauen. Und ich sage nochmal, egal an welche Gruppe du jetzt denken magst, aber du erlebst, dass da ein Irrwarn tätig ist, ob auf der einen oder auf der anderen Seite, aber es ist ein Irrwarn tätig, dass die Leute nicht mehr klar denken, nicht mehr rational denken. Man fragt sich, wie kann man zu solchen Schlüssen kommen? (00:07:04) Wie kommen die einen Politiker zu diesen Schlüssen, die anderen Politiker zu jenen Schlüssen? Es ist wie ein Irrwarn, wie ein Kraft des Irrwarns, wie ein Geist des Irrwarns tätig. Und man fragt sich heute, sehen die denn nicht weiter? Ich muss doch nur einen Schritt zurücktreten, um das ganze Bild zu haben, um zu erkennen, dass das, was ich jetzt vor Augen habe, dass das einfach Torheit ist, dass das Irrwarn ist. Nur wenn wir das heute schon so oder so erkennen können, wie viel schlimmer wird das sein in dieser Zeit. Denn dann wird es eben nicht mehr solche geben, wie wir das heute hoffentlich tun, die gute Botschaft bezeugen, weitergeben, sondern auch wenn das dann irgendwann von einem jüdischen Überrest wieder geben wird, aber nicht abgefallenen Christen, nicht solchen, die das Evangelium abgelehnt haben, die werden keine Möglichkeit mehr haben. Da mag die Botschaft verkündigt werden, aber sie werden sagen, was für eine Torheit, was für ein Unsinn. Sie werden sagen, (00:08:04) ganz schlaue Leute, ganz intelligente Leute werden sagen, ach, das ist ja Unfug. Wie soll ich an einen Retter glauben? Das braucht ja kein Mensch. Und das ist auch ein Geist des Irrwarns, den wir heute schon manchmal erleben, dass der Teufel das schafft. Aber dann wird das in Vollständigkeit, in Vollkommenheit sein. Und dann gibt es für solche, die heute den Glauben abgelehnt haben, die Jesus abgelehnt haben, gibt es keine zweite Chance mehr. Das ist ganz furchtbar. Deshalb verkünden wir die gute Botschaft heute noch. Aber das wird furchtbar sein. Nochmal, wir erleben das heute, wo man sich fragt, wie kann man zu solchen irrationalen, zu solchen unsinnigen Schlussfolgerungen kommen in gewissen Bereichen. Und dann wird das in jeder Hinsicht so sein. Für uns gilt, 2. Petrus 3 Vers 17, ihr nun Gelebte, da ihr es vorher wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrwahn der Freveler mit fortgerissen aus eurer eigenen Festigkeit fallt. Gott gibt uns eine Festigkeit. Gott (00:09:04) gibt uns einen festen Stand. Und wir wollen uns durch die Wirren dieser Zeit nicht aus diesem Stand wegbringen lassen. Wir wollen nicht jedem Wind, der heute auch in dieser Covid-Zeit irgendwie weht, wollen wir nicht nachgehen, ob in diese eine oder in die andere Richtung. Wir wollen nicht zu Extremen werden. Was haben wir mit diesem Zeug zu tun? Wir wollen uns an den Herrn Jesus halten. Wir wollen dem Herrn Jesus nachfolgen. Wir wollen von dem Herrn Jesus zeugen. Wir wollen den Gläubigen von dem Herrn Jesus sagen, von dem Wort Gottes. Wir wollen den Ungläubigen von dem Herrn Jesus sagen und von dem Wort Gottes. Das ist unsere Aufgabe. Dabei wollen wir bleiben und dabei sollten wir auch bleiben. Lasst uns diesen Geist des Irrwahns, den man heute schon teilweise erkennen kann, lasst uns davon nicht irgendwie angesteckt werden, sondern lasst uns bei dem Wort Gottes bleiben, bei dem Herrn Jesus, bei der Wahrheit. Und diese Wahrheit verkündigen und in dieser Wahrheit stehen. Das wünsche ich dir, das wünsche ich mir für heute und für die vor uns liegende Zeit.
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