Corona provoziert Lügen


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(00:00:00) Corona provoziert Lügen. So wurde ein Artikel überschrieben, den ich kürzlich in einer großen Tageszeitung las. Ja, tatsächlich, das ist so. Das Problem besteht nur darin, jeder sieht die andere Seite als Lüge an. Und damit kommt man natürlich irgendwie nicht weiter. Tatsächlich kann man die Fake News, wie das ja seit Trump so heißt, dem jeweils anderen vorwerfen. Und wie gehen wir dann als Christen persönlich gemeinsam damit um? Ich möchte gerne vier Punkte in diesem Podcast aufgreifen. Erstens, was ist Gottes Urteil über Lüge? Zweitens, wie sieht es in der Realität oft aus? Und die wird im Alten Testament beschrieben. Drittens, wie spricht das Neue Testament über die Lüge? Und dann viertens möchte ich gerne ein paar Schlussfolgerungen ziehen. Gottes Urteil. Wir beginnen in 2. Mose 20. Das ist das Gesetz. Da heißt es in Vers 16, du sollst kein falsches Zeugnis ablegen gegen deinen Nächsten. Das ist eigentlich das Wort (00:01:05) Lüge. Kein falsches Zeugnis, keine Lüge über deinen Nächsten ablegen. Gott unterband dieses Vorgehen. Und er sagte, wenn du falsches Zeugnis ablegst, wenn du lügst über deinen Nächsten, dann bist du der Todesstrafe anheimgefallen. Dann ist die Todesstrafe, so war das in Israel, die Folge. Das zeigt uns, wie ernst Gott falsches Reden, böses Reden, verkehrtes Reden, Lüge nimmt. 2. Mose 23 Vers 7. Von der Sache der Lüge sollst du dich fernhalten und den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten, denn ich werde den Gottlosen nicht rechtfertigen. Das zeigt, dass Gott ein klares Urteil hatte darüber, was Lüge und Wahrheit ist. Ja, das ist ja auch nicht besonders, weil Gott wahr ist und der Herr Jesus die Wahrheit über alles und deshalb sollte schon (00:02:02) das Volk Israel und erst recht wir sollen Wahrheit reden. Wir sollen uns von der Lüge fernhalten. Das heißt nicht nur, dass ich selbst keine Lügenworte spreche, sondern dass wo immer ich merke, dass jemand etwas Falsches, bewusst Falsches sagt, vielleicht suggeriert, so in eine falsche Richtung lenkt. Denn Lüge ist ja nicht immer nur Falsches zu sagen, sondern auch so das Falsche zu suggerieren. Etwas zu sagen, was faktisch richtig ist, was aber in eine falsche Richtung lenkt. Und wir sollen uns von solchen fernhalten. Von jedem, der irgendwie die Lüge als ein Instrument, als ein Mittel benutzt. Ja, ich kann auch taktisch, kann ich vorgehen und kann etwas sagen, so dass jemand auf eine falsche Fährte geführt wird. Ich kann taktisch nur die Hälfte sagen oder nur etwas sagen, damit jemand den Eindruck bekommt und in Wirklichkeit sind die Dinge aber doch anders. Das ist auch Lüge. Sprüche 19 Vers 5. Ein falscher Zeuge wird nicht für (00:03:03) schuldlos gehalten werden und wer Lüge ausspricht, wird nicht entkommen. Gott sieht uns. Wir können vom Menschen manches vormachen, aber Gott sieht in mein Herz und er sieht, ob da falsches Zeugnis, ob da Lüge gesprochen wird. Und selbst wenn kein anderer das erkennt, wenn nur Gott das sieht, dann sollten wir nicht denken, naja die Menschen merken das ja nicht, also komme ich durch. Das Entscheidende ist, die entscheidende Instanz ist Gott. Und noch ein letzter Vers aus dem alten Testament, was diese Seite Gottes betrifft in Sprüche 29 Vers 12. Ein Herrscher, der auf Lügenrede achtet, dessen Diener sind alle gottlos. Vielleicht denken wir jetzt, ach ja, das haben wir in Amerika erlebt. Vielleicht ist das auch so, aber vielleicht ist das auch anderswo so. Da, wo Regierungen auf Lügenrede ihr Handeln aufbauen, da brauchen wir uns nicht zu wundern, dass ihre Diener, dass diejenigen, die unter ihnen (00:04:08) tätig sind, gottlos, ebenso Lügner sind. Das haben wir immer gemerkt, dass da, wo ein Herrscher etwas vorgibt, dass da am Ende natürlich alle mehr oder weniger mitmachen, bis der Herrscher selber in Ungnade fällt und dann ein neues Programm aufgelegt wird. Ein neuer Herrscher kommt, der wieder seine eigenen Leute hat. Das ist Gottes Urteil und das wollen wir uns zu eigen machen. Wie sah es in der Realität aus? Das erste Mal, soweit ich das jetzt so sehen kann, wird von Trug, von Lüge in 2. Mose 5 gesprochen. Da heißt es, schwer lasste der Dienst auf den Männern, das sagt der Pharao, dass sie damit zu schaffen haben und nicht auf Worte des Truges achten. Wer war denn der Trügnerische? Wer hat (00:05:01) Trug geredet? Das war der Pharao. Der war gottlos, der war böse. Aber, und das ist auch unsere Gesellschaft, sie sagen, dass diejenigen, die vielleicht richtig stehen, wie das damals das Volk Israel war, dass diejenigen, die wahr sind, dass sie Worte des Truges reden. Das heißt, Wahrheit wird zur Lüge und Lüge wird zur Wahrheit gemacht. Das ist ein ganz trauriger Vorgang, der in der gottlosen Gesellschaft, in der damals das Volk Israel lebte, in Ägypten und in der wir auch heute leben, in einer Welt, die durch den Satan beherrscht wird. Brauchen wir uns nicht zu wundern, dass das dann als Trug, als Lüge bezeichnet wird, was wahr ist. Haben wir das nicht oft gemerkt. Da werden Christen Fundamentalisten genannt, also sozusagen in eine extreme Ecke gestellt, weil sie die Wahrheit reden und das ist natürlich nicht nur im Glauben so. Dann ist sehr bemerkenswert die Begebenheit in 1. Könige 22. Da war ein böser König Ahab tätig und dann heißt es in Erste (00:06:05) Könige 22 Vers 22. Und er sprach, ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten. Und er sprach, du wirst ihn bereden und wirst es auch ausrichten. Geh aus und tu so. Und nun siehe, der Herr hat eine Lügengeist in den Mund all dieser deiner Propheten gelegt und der Herr hat Böses über dich geredet. Da finden wir, dass sogar die Propheten die Vorgaben Gottes Wort zu reden, dass sie Lügengeist geredet haben, dass sie Lügen hervorgebracht haben. Und so wurde das, was Lüge war, zur Wahrheit erklärt. Und wer sich gegen diese Lüge stellte, der wurde der Lüge bezichtigt. So sehen wir auch hier, dass sogar im Volk Gottes Lüge als Wahrheit bezeichnet werden kann und das, was Wahrheit ist, wird dann zur Lüge gemacht. Gottes Urteil, haben wir gesehen, ist völlig anders. Aber da sehen wir, dass selbst das Volk Gottes dahin kommen kann, dass man die Lüge als Wahrheit ansieht. Und dann ist noch (00:07:01) interessant, als letztes dazu in Psalm 33, da lesen wir versechzehn. Ein König wird nicht gerettet durch die Größe seines Heeres. Ein Held wird nicht befreit durch die Größe der Kraft. Ein Trug ist das Ross zur Rettung und die Größe seiner Stärke lässt es nicht entrinnen. Da kann man auf trügerische Mittel seine Hoffnung setzen, um Erlösung, Errettung, Befreiung zu bekommen. Und doch ist und bleibt alles Trug. So ist das hier in diesem Psalm 33, der jetzt nicht dafür zugesprochen wird, obwohl er sicherlich die Folge von Psalm 32 ist. Aber da ist ein klares Urteil darüber, dass man meint, ein Rettungsmittel zu haben, nämlich da waren das die Pferde durch eigene Kraft. Und da sagt Gott, das ist Trug, das ist Lüge, das bringt gar nichts. So kann sich der Mensch Hoffnungen machen durch etwas und in Wirklichkeit ist es nichts anderes als Lüge. Nun wollen wir uns kurz dem Neuen Testament zuwenden, der Jesus sagt in Johannes 8, (00:08:05) woher die Lüge kommt. Johannes 8 Vers 44, da heißt es, ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, das waren die bösen Führer im Judentum, und die Begegnung eures Vaters wollt ihr tun. Er war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und ihr Vater. Die Lüge kommt von dem Teufel. Der Teufel ist derjenige, der die Lüge erfunden hat, der die Lüge salonfähig macht, der die Lüge verbreitet. Aber wir können uns nicht damit entschuldigen, weil wir als Christen das Recht ein klares Urteil haben sollten. In Römer 1 finden wir in Vers 25 ein Kennzeichen der Ungläubigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauscht und dem Geschöpft Verehrung und Dienst nahegebracht haben, anstatt dem Schöpfer, der gepriesen sei in Ewigkeit. Amen. Da sehen wir, dass das Kennzeichen der Ungläubigen die Lüge ist. Sie glauben der Lüge, sie wollen (00:09:06) der Lüge glauben und sie vertauschen die Wahrheit. Das ist im Blick auf die Schöpfung so Evolution und das ist im Blick auf die Moral auch nicht anders. Da ist es ganz normal, dass die Lüge Wahrheit bezeichnet wird und die Wahrheit Lüge. Für uns als Gläubige soll das das Kennzeichen unseres früheren Lebens sein, was jetzt nicht mehr wahr ist. Epheser 4, 25. Deshalb da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind Glieder voneinander. Wir sollen nicht mehr lügen. Wir sollen prüfen, was wir sagen. Wir sollen die Lüge unbedingt abgelegt haben. Und zum Schluss in 2. Thessalonicher 2, Versen 9 und 11 finden wir, dass die Lüge das Kennzeichen des Antichristen ist. Also der Zeit, wenn wir entrückt sein werden in den Himmel, bei dem Herrn Jesus sein werden und dann diese furchtbaren Drangsalen über diese Erde, diese Prüfungszeiten kommen werden und dann der Geist der Lüge in Vollständigkeit, in Vollkommenheit, (00:10:01) in vollendetem Sinn hier diese Erde prägen wird. Kommen wir zu den Schlussfolgerungen. Erstens, wir sollten ein nüchternes Urteil haben. Wir sollten nicht meinen, dass diese Gesellschaft, dass das, was um uns her geschieht, immer von Wahrheit geprägt ist. Nein, der Geist der Lüge ist durch den Teufel in diese Welt gesetzt und wir brauchen ein nüchternes Urteil. Nicht alles, was uns gesagt wird, nicht alles, was in der Regierung kommt, natürlich ist Lüge. Das wäre Torhald zu meinen, alles was Regierungen uns vorsetzen ist Lüge. Aber wir sollten ein klares Urteil haben, dass das Kennzeichen dieser Gesellschaft Lüge ist. Zweitens, wir sollten Lüge nicht zur Wahrheit machen und Wahrheit nicht zur Lüge machen. Wir müssen also selber aufpassen, dass wir wahr reden, dass wir das nicht für falsch halten, was wahr ist und das für wahr halten, was falsch ist. Das ist das Kennzeichen dieser Welt. Drittens, wir müssen selbst prüfen, was man sagt. Wir dürfen also selber auch nicht Lügen und Trug verbreiten und sie Wahrheit nennen, (00:11:08) wo sie Unwahrheit sind. Nein, wir sollen die Wahrheit sagen und wir sollen wahr sein in unserem Leben. Wir sollen nichts suggerieren, was in die falsche Richtung führt. Wir sollen nicht so Halblügen, die ganze Lügen sind, weiter verbreiten. Wir sollen nicht taktisch mit der Wahrheit umgehen, sondern wir sollen transparent und ehrlich und offen sein und Wahrheit reden, damit wir nicht die Kennzeichen dieser Welt tragen. Nüchtern sein im Urteil, wahr sein in unserem Reden und Handeln, das ist das, was den Herrn Jesus geprägt hat und das soll auch uns als Christen prägen.
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