Mose, Johannes der Täufer, Paulus – Christus (2): die Geburt

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© Johannes der Täufer

Mose wurde in einer dunklen Zeit geboren. Das Volk stand unter der Herrschaft der Ägypter. Dieses feindliche Volk wollte verhindern, dass die Israeliten weiter groß und stark wurden. So verfügten sie, dass alle männlichen Kinder umgebracht wurden.

Aber Gott bewahrte Mose auf wunderbare Weise. Er schenkte Hebammen, die das Gebot dem Pharao nicht folgten, weil sie in Gottesfurcht wussten, dass Gott allein das Recht hat, Leben zu geben und zu nehmen (vgl. 2. Mo 1,17-22). So bewahrte Gott Mose.

Trotz Unglaubens der Eltern von Johannes steht Gott zu seiner Verheißung

Johannes der Täufer wurde einem alten Ehepaar geschenkt, die kinderlos waren und keine Hoffnung mehr auf Kinder hatten. Die Eltern waren gottesfürchtig und Gott wollt ihnen einen Jungen im Alter schenken, der zugleich der Vorläufer und Herold seines eigenen Sohnes sein sollte.

Obwohl der Vater als Priester zuerst durch Unglauben geprägt war (Lk 1,8-20), nahm Gott diesen Unglauben nicht zum Anlass, seine Vorhersage der Geburt zurückzunehmen. Die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar (Röm 11,29). Gott hatte etwas Besonders mit Johannes vor.

Paulus

Von den Eltern des Apostels Paulus wissen wir nichts. Aber Gott teilt uns durch Paulus mit, dass Gott ihn „von meiner Mutter Leib an abgesondert und durch seine Gnade berufen hat" (Gal 1,15).

Das ist ein besonderes Vorgehen Gottes, der auch mit Paulus einen ganz besonderen Weg ging, um ihn zu einem Denkmal der Gnade Gottes in seinem Dienst zu gebrauchen. Auch wenn Paulus natürlich nichts von Gottes Wegen wusste, als er geboren wurde, teilte Gott ihm das später durch Offenbarung mit.

Die Einzigartigkeit der Umstände der Geburt Jesu

Die Umstände der Geburt des Herrn waren - natürlich - einzigartig. Auch seine Geburt wurde, wie bei Johannes, vorhergesagt. Aber bei Ihm war es nicht nur der Engel Gabriel, sondern Gott selbst, der mehrfach im Alten Testament diese Geburt angekündigt hatte (zum Beispiel in Jes 7,14).

Jesu Geburt war ein Wunder, denn Maria war von keinem Mann erkannt worden. Gott selbst hatte bewirkt, dass sie schwanger wurde und als Jungfrau ein Kind gebären konnte. Das gab und gibt es kein zweites Mal!

Während bei Mose das Leben als Baby verhindert werden sollte durch die Bestimmung des Pharao, als männlich Geborenen zu töten, war es bei Jesus der König Herodes der alle Kinder bis zu 2 Jahren umbringen lassen wollte. Gottes Eingreifen hat den Herrn vor dem sonst sicheren Tod bewahrt.

Wir bewundern Gottes Wege, die wir jetzt vor uns hatten. Wir sehen die großartige Einzigartigkeit bei unserem Herrn. Und wir sehen Gottes Barmherzigkeit, wie Er bei jedem Einzelnen in Liebe und Gnade Wege der Gunst für das Volk Gottes gewählt hat.

Zum Nachdenken

Was uns betrifft, so erwarten wir keine großen Dinge in unserem Leben, was Dienst usw. betrifft. Groß ist Gott! Und sein Name wird groß, wenn wir seine Wege mit uns anschauen. Aber auch wir dürfen wissen, dass wir sogar vor Grundlegung der Welt auserwählt worden sind in Christus (Eph 1,4). Zuvor sind wir von Gott zuvorerkannt worden, der sich in Liebe uns zugewandt hat.

Vielleicht ist der eine oder andere unter den Nutzern von www.bibelpraxis.de, der nur durch Gottes „Eingreifen" davor bewahrt wurde, abgetrieben zu werden, wie in Ägypten die Kinder getötet werden sollten. Den Gott in frühem Alter vor dem Kindstod bewahrt oder aus einer schweren Krankheit gerettet hat.

Nicht, dass wir dadurch ableiten wollen, einen Auftrag wie Mose oder Johannes zu erhalten. Und doch wollen wir uns gegenseitig ermutigen, umso mehr unser Leben für den Herrn zu leben, im Kleinen, in unseren Berufen, in die der Herr uns gestellt hat, in den Diensten, die wir neben dem Beruf ausführen sollen.

Wir wollen nicht nach Großem streben, wie Jeremia Baruch warnt, sondern wollen in aller Einfachheit den Dienst tun, den der Herr uns gegeben hat. An den Verwaltern wird gesucht, dass sie treu sind (1. Kor 4,2). Das sucht der Herr auch bei uns.

Und wir wollen Leben immer dankbar aus Gottes Hand annehmen. Er schenkt Leben. Und selbst wenn es Leben sein mag, das in Sünde gezeugt wird, wollen wir dieses Leben annehmen und nicht versuchen, eine Sünde durch eine noch größere zu vertuschen. Das wäre tragisch und viel schlimmer. Vergebung schenkt Gott immer, wenn wir Ihm unsere Sünden aufrichtig bekennen.

© Johannes der Täufer
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