Margaret Court: Lest die ersten beiden Kapitel der Schöpfungsgeschichte!

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Selbstüberschätzung

Sie gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Tennisspielerinnen, die es je gab. Margaret Court gewann zwischen 1960 und 1973 insgesamt 24 Grand-Slam-Titel. Damit führt sie diese Statistik bis heute an. In ihrer Heimat ist sie so berühmt wie in Deutschland Steffi Graf. Einer der Showcourts bei den Australian Open in Melbourne, einem der vier Gand-Slam-Turniere, trägt ihren Namen.

Vor einiger Zeit hat sie sich erneut großer Kritik ausgesetzt. Wie sie ihre Meinung kundtut, auch die Wortwahl, ist nicht diejenige, die wir bei unserem Herrn Jesus Christus lernen. Sie sagte unter anderem: „Der Teufel ist in die Medien, die Politiker, die Erzieher und das Fernsehen gefahren. Kinder entscheiden sich mit sieben oder acht Jahren, ihre Sexualität zu ändern – lest die ersten beiden Kapitel der Schöpfungsgeschichte, das ist alles, was ich dazu sage.“

Und was wird der heutigen Pastorin Margaret Court entgegengehalten? Die bekennende Lesbierin und ebenso bekannte Tennisspielerin Martina Navratilova sagte einmal: „Viele Menschen haben sich weiterentwickelt, die Bibel hat es auch. Margaret Court leider nicht.“

Noch einmal: Wir sind als Christen nicht aufgerufen, mit solch scharfen Äußerungen Stimmung gegen Menschen zu machen. Das ist nicht unsere Aufgabe. Aber in der Sache hat Court recht, wenn sie auf Gottes Wort verweist. Denn im Schöpfungsbericht sehen wir, dass Gott Mann und Frau geschaffen hat. Er hat die Frau als Hilfe dem Mann zur Seite gestellt, nicht einen Mann dem Mann und nicht eine Frau einer Frau.

Die Bibel entwickelt sich auch nicht weiter, sondern die Botschaft des Wortes Gottes wirft Licht auf alle Zeiten, auch auf die heutige. In Römer 1 und in 2. Timotheus 3 wird die Moralvorstellung der Menschen und auch angeblich aufgeklärter Christen vorweggenommen und als gottlos beschrieben.

Gottes Wort dagegen ist und bleibt ewig gültig. Es muss sich nicht weiterentwickeln, weil es das ewige Wort Gottes ist. Der Mensch mag sich weiterentwickeln – im Negativen. Auch die Kirchen mögen diesen „Fortschritt“ mitmachen. Das Wort nicht: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt“ (2. Tim 3,16.17). Dabei wollen auch wir bleiben und zu Gottes Wort stehen.

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