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Heute möchte ich gerne etwas darüber schreiben, dass es natürlich auch heute noch Wunder gibt. Wenn wir auch aus Hebräer 6 lernen: „Es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Wunderwerke des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben …“ (Heb 6,4.5), dass die Wunderwerke zum künftigen Zeitalter gehören, heißt das keineswegs, dass es heute keine Wunder gäbe. Wir erwarten heute keine äußerlichen Wunder, auch wenn Gott sie schenken kann, weil Er derselbe ist an Kraft und Macht.

2. Korinther 12 macht deutlich, dass seine Kraft heute in Schwachheit vollbracht wird. Kolosser 1 zeigt, dass Gott Kraft zum Ausharren gibt und uns keine Wunder verspricht, auch nicht durch ein besonders geistliches Leben oder intensives Gebet. Aber Er wirkt Wunder. Und das möchte ich an einem Beispiel, das mir kürzlich begegnete, darstellen. Für solche „Wunder“ dürfen wir nach wie vor dankbar sein – letztlich ist jede neue Geburt ein Wunder! Und es gibt auch heute viele sogenannte kleine Wunder, wenn wir offene Augen dafür haben.

Kürzlich schrieb jemand: „Damals nach meiner Scheidung hatte ich kaum etwas zu essen, schlief oft auf der Arbeit, bis mein Schwager mir die Nummer von einen Prediger in X gab, der versprach, mich nach seinem Urlaub anzurufen. Dies tat er erst einmal nicht, weil er meine Nummer nicht mehr fand. Aber das wusste ich nicht.

Dann kam ein Tag, an dem ich Suizid begehen wollte. Ich nahm mir vor, nach der Arbeit in einer scharfen Kurve gegen einen Baum zu fahren. Plötzlich klingelte nur wenige Hundert Meter vor dem Baum das Handy. Der Prediger rief an. Er sagte mir, er wollte eigentlich nur aus seinen Büro etwas holen, da lag meine Telefonnummer, die er länger schon gesucht hatte, vor seinen Telefon.“

Gott ist auch heute zum Wohl der Seinen, zum ewigen Heil der Menschen in wunderbarer Weise tätig. Gott sei Dank!

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