73 Jahre verheiratet ...

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Wo findet man das heute noch, dass Eheleute zusammenbleiben und sich nicht trennen? Nicht einmal unter solchen, die bekennen, an den Herrn Jesus zu glauben, ist das heute noch die Regel geblieben. Immer wieder hört man, dass es halt nicht mehr ging und der Streit so groß geworden ist, dass man sich geeinigt hat, in Frieden und Freundschaft auseinanderzugehen.

Was sagte der Herr Jesus zu seinen Jüngern? „Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden" (Mk 10,9). Damit sich niemand herausredet: Jede Ehe, die zwei Menschen (natürlich Mann und Frau!) miteinander geschlossen haben, ist von Gott. Nicht jedes Ehepaar kann sagen, dass es diese Entscheidung unter der Führung des Geistes Gottes getroffen hat. Aber da die Einrichtung der Ehe von Gott kommt, ist jede Ehe in dieser Hinsicht von Gott.

Und das, was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. So lehrt uns Gott, der Herr Jesus. Warum richten sich dann nicht einmal wir Christen nach seinen Worten? Wahrscheinlich werden wir George Bush, der jetzt im Altern von 94 Jahren gestorben ist, im Himmel wiedersehen. Er hat uns vorgelebt in einer Welt, wo drei, vier oder fünf Ehen „normaler" sind als nur eine, was Gottes Gedanken sind. Auch als Politiker - das ist an und für sich kein Bereich, in dem sich bekehrte Gläubige aufhalten sollten - hat er immer zu seiner Frau und sie zu ihm gestanden.

Für seine Frau war das auch eine große Leistung. Sie musste wohl 29 Umzüge in Ehe und Familien organisieren, bewältigen und mitmachen. Denn sie hatte einen auch in Unternehmensfragen umtriebigen Ehemann ...

Offenbar war das Band zwischen den beiden Eheleuten wirklich „Liebe". Uns Männern wird das mindestens zweimal gesagt - im Epheser- und Kolosserbrief. Den Frauen wird das ebenfalls gesagt - im Titusbrief.

Wohl uns, wenn wir uns an die Worte des Herrn halten. Das ist zum Segen, sowohl für uns persönlich als auch für uns als Eheleute und für unsere Kinder. Wo sollten sie sonst noch Gottes Gedanken praktisch lernen, wenn nicht bei uns? Und wenn wir wirklich „Salz der Erde" (Mt 5) sein wollen, dann nur, indem wir unserer Verantwortung in Ehe und Familie nachkommen. Dazu wollen wir uns gegenseitig anspornen.

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