Ein weites Herz (FMN, Die gute Saat)

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„Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass, wer die Lehren anderer Religionen ehrfürchtig studiert - ganz gleich, zu welchem Glauben er sich selbst bekennt -, sein Herz weitet und nicht verengt." So lautet ein Ausspruch Mahatma Gandhis, des indischen Freiheitskämpfers, der durch seinen lebenslangen Einsatz für Gewaltlosigkeit und Versöhnung bekannt ist.

Gandhi war tief im Hinduismus verwurzelt, aber seine Gedanken weisen auch Einflüsse aus der Bergpredigt Jesu Christi auf. Dabei hat Gandhi manche Verse der Bergpredigt besser verstanden als solche, die „unter dem Zeichen des Kreuzes" Kriege geführt haben.

Hat Gandhi also recht? - Ein weites Herz für alle Menschen ist durchaus im Sinn der Bibel (Galater 6,10). Wenn wir allerdings über das jetzige Leben auf der Erde hinausblicken - und das ist nötig! -, dann ist noch viel mehr gefragt als ein weites Herz und als Gewaltlosigkeit in den Beziehungen unter den Menschen.

Zudem ist Jesus Christus unendlich mehr als ein Ideal der Gewaltlosigkeit. Er ist Gott, der Sohn, der völlig offenbart hat, wer der eine wahre Gott ist. Deshalb ist Er auch der einzige Weg zu Gott: „Es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel ¼, in dem wir errettet werden müssen." (Johannes 14,6; Apostelgeschichte 4,12).

Das ist der entscheidende Punkt; hier kommt es auf die Wahrheit an. Und die Wahrheit über den einen Gott, den einen Erlöser und das eine Wort Gottes dürfen wir nicht verschweigen. Diesen Erlöser verkündigen wir - nicht mit Feuer und Schwert, sondern mit seiner werbenden Liebe und seinem Ruf zur Versöhnung. „Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!"

Folge mir nach – Heft 10/2018

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