Gefahren in der digitalen Welt

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Gottes Wort spricht ungeschminkt über Sünden, aber immer in Reinheit. Gott zeigt uns auch, dass Sünden unterschiedliche Ausmaße haben können. So unterscheidet Er beispielsweise zwischen Ehebruch und Ehebruch im Herzen.

Wenn der Herr Jesus in der sogenannten Bergpredigt davon spricht, dass Männer Frauen ansehen, um sie zu begehren, bezieht Er sich auf eine persönliche Begegnung zweier Menschen. Im Zeitalter des Internets hat dieser Vers jedoch eine weitere, beachtenswerte Anwendung bekommen. Heute muss ein Mann einer Frau nicht auf der Straße begegnen, um sie begehren zu wollen. Das Internet bietet sündige Möglichkeiten im Übermaß. Und gerade hier müssen wir Männer uns dieses Wort des Herrn vorhalten lassen: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat Ehebruch in seinem Herzen begangen.

Es bedarf nur eines falschen Klicks, und schon ist man auf einer sündigen Spur angelangt. Wenn dann die geistlichen Widerstandskräfte zum Beispiel am späten Abend nicht (mehr) ausreichend vorhanden sind, wenn man sich nicht durch Gottes Wort, sondern durch weltliche Angebote genährt hat, ist es nur ein Schritt bis zum sündigen Sehen und sogar zu weiteren unreinen Handlungen wie der Selbstbefriedigung.

Wir wissen heute, dass ein Großteil der erwachsenen Internetnutzer regelmäßig pornografische Inhalte ansieht. Auch viele Frauen gehören zu diesen Nutzern. Sogar Kinder reihen sich hier ein: ab elf Jahren, manchmal auch noch früher. Was viele Eltern nicht bedenken: Über Spielekonsolen ist ein solcher Zugriff möglich.

Nicht nur jungen Menschen gilt: „Wodurch wird ein Jüngling seinen Pfad in Reinheit wandeln? Indem er sich bewahrt nach deinem Wort“ (Ps 119,9).

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