Lesezeit: 2 Min.

Der langjährige Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876-1967) hat einmal gesagt: „Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.“ Tatsächlich gibt es keinen Menschen, der nicht einen Neuanfang nötig hat.

Der natürliche Mensch ist auf einem Lebensweg, auf dem Gott keine Rolle spielt: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht“ (Röm 3,10). Es ist Zeit für einen neuen Anfang. Der ist möglich, wenn man Jesus Christus als Retter erkennt und annimmt, indem man Ihm seine Sünden bekennt und umkehrt von seinem sündigen Weg. „Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Joh 3,16).

Heute noch kannst Du umkehren von Deinem Weg ohne Gott. Ob das für Dich morgen noch möglich ist, weißt Du nicht. Daher komme heute zu dem Retter-Gott, bevor es für immer zu spät ist.

Aber auch im Leben von Menschen, die Jesus Christus als Erlöser angenommen haben, gibt es Zeiten, in denen sie nicht gut stehen. Wo Sünde in ihrem Leben die Oberhand bekommen hat, wo sie nicht in Gemeinschaft mit ihrem Gott und Vater leben. Was dann?

„Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.“ Es gibt keine Situation, wo man nicht umkehren und neu anfangen könnte. Im Südreich Israels – Juda – gab es einen überaus bösen König. Er hieß Manasse. Er tat furchtbare Gräueldinge. Gott züchtigte ihn durch Feinde von außen und innen – er hörte nicht. Aber dann kam doch noch ein Augenblick in seinem Leben, dass er umkehrte. Es war nicht zu spät. Gott hatte eine enorme Geduld mit diesem Mann - hat Er sie nicht auch mit uns? 55 Jahre durfte Manasse regieren, länger als jeder andere König. Gott gab ihm diese Zeit, damit er umkehrte. Er hat diese Chance genutzt!

Und wir? Nutzen wir die Zeit, um umzukehren, bevor es zu spät ist, weil der Herr uns (als Gläubige) abgerufen hat? Dann werden wir diese Umkehr zur Ehre Gottes nicht mehr vollziehen können und Schaden leiden. Nicht, dass derjenige, der sich bekehrt hat und Jesus Christus als Retter angenommen hat, wieder verloren gehen könnte. Das ist eine böse Irrlehre. Nein, aber der Lohn ist verloren, der Herr verunehrt, und ich selbst lebe ganz unglücklich. Gott will uns davor bewahren – aber wir selbst müssen auch wollen.

Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Noah und seine Zeit Michael Hopp Noah lebte in einer Zeit, die durch Bosheit und Gewalt geprägt war. So ist es auch in unserer Zeit. Die Frage, die sich uns stellt, ist allerdings: Schließen wir uns diesem Urteil Gottes an und verhalten wir uns auch entsprechend? Artikel lesen
Geistliches Wachstum in Zeiten des Niedergangs Manuel Walter „Du aber hast genau erkannt meine Lehre“ (2. Tim 3,10). „Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist“ (2. Tim 3,14). Artikel lesen
Gedanken zu Psalm 63 Marcel Graf Auf seiner Flucht vor den Nachstellungen Sauls musste David oft in die Wüste fliehen, um sich dort zu verbergen (1. Sam. 23,14.15.24; 24,2; 25,1; 26,2.3). Wohl in jener notvollen Zeit ist dieser Psalm, durch Gottes Geist inspiriert, entstanden. Artikel lesen
Auf der A2 regnete es Geld … Manuel Seibel Da regnet es auf einmal Geldscheine auf der Autobahn. Wer wollte hier nicht zugreifen? Oder doch ehrlich sein? Artikel lesen
Bibel- und Schöpfungsmuseum (Oktober 2012) Matthias Franke Wir sind sehr dankbar, auch in diesen Tagen wieder einen Rundbrief des Bibel- und Schöpfungsmuseums Wuppertal weitergeben zu können. Gerade in einer Zeit, in welcher der biblische Schöpfungsbericht zunehmend verachtet wird, stellt dieses Museum ... Artikel lesen
Der gute Hirte ist bei mir Daniel Melui „… denn du bist bei mir …“ (Ps 23,4). Artikel lesen