Von Gott geliebt

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Gottes Wort zeigt uns, wer wir wirklich sind: Kinder Gottes. Das ist unsere wahre Identität, die wir uns nicht erarbeiten können, sondern die ausschließlich auf Gottes Gnade und bedingungsloser Liebe beruht. Es ist ein Geschenk von Gott, dass er uns wiedergeboren und dadurch in seine eigene Familie aufgenommen hat. Man spürt es den Worten Johannes` förmlich ab, wie ergriffen er von dieser Tatsache der Gotteskindschaft ist - und das ist ja noch nicht alles: Der Galaterbrief spricht davon, dass wir „Söhne Gottes" sind durch den Glauben an „Christus Jesus". Söhne sind gewachsen und haben mehr Verständnis über die Gedanken des Vaters. Am Schluss des Verses setzt Johannes noch eine Bestätigung drauf: „Und wir sind es!" - Es gibt gar keinen Zweifel daran, dass Gott Dich und mich unendlich liebt, aus Feinden (Römer 5,10) sind Kinder des himmlischen Vaters geworden.

„Weil du teuer, wertvoll bist in meinen Augen und ich dich lieb habe, so werde ich Menschen hingeben an deiner statt und Völkerschaften anstatt deines Lebens." (Jesaja 43,4)

Hier wird uns Gottes Liebe zu seinem eigenen irdischen Volk beschrieben. Seine Wertschätzung für Sein eigenes Volk ist so groß, seine Liebe so unbeschreiblich, dass Er sein eigenes Volk vom Gericht verschonen wird und stattdessen zukünftig über andere benachbarte Völker das Gericht bringen wird. Diesen Vers dürfen wir aber auch gut und gerne auf uns anwenden und kommen dabei nicht umhin an das stellvertretende Opfer unseres Herrn Jesus zu denken, den Gott an unserer Stelle gerichtet hat. So groß ist Seine Liebe zu uns, so wertgeachtet sind wir in Seinen Augen (nicht in uns selbst), dass Sein Sohn in das Feuer des Gerichtes Gottes gehen musste, in dem es keine Form der Abmilderung gab. Denk einmal an das Passahlamm, das nicht „gekocht" werden durfte, sondern am „Feuer gebraten" werden musste. (2. Mo 12) Der Herr Jesus hat auch keine Abmilderung, keine Hilfe oder Unterstützung im Gericht von einem heiligen Gott erlebt. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Ps 22,1 und Mt 27,46) Ist seine Wertschätzung und Liebe für uns überhaupt in Worte zu fassen?

„Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held. Er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel." (Zeph 3,17)

„Geh, iss dein Brot mit Freude und trink deinen Wein mit frohem Herzen; denn längst hat Gott Wohlgefallen an deinem Tun ... Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tu" (Pred 9,7.10)

Und zum Schluss möchte ich uns noch gerne auf zwei Verse aufmerksam machen, die einem bei genauem darüber Nachdenken echt den Atem rauben können. Ich weiß nicht, wie Dein Tag gestartet ist, mit wieviel Erfolg oder Misserfolg ihr durch den Tag gegangen seid?! Vielleicht war der Kaffee zum Frühstück noch gut, aber alles danach Chaos und Versagen?

Kannst Du Dir wirklich vorstellen, dass Dein Gott und Vater im Himmel sich über Dich „mit Wonne" freut - ganz egal, wie Dein Tag heute gelaufen ist? „Längst hat Gott Wohlgefallen an deinem Tun" - Freu Dich! Das nimmt den ganzen Leistungsdruck von Dir und mir.

Ich will damit nicht sagen, dass es egal ist, wie wir uns verhalten, was wir tun und was wir lassen. Klar ist: Gott ist Liebe und Gott ist Licht. Seine Heiligkeit lässt uns hoffentlich davor zurückschrecken bewusst zu sündigen oder sogar in Sünde zu leben (Römer 6,2). Aber darum geht es jetzt nicht.

Du bist in Christus vor Gott gerecht gesprochen (Röm 5,1). Gott sieht keinen Makel mehr an Dir und mir, gar nichts (2. Kor 5,21b). Wenn Gott Dich sieht, dann sieht Er die Gerechtigkeit Seines Sohnes, der vollkommen rein und sündlos ist. Er sieht Dich so als hättest Du nie gesündigt!

Ich wünsche uns (mir) von Herzen, dass wir unsere wahre Identität in Gott besser verstehen lernen. Gott liebt uns bedingungslos und beschenkt uns, weil Er es gut mit uns meint! Und dann ... lasst uns das tun, was an jedem Tag an Aufgaben vor uns liegt! Gott freut sich über uns!

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