Biblischer Schöpfungsbericht: Eichelwürmer

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Man hat vor Kurzem festgestellt, dass Eichelwürmer aus dem Mittelkambrium (das wird von Evolutionsforschern auf die Zeit vor ungefähr 545 Millionen Jahren geschätzt) heutigen Formen in erstaunlichem Maße ähneln. Man hat jetzt in der Antarktis erstmals Eichelwürmer entdeckt, die Röhren bilden. Damit gleichen sie den ebenfalls röhrenbildenden fossilen Formen perfekt. Die von Evolutionsforschern vertretene Vorstellung, die fossilen Eichelwürmer könnten Bindeglieder zu den Flügelkiemern (Pterobranchia) sein, ist damit wohl kaum noch haltbar.

Eichelwürmer sind damit auch ein Beispiel für Stasis - das nahezu unveränderte „Stehenbleiben" eines Bauplans über geologische Zeiträume hinweg. Die bis zu 10 cm langen Eichelwürmer leben am Meeresboden und graben Gänge. Sie bewegen sich im Meeresboden durch wellenförmige Muskelkontraktionen vorwärts und leben von im Schlamm enthaltenen organischen Partikeln mit Hilfe eines Nahrungstrichters am Vorderende. Zu einer ausführlichen Darstellung ist der entsprechende Artikel auf der sehr empfehlenswerten Seite www.genesisnet.info hilfreich: http://www.genesisnet.info/index.php?News=205

Wir halten fest: Gott hat recht. Das, was Gott uns in seinem Wort mitteilt, ist ursprünglich und absolut vertrauenswürdig. Es mag immer wieder Entdeckungen geben, die dem zu widersprechen scheinen. Aber am Ende ist es genau so, wie Gott es mitgeteilt hat: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mo 1,1). Er hat später die Erde nach 1. Mose 1,3 ff. in wunderbarer Weise gestaltet. „Und Gott schuf die großen Seeungeheuer und jedes sich regende, lebendige Wesen, wovon die Wasser wimmeln, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war" (1. Mo 1,21). Jede Grundart hat Gott damals geschaffen. Jetzt dürfen wir erstaunt bewundern, dass auch die Eichelwürmer auf diesen großartigen Schöpfer hinweisen: heute, genau wie damals, als sie geschaffen wurden (vor also vielleicht 6.000 Jahren).

Muss man sich wundern, dass diese Entdeckung in den Medien keinen Widerhall gefunden hat? Man will der Lüge glauben! Wie gut, dass wir Gott kennen und vertrauen dürfen. Alles, was Er uns in Gottes Wort mitgeteilt hat, ist wahr.

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