Denkmäler der Gnade Gottes

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Der Herr Jesus hat einen stummen Menschen, der besessen war, geheilt. Was für ein Wunder: Sofort kann dieser Mann reden. Er muss nicht lernen zu reden. Er kann es unmittelbar. Das führt zu einer Verwunderung bei dem Volk: „Niemals wurde so etwas in Israel gesehen." Das war wahr! Aber was machte das Volk aus dieser Erkenntnis? Nahmen sie Christus als König und Herrn an? Fielen sie Ihm zu Füßen? Jesus sagt an anderer Stelle, dass Er selbst wusste, was in dem Menschen ist (Joh 2,24.25). Er erkannte, dass es nur eine Verwunderung aber keine Bewunderung seiner Person war. Äußere Wunder kamen an. Aber das Herz blieb unerreicht. Deshalb wollte der Heiland auch nicht, dass man seine Werke öffentlich machte!

Solche äußerlichen Wunder kennen wir heute nicht, jedenfalls nicht durch Menschen bewirkt. Gott tut allerdings auch heute noch Wunder, indem Menschen auf einmal gesund sind, obwohl dies medizinisch nicht zu erwarten war.

Das größte Wunder ist nach wie vor, dass sich Menschen bekehren und Jesus Christus als ihren Retter annehmen. Für uns stellt sich die Frage, ob wir eine solche Bekehrung zum Anlass nehmen, Gott zu preisen. Wie leicht nehmen wir so ein Wunder als ganz selbstverständlich an. Aber es bleibt für uns unergründlich, wie ein Mensch, der von Geburt an eine böse Natur besitzt und von Gott nichts wissen will, durch das Wirken des Geistes Gottes sich auf einmal doch bekehrt. Das gilt auch für Kinder gläubiger Eltern. Alle Erlösten sind und bleiben Denkmäler der Gnade Gottes.

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