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Wir bewundern den Herrn. Trotz der Ablehnung und des Unglaubens seines Volkes gibt Er dieses nicht auf. Das wird durch diese Begebenheit der Tochter des Jairus vorgeschattet. Das Mädchen stirbt und ist tot, wird aber beim Kommen des Herrn auferweckt. Christus wird einmal in zukünftiger Zeit zu seinem irdischen Volk Israel zurückkommen. So lange erhält Er das Mädchen – ein Hinweis auf die gläubigen Übriggebliebenen seines Volkes – nicht am Leben. Sie stirbt, so, wie das Volk Israel heute nicht das Volk Gottes ist. Aber auch sie als ein Bild derer, die als Übriggebliebene zum Herrn Jesus umkehren werden, kommt in den Genuss des Segens Christi. Er will sein Volk nicht in einem Zustand des Todes lassen. Gott wird einen Überrest seines Volkes erwecken, sozusagen auferwecken. Die Treuen werden dann Christus als Herrn und König annehmen. So kann Er sich zu ihnen bekennen. Es wird echtes, göttliches Leben in das Volk kommen. Das lesen wir in Hesekiel 37:

„Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des Herrn! So spricht der Herr, Jahwe, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, dass ihr lebendig werdet. Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, dass ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, dass ich der Herr bin“ (vgl. Hesekiel 37,4-14). Das ist es, was durch dieses Wunder des Herrn, die Totenauferweckung, prophetisch ausgesagt wird.

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