Die Ehe steht nach wie vor hoch im Kurs

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Die traditionelle Ehe steht bei den Deutschen nach wie vor hoch im Kurs. Einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Magazins Reader’s Digest (Januar-Ausgabe) zufolge befürworten 71 % der Bundesbürger ein Leben mit Trauschein; 28 % sind dagegen.

Im Durchschnitt ist die Frau heute bei ihrer ersten Eheschließung rund 30 Jahre alt, der Mann 2-3 Jahre älter. Für 86 % der Paare ist der Entschluss zu heiraten in erster Linie ein Liebesbeweis. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sehen das sogar 90 % so. 83 % der Befragten wollen sie Ehe als Signal der Zusammengehörigkeit verstanden wissen. Die größte Gefahr für den Fortbestand einer Ehe ist ein Seitensprung. 46 % der Befragten gaben an, die Untreue des Partners bedeute einen massiven Vertrauensverlust. 30 % hingegen sehen in der Entfremdung zum Partner das Hauptproblem für eine Ehe.

Seltsam mutet an bei diesen positiven Aussagen zur Ehe, dass in Deutschland laut Reader’s Digest mehr als zwei Drittel der Meinung sind, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Ehe in jeder Hinsicht gleichgestellt sein sollten.

Leider ist auch unter Christen – gemeint sind solche, die sich als bibeltreu ansehen – ein zunehmender Trend zum Zusammenleben ohne Eheschein auszumachen ist. Immer häufiger wird das auch in Gemeinden geduldet, ohne dass man dagegen vorgeht. Ein Indiz dafür ist die Diskussion, ob sich Pensionäre, die zum Beispiel verwitwet oder verwitwert sind, noch trauen sollen. Und auch unter jungen Leuten wird das zunehmend zumindest stillschweigend geduldet. Das ist ein verheerender Trend.

Gottes Wort ist ganz klar: „Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so lasst sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als entbrannt zu sein“ (1. Kor 7,8.9). „Die Ehe sei geehrt in allem und das Ehebett unbefleckt; denn Hurer und Ehebrecher wird Gott richten“ (Heb 13,4).

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