Facebooks Gesichtskontrolle

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Facebook will seinen Nutzern nun viel Arbeit beim Hochladen von Fotos abnehmen. Ab sofort versucht das System mittels einer Software zu erraten, wer auf einem hochgeladenen Foto zu sehen ist. Wird ein Bild ins Netz gestellt und ein Freund darauf erkannt, wird dem Nutzer vorgeschlagen, diesen zu markieren. Diese Erkennung ist in unserer Online-Welt inzwischen eine „Kleinigkeit“.

Wenn man das liest, fällt es einem nicht mehr schwer zu glauben, was in der Drangsalszeit, die nach der Entrückung der heute lebenden Erlösten über diese Erde kommt, passieren wird. In Offenbarung heißt es von einem zweiten Tier, das symbolisch für den Antichristen steht (das erste Tier steht für den römischen Kaiser), dass es „alle dahinbringt, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, dass sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, der das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder Zahl seines Namens“ (Off 13,16.17).

Das alles kann heute schon mit einer elektronischen Kamera gescannt werden, um dann darüber zu entscheiden, ob man kaufen darf oder nicht. In dieser furchtbaren Zeit werden nur Ungläubige dieses Malzeichen annehmen. Damit will ich nicht sagen, dass sich nur solche Menschen auf diese elektronische Plattform begeben. Nein, es gibt viele echte Christen dort. Aber solche Entwicklungen sollten uns doch ein stückweit vorsichtig machen, wo wir überall „sichtbar“ werden (wollen).

Natürlich kann man facebook evangelistisch nutzen. Aber ist das Deine Motivation? Überleg Dir gut, was Du wo tust.

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