Durch die enge Pforte gehen

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Der Herr Jesus wollte Er verhindern, dass die Jünger falsche Vorstellungen haben, was die Echtheit und Falschheit von Jüngern betrifft. Ihnen soll bewusst sein, es wahre und falsche Jünger gibt, solche, welche die richtige, die enge Pforte gewählt haben, und solche, die sich für den breiten Weg und die breite Pforte entschieden haben.

Zunächst spricht Jesus davon, dass es nur zwei Pforten gibt. Seine Sprache ist hier schwarz-weiß, Er stellt also Gegensätze dar. Eine schmale Tür führt über einen Weg zum Leben – nicht zum Himmel, darum geht es in der Bergpredigt nicht. Eine andere Tür ist weit und führt über einen breiten Weg direkt zum Verderben. Auf dem breiten Weg befinden sich viele Menschen, auf dem anderen dagegen nur wenige.

Die beiden Pforten zeigen, dass man eine Entscheidung für den Lebensweg am Anfang trifft, nicht am Ende. Die enge Pforte zeigt den Charakter der Nachfolge. Am Anfang steht eine Entscheidung für den Meister. Das ist die Pforte. Es gibt nur diesen einen Weg, Nachfolger des Herrn Jesus zu werden: zu erkennen, dass man nicht fähig ist, in eigener Kraft dem Herrn Jesus nachzufolgen, so dass man eine Bekehrung, wahre Umkehr und Sinnesänderung, nötig hat.

Eng ist die Pforte deshalb, weil man auf den Ruf des Meisters angewiesen ist. Das Fleisch, das eigene Ich, muss praktischerweise verleugnet werden; in eigener Werk-Gerechtigkeit kann man dem Herrn Jesus nicht gefallen. Zudem handelt es sich um eine Pforte des Selbstgerichts – durch diese Pforte passt nur ein Mensch hindurch, der nichts von sich selbst mitnehmen will.

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