Die Beziehung des Jüngers zur Welt

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Wovon spricht der Herr Jesus, wenn er die Jünger warnt, das Heilige den Hunden zu geben? Der Hund war, wie auch das Schwein (vgl. 3. Mo 11,7) für den Israeliten ein unreines Tier. Der Meister spricht hier also von Menschen, die „unrein“ sind – das macht auch der Bezug zu dem Heiligen deutlich. Diese Menschen waren ungläubig und lehnten Gott als ihren Herrn ab. Der Herr Jesus wendet das Bild des Hundes hier jedoch nicht auf Heiden, sondern auf Juden an.

Auch Johannes der Täufer bot seine Taufe, die eigentlich für die Heiden eingeführt worden war, nicht nur den Nationen an. Jeder, ob Jude oder Heide, der von dem wahren Gott des Himmels nichts wissen wollte und seinen Messias ablehnte, wird hier mit einem Hund bzw. mit einem Schwein verglichen. Das mussten die Pharisäer und Schriftgelehrten, von denen sicher auch einige in der Volksmenge vertreten waren, als Affront verstehen. Denn sie fühlten sich rein.

Sie waren aber nicht heilig – für sie sind die heiligen Dinge Gottes auch nicht bestimmt! Sie stehen für Ungläubige, denen wir zwar das Evangelium verkünden, denen wir jedoch nicht den Teil der Wahrheit des Neuen Testaments vorstellen, den sie als Gottlose ohnehin nicht verstehen können und den sie daher verachten und mit Spott versehen. Man kann zum Beispiel an die Wahrheit über die Versammlung Gottes denken (die Perle, vgl. Mt 13,46), die der souveränen Auserwählung (Eph 1,4), an die Sohnschaft der Gläubigen, die Kindschaft, den Besitz des Heiligen Geistes, usw. Wer diese Dinge Ungläubigen weitergibt, wird erleben, wie sie zertreten und verachtet werden. Daher warnt uns der Herr Jesus davor.

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