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Der Maler Albrecht Dürer (1471-1528) hatte eine schwierige Jugendzeit. Er wohnte zusammen mit einem Freund, der ebenso Maler war wie er. Da sie nicht genügend Geld für ihren Lebensunterhalt hatten, entschlossen sie sich zu Folgendem: Während der eine arbeitete, um Geld für beide zu verdienen, ging der andere ihrer Kunst, dem Malen, nach. Sie wechselten diese Rollen im Abstand von einigen Monaten.

Eines Abends, als Dürer nach Hause kam, fand er seinen Freund mit schwer verletzten Händen auf den Knien zu Gott betend. Er war bestürzt und sagte sich: „Die ganze Welt soll wissen, wie viel mein Freund für mich getan hat. Dann malte er das noch heute weltbekannte Gemälde, die verwundete Hände darstellen und die sich für Dürer aufgeopfert hatten.

Diese Anekdote lässt uns an andere Hände und an ein viel gewaltigeres Opfer denken. Ja, unser Herr und Retter, Jesus Christus hat sein Leben am Kreuz für uns gegeben, seine Hände wurden von Nägeln durchbohrt. Im Himmel werden wir seine durchstochenen Hände sehen und Ihn für seine Liebe anbeten. Fangen wir heute schon damit an, Er ist es wert!

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