Der Terrorangriff auf den Berliner CSD - Gottes Intervention?


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(00:00:00) Der Terrorangriff auf den Berliner Christopher-Street-Day, ist das ein Eingreifen Gottes oder wie muss man das verstehen? Nun, diese Frage kommt für Christen deshalb auf, weil diese LGBTQ-Plus-Bewegung etwas völlig widergöttliches, widernatürliches, götzendienerisches, böses ist. Diese Abkürzung steht ja für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender Menschen, quere und sogenannte questioning Menschen und das Plus, was dann oft hinten angefügt wird, soll dann weitere Identitäten wie intergeschlechtliche, asexuelle und pansexuelle Menschen einschließen. Nicht, dass man das wissen muss, aber es ist zur Klarstellung vielleicht einmal gut. Und da haben sich viele Christen die Frage gestellt, wenn so etwas eben auf so einem CSD ausgelebt wird und dann passiert so ein Terroranschlag auf so etwas Böses, ist das nicht ein Eingreifen Gottes? Und die Antwort ist, so einfach wie sie klar ist, ja und nein. Warum ja? Nun, auf dieser Erde passiert nichts, was nicht an dem Auge Gottes vorbeigeht. Und lasst uns in dem Zusammenhang nicht übersehen, was Gott durch den Propheten Amos ausdrücklich (00:01:06) gesagt hat, in Amos 3 Vers 6, geschieht ein Unglück in der Stadt und der Herr hätte es nicht bewirkt. Ja, hier geht es um ein Gerichtsurteil Gottes über sein Volk oder auch über Nationen und ein solches Gericht kommt direkt von Gott. Aber das weist eben darauf hin, dass es nichts gibt auf dieser Erde, was nicht an dem Auge Gottes vorbeigegangen ist. Aber es gibt auch die Antwort nein. Warum nein? Wenn wir in Lukas 13 nachsehen, da ist während des Lebens des Herrn Jesus hier auf der Erde etwas Furchtbares passiert. Da heißt es in Vers 1, Und hier fällt auf, dass der Jesus an keiner Stelle Gott hineinbringt. (00:02:16) Er spricht von der Sündhaftigkeit der Menschen, die aber eben nicht bei denen, die betroffen waren, größer war als bei denen, die nicht betroffen waren, die nicht umgekommen sind durch die Handlungen von Pilatus oder diesen Turmfall in Siloam. Das heißt, Gott benutzt diese Dinge, um eigentlich darauf aufmerksam zu machen, dass wir alle Sünder waren und dass jeder Mensch durch einen solchen Anlass darüber nachdenken sollte, dass sein Leben endlich ist und was kommt dann danach? Ja, die Antwort lautet ja auf die Frage, ist es Gottes Intervention? In dem Sinne, dass Gott auch böse Agenten benutzen kann. Wir denken an Römer 9, wo man Gott zum Vorwurf machen möchte, was er tut. (00:03:02) Und da sagt der Apostel Paulus in Römer 9 in Vers 20, Oder hat der Töpfer nicht Macht, über den Ton aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre und das andere zur Unehre zu machen? Können wir Gott vorwerfen, wenn er bestimmte Umstände benutzt, sogar böse Menschen benutzt, um einen solchen Terroranschlag durchführen zu lassen? Wir denken an Hiob 1 Vers 8. Es war Gott, es war nicht Satan, der von sich aus auf die Idee gekommen ist, sich mit Hiob zu beschäftigen. Wir lesen in Hiob 1 Vers 8, Und der Herr sprach zu Satan, Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Er hat zweimal Satan auf Hiob hingewiesen. Und wenn wir an den Propheten Habakkuk denken, zum Leidwesen, jedenfalls zunächst des Propheten Habakkuk, benutzt Gott boshafte, gewalttätige Feinde, um das Volk Israel zu züchtigen. (00:04:05) Da heißt es in Habakkuk 1 Vers 6 und 7, Denn siehe, ich erwecke die Chaldea, das grimmige und ungestümme Volk, das die Breiten der Erde durchzieht, um Wohnungen in Besitz zu nehmen, die ihnen nicht gehören. Es ist schrecklich und furchtbar, sein Recht und seine Hoheit gehen von ihm aus. Und gerade dieses boshafte Volk benutzt Gott, um Gericht über Israel zu bringen. Ja, er kann sogar Ungläubige und Götzendiener benutzen, um Gutes zu bewirken, um Gutes auszusprechen. Wir denken an 4. 22 bis 24, wo Gott Biliam einen durch und durch bösen und selbstsüchtigen, habsüchtigen Menschen benutzt, um eine der herrlichsten Weissagungen der Schrift auszusprechen. Und wir denken an Judas Iskariot, der nach Matthäus 10 Vers 1 und Marko 6 Vers 7 und 13 Wunder getan hat, zum Segen von Menschen, die dadurch gesund geworden sind. Das heißt, Gott kann in beiderlei Hinsicht Menschen benutzen. Natürlich müssen wir sagen, nein, Gott ist nicht für das Böse verantwortlich. (00:05:04) Weder für das Böse allgemein auf der Erde, noch für das Böse in einem konkreten Umstand. Wenn es heißt in Jesaja 45 Vers 5 bis 7, Wir sehen, dass Gott Unglück bewirkt, Unglück schafft. Aber damit ist nicht gemeint, dass er das Böse, dass das Böse von ihm ausgeht. Er ist gut. Und er versucht auch niemanden zum Bösen. Nein, aber er kann solche Umstände benutzen, er kann Gericht benutzen, Unglück, um Menschen in ihren Herzen und Gewissen anzusprechen. Ja, wir müssen erkennen, dass zum Beispiel Obrigkeiten von ihm eingesetzt werden. In Römer 13 wird ganz deutlich, dass jede Obrigkeit von Gott ist. (00:06:03) Aber das heißt natürlich keineswegs, dass ein Nero in der Zeit von Paulus, als er das schrieb oder ein Adolf Hitler oder aktuelle Disputen sich auf Gott berufen könnten. Nein, sie sind für das Böse absolut selbstverantwortlich. Zurück zur Frage, hat Gott eingegriffen? Ja, wir dürfen mit Klarheit erkennen, wir müssen mit Klarheit erkennen, der Christopher Street Date ist böse, er ist ungöttlich und hat mit christlich überhaupt nichts zu tun. Wenn es solche gibt, die in sogenannten christlichen Parteien homosexuell leben und sich dann auf das Christentum berufen, wenn wir sehen, dass in Kirchen das auch akzeptiert wird oder sogar als eine absolut biblische Form gezeigt wird, dann ist das durch und durch verkehrt und unbiblisch. Es ist Homosexualität, gelebte Homosexualität, sogar der Beweis der Gottlosigkeit und zeigt, dass Menschen sich von Gott entfernt haben. Ja, er stellt sogar die Homosexualität, gelebte Homosexualität, stellt sogar in sich selbst (00:07:01) das Gericht Gottes dar. Es bedarf also nicht eines solchen zusätzlichen Gerichtes, sondern die gelebte Homosexualität ist das Gericht Gottes. Warum kann man das sagen? Weil der Apostel Paulus das sagt. In Römer 1 Vers 21 stellt er die Bosheit des Menschen dar und da zeigt er, weil sie die Menschen, die Nationen, die Heiden, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlicht noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständliches Herz verfinstert wurde. Vers 24, darum hat Gott sie hingegeben, in den Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit ihre Leiber untereinander zu schänden. Das ist gelebte Homosexualität, wie sie bis Vers 28 dann weiter ausgeführt wird. Aber wir dürfen nicht übersehen, dass sich diese Bosheit einreiht in eine Kette von vielen anderen Bosheiten, Unmoralitäten, die in den Versen 28-31 erwähnt werden. Und weil sie es nicht für gut befanden, Gott in Erkenntnis zu haben, hat Gott sie hingegeben, in einen verworfenen Sinn zu tun, was sich nicht geziemt. (00:08:01) Erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke und so weiter. Das heißt, wir dürfen unter keinen Umständen meinen, Unterschiede zu machen, machen zu müssen zwischen gelebter Homosexualität und anderen Bosheiten. Hier finden wir, dass Gott sie in eine Reihe stellt. Und deshalb müssen wir sagen, nein, wenn Gott Unmoral sofort oder immer wieder richten würde, wenn Homosexualität in dieser Weise wie an einem Christopher Street Day sofort richten müsste, wer würde dann heute noch leben? Denn da müsste er alles Böse sofort richten und da würde keiner mehr hier leben. Ja, Gott spricht durch Katastrophen zu den Menschen. Und das finden wir im Alten Testament mehrfach vorgestellt. In Amos 4 Vers 6-11 lesen wir. Und so habe auch ich euch reine Zähne gegeben in allen euren Städten und Mangel an Brot an allen euren Orten. Und doch seid ihr nicht bis zu mir umgekehrt, spricht der Herr. So fährt er fort bis zu Vers 11. Er hat zu Israel gesprochen und sie sind nicht umgekehrt. (00:09:03) Gott spricht durch Hungersnöte, durch solche Katastrophen zu den Christen. Aber die Christen, sie wenden sich dem Götzendienst, der Hurerei, der Unmoral und so weiter, wenden sich zu. Gott spricht sogar zu den Nationen, zu den Heiden durch solche Umstände. Wir lesen in 2. Mose 7 Vers 5, wenn es um die Plagen geht, die er über das heidnische Ägypten bringt. Und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecke und die Kinder Israel aus ihrer Mitte herausführe. Später finden wir, dass einige von ihnen das auch erkannten. 2. Mose 9 Vers 20. Wer unter den Knechten des Pharaos oder das Wort des Herrn fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen. Das heißt, Gott spricht in der Tat durch diese Katastrophen, damit Menschen umkehren, nicht weil die, die umgekommen sind, böser sind als die anderen, aber damit die anderen noch einmal einen weiteren, einen zusätzlichen Appell an ihre Herzen und Gewissen bekommen. Mit anderen Worten, dazu benutzt er auch solche Terroranschläge wie am Christopher-Street-Day. (00:10:03) Aber verantwortlich für die Morde, für die Vergewaltigungen, für den Kindesmissbrauch, für die Terroranschläge ist der Mensch, der es tut, niemals Gott. Es ist tragisch, dass Menschen das benutzen, um Gott anzugreifen, um gegen Gott zu rebellieren, gegen Gott aufzustehen und ihm die Verantwortung zuzuschieben. Die hat er nicht. Der Mensch ist dafür verantwortlich, aber mögen diejenigen, die das hören und die das mitbekommen, mögen sie zur Umkehr geführt werden, übrigens auch Gläubige, die in Sünde leben. Auch für sie ist das noch einmal vielleicht ein letzter Appell, zur Umkehr zu kommen und sich dem Herrn Jesus wieder zuzuwenden.
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