65 Jahre Antibabypille und ihre Auswirkungen


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(00:00:00) Dieser Tage bekam ich einen Newsletter, in dem die Frage gestellt wurde, ob Frauen anders auf die Wirtschaft, auch die Weltwirtschaft, blicken als Männer. Dabei ging es in diesem Newsletter um die Einführung der Pille, die als ein Meilenstein aus Sicht von Frauen betrachtet würde. Dieses sogenannte sichere Verhütungsmittel, das ab den 70er Jahren eine regelrecht neue Freiheit gegeben hätte. Endlich, heißt es in diesem Newsletter, konnten wir selbst bestimmen, wann und wie viele Kinder wir bekommen und wie wir den Nachwuchs in die Karriere einplanen. Tatsächlich ist das am 1. Juni 1961 gewesen, dass Schering diese Antibabypille auf den Markt gebracht hat. Das hat zuerst eigentlich nur mit restriktiver Wirkung Ärzte dazu veranlasst, diese Pille zu verschreiben, weil sie wahrscheinlich Sorge hatten, ob das richtig ist, ob das passt, ob das auch so funktioniert. Aber offensichtlich hat diese Pille dann auch zu dem wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen. (00:01:01) Warum? Weil natürlich ab diesem Augenblick Frauen arbeiten konnten. Vorher waren sie zu Hause, vorher haben sie sich um die Kinder gekümmert, vorher haben sie Kinder bekommen, mehr Kinder bekommen. Jetzt konnten sie bestimmen, ob sie Kinder haben wollten, wie viele Kinder sie haben wollten und wie sie das eben in ihre berufliche Zukunft einplanen konnten. Das führte zu mehr Eigenständigkeit von Frauen und natürlich, wie wir wissen, auch zu mehr Scheidungen, weil die Frauen jetzt finanziell unabhängiger wurden und damit auch sich Scheidungen leisten konnten. Es heißt, dass ab dem Jahr 1976 ungefähr oder sogar über 30% der Frauen die Antibabypille genommen haben und somit ihre eigene Familienplanung vornehmen konnten. Das führte dazu, dass die Familien immer kleiner wurden und somit das verfügbare Einkommen pro Person in der Familie umso größer wurde. Und wir fragen uns, wie ist das einzuordnen in Verbindung mit dem, was wir in Gottes Wort finden? Nun, es ist ja augenscheinlich, dass das, was der Apostel Paulus in 2. Timotheus 3 uns vorstellt, hier in diesem sogenannten oder ehemals christlichen Abendland (00:02:05) damit auch Realität wurde. Paulus sagt, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden, denn die Menschen werden selbstsüchtig sein. Sie werden also eigensüchtig sein. Sie werden geldliebend sein. Sie werden ohne natürliche Liebe sein. Ich nehme nur ein paar dieser Begriffe hier aus diesen Versen 2 bis 5, die das Vergnügen mehr lieben als Gott offensichtlich. Das ist das prägende Merkmal dieser letzten Zeit. Und es kann uns ja nicht darum gehen, jetzt irgendwie eine allgemeine Zustandsbeschreibung vorzunehmen, obwohl das natürlich wahr ist. Christen wurden immer weniger christlich und immer mehr antichristlich, immer mehr von Gott sich wegwendend. Wir denken daran, was der Prophet Jeremiah sagen muss, Jeremiah 2 Vers 27, die zum Holz sprechen, du bist mein Vater und zum Stein, du hast mich geboren. Denn sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Aber zur Zeit ihres Unglücks sprechen sie, steh auf und rette uns. (00:03:02) Das heißt, man wendet Gott den Rücken zu, man will mit Gott nichts mehr zu tun haben. Früher war man von Gott abhängig, ob er eine Schwangerschaft gegeben hat. Jetzt hat man das selbstbestimmt, man hat Gott den Rücken zugewandt. Das muss ja nicht immer so wie kein Sein in Rebellion gegen Gott, sondern einfach in Ignoranz, dass man Gott ignoriert hat, dass man jetzt die Dinge selber in die Hand genommen hat und dann mit einem Götzen, wir kommen sofort dazu, nachgelaufen ist. In Jeremiah 32 Vers 33 wird die gleiche Metapher noch einmal benutzt. Und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Angesicht. Und obwohl ich sie lehrte, früh mich aufmachen und lehren zu hürten, sie doch nicht um Zucht anzunehmen. Jeder wollte sein eigenes Ding machen. Jeder wollte selbstständig leben. Jeder wollte für sich selbst bestimmen. Das kann natürlich bis hin zu purem Götzendienst gehen. Hesekiel 8 Vers 16 und er, das ist ein Engel, glaube ich, brachte Micht, Hesekiel, in den inneren Vorhof des Hauses des Herrn und sie am Eingang des Tempels des Herrn. (00:04:02) Zwischen der Halle und dem Altar waren ungefähr 25 Männer, ihre Rücken gegen den Tempel des Herrn und ihre Angesichter nach Osten gerichtet und sie bückten sich nach Osten hin vor der Sonne. Wenn man Gott den Rücken zukehrt, muss man sich irgendetwas anderem zuwenden. Denn es gibt keinen Menschen, der einfach in eine Lehre hineingeht. Also wenn man dem einen den Rücken zukehrt, dann wird man auf der anderen Seite sich etwas zuwenden und das ist eben dem Götzendienst. Und wenn der Götze ein Mann selbst ist. Und so ist das. Wozu hat das denn geführt, diese Antibabypille? Zur Emanzipation der Frau, zur Unabhängigkeit der Frau, zur Selbstbestimmung, dass man selbst bestimmen wollte und sich nicht bestimmen lassen wollte. Das ist, weil man mehr Geld, mehr Ansehen, mehr Selbstverwirklichung haben wollte. Das sind alles Begriffe, die wir aus dieser Gesellschaft kennen. Und das sind nicht nur Begriffe, die mit Frauen zu tun haben, sondern mit uns allen. (00:05:01) Und wir wollen uns fragen, inwiefern wir, auch wir Männer, auch wir Christen, ob Frauen oder Männer, inwiefern wir durch diese Dinge geprägt sind. Emanzipation. Man kann sich von Gott emanzipieren, man kann sich von einem Leben in Abhängigkeit von dem Herrn emanzipieren. Man kann selbst bestimmen, will ich noch Kinder, ich möchte ja nicht mehr so alt sein, wenn meine Kinder groß werden, ich möchte doch noch mehr von dem Leben genießen. Emanzipation, Unabhängigkeit von Gott. Nicht mehr die Frage nach seinen Gedanken, sondern die Frage, was gefällt mir, wie kann ich mich wohlfühlen? Habe ich jetzt genug Kinder, dann möchte ich lieber noch das Leben genießen. Selbstbestimmung. Geld spielt oft eine große Rolle. Ach, wenn ich noch ein Kind, noch zwei Kinder habe, dann reicht es noch weniger, dann lieber weniger und ich kann mehr mit dem Geld machen für mich selbst. Selbstverwirklichung der Frau, die in den Beruf geht, die keine Zeit mehr für den Mann hat, die keine Zeit mehr für die Kinder hat. Die Kinder kommen von der Schule, die Frau ist auf der Arbeit. Die Kinder kann man ja in ein Hort geben, die Kinder kann man in eine Kita geben, die (00:06:03) Kinder kann man in einen Kindergarten geben und dann bin ich frei zu arbeiten. Und auch wir Männer können in dieser Weise uns selbst verwirklichen wollen. Statt eben die Verantwortung zu Hause wahrzunehmen, können wir überall hinfliehen, können wir überall woanders sein. Das ist, kurz gesprochen, die Geschichte der Pille. Das ist eine Erfolgsgeschichte, vielleicht für diese Gesellschaft, ganz sicher für den Teufel, für den Feind. Es ist eine Erfolgsgeschichte für uns Gläubige. Müssen wir nicht zugeben, dass wir selbst, mal abgesehen von der homonellen Veränderung, die dadurch vorgenommen wird, dass wir uns manche Dinge meinten, einfacher zu machen. War es ein einfaches Leben mit dem Herrn, war es wirklich ein Leben in Abhängigkeit von dem Herrn? Das muss jeder für sich selbst vor dem Herrn klären. Aber es ist ein Zeichen der Zeit und leider auch ein Zeichen für unsere Zeit, auch ein Zeichen für uns Christen, wo unsere Ziele hingehen, wo unser Streben hingeht. Wir wollen uns mehr von dem Herrn abhängig machen. Wir wollen mehr für den Herrn leben. (00:07:01) Wir wollen mehr nach seinem Willen fragen, morgens, abends und im Laufe des Tages und auch in dem, was wir Familienplanung nennen. Es ist ja nicht so, dass wir nicht Verantwortung haben für unsere Kinder und dass wir auch ab einer bestimmten Anzahl von Kindern schon vor dem Herrn überdenken müssen, habe ich noch genug Kraft für jedes einzelne Kind, kann ich jedem Kind auch die Zuwendung geben, die es nötig hat. Aber wann fängt das an, wann fängt die Familienplanung an, wo hört sie auf? Wollen wir mehr mit dem Herrn leben, mehr nach ihm fragen, dann werden wir zu den richtigen Entscheidungen kommen.
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