Den eigenen Sarg zimmern - Flucht zum Leben oder zum Tod?


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(00:00:00) Vor einiger Zeit las ich einen hochinteressanten Artikel über Menschen, die für sich selbst ihren Sarg zimmern. Da gibt es anscheinend mehrere Projekte in verschiedenen Städten und man versucht so, wie ein Schreiner das formulierte, den Tod ins Leben zu holen. Das sind zum Teil Menschen, die schwer erkrankt sind und versuchen, sich so mit dem Tod irgendwie abzufinden, eben den Tod ins Leben zu holen. Nun ist die Frage, warum tut man das? Ist das wirklich eine Auseinandersetzung mit dem Tod? Ist das ein Bedürfnis, das man sich vornimmt, dass man überlegt, was ist eigentlich mit dem Tod? Bei jedem Sägen und bei jedem Hammerschlag kann man ja nachdenken darüber, was bedeutet der Tod für mich? Und das ist ganz gewiss eine gute Sache für Menschen, die nicht wissen, was nach dem Tod ist, für Menschen, die nicht wissen, wo sie nach dem Tod sind. Sich mit dem Tod auseinanderzusetzen ist gut und recht. Es kann aber auch der Versuch sein, vor dem Tod zu fliehen. (00:01:02) Man kann ja den Tod nicht einfach hinter sich lassen. Man kann ja nicht einfach sagen, ich werde nicht sterben, denn wir wissen, dass es seit Adam oder seit Menschengedenken für Menschen, die jetzt nicht an Adam und Eva glauben, dass es den Tod gibt. Es gibt niemanden, der nicht durch den Tod gehen musste. Die Bibel spricht von zwei Ausnahmen im Alten Testament von Henoch und von Elia, aber daran glauben die ungläubigen Menschen ja auch nicht. Wir wissen, dass jeder Mensch geboren wird und dass jeder Mensch irgendwann stirbt. Warum er sterben muss, darüber versucht der Mensch sich möglichst keine Gedanken zu machen. Gottes Wort gibt dazu eine Antwort. Und dass es oft mit einem gewissen Fliehen aus dieser Situation des Todes zu tun hat, wird für mich deutlich, dass die Hauptperson, um die es in diesem Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung ging, sich am liebsten verbrennen lassen würde und ihre Asche zerstreuen lassen würde, was in Deutschland nicht zulässig ist. Ist das nicht der Versuch, irgendwie zu verhindern, dass noch irgendetwas damit gemacht werden könnte, als ob Gott nicht die Asche wieder zusammenführen könnte? (00:02:01) Wenn es einen Gott gibt, und ich glaube daran, für mich ist das überhaupt keine Frage, weil ich Gott erlebt habe, weil ich Gott in der Schöpfung sehe, weil ich Gott durch das Gewissen empfinde und weil ich Gott durch die Bibel offenbart sehe, deshalb weiß ich, dass es Gott gibt. Aber für Menschen, die das nicht glauben, sie können hoffen, dass Gott irgendwie das nicht mehr zusammenkriegt. Aber wenn es Gott gibt, wenn Gott wirklich Gott ist, ist das für ihn keine Schwierigkeit. Nun, was sagt Gottes Wort über den Tod? Wir lesen in Römer 5 Vers 12 darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod so und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben. Wir erkennen also, es gibt nicht einen Menschen, der nicht durch den Tod gehen muss. Ja, bei Henoch und bei Elia sehen wir, dass Gott diese Macht des Todes durch ein Wunder überwinden kann. Und das ist ein Vorausbild dafür, dass wenn der Herr Jesus wiederkommen wird nach 1. Thessalonicher 4 und diejenigen, die an ihn glauben und die dann zu diesem Zeitpunkt auf (00:03:01) der Erde leben, ohne durch den Tod gehen zu müssen, in den Himmel holt, das zeigt, wie gewaltig das Werk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha ist, dass es in der Tat den Tod überwindet. Nicht nur in moralischer Weise, geistlich moralischer Weise für uns heute schon, dass wir in Christus und mit Christus auferweckt worden sind und mit ihm leben, mit ihm sogar sitzen in den himmlischen Örtern, sondern, dass dann, wenn er wiederkommt, diejenigen, die an ihn glauben, nicht einmal durch den Tod gehen müssen. Der Tod ist ja nicht ursprünglich, Gott schuf das Leben. Gott hat nicht den Tod geschaffen, Gott hat das Leben geschaffen, aber der Mensch hat es zerstört. Und ein Mensch genügte, um es zu zerstören. 2. Römer 5 Vers 14, aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose. Gott hatte Adam im Leben geschaffen, hat ihm Leben geschaffen, auch Eva. Sie waren lebende Menschen und da war nicht die Notwendigkeit, dass sie sterben müssten, aber der Tod herrschte von Adam bis Mose, selbst über die, die nicht gesündigt haben, (00:04:04) in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist. Adam hat ein Gesetz übertreten. Er hat es ihm verboten, von der Frucht des Baumes, der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen. Das hat er getan. Die nach ihm folgenden, kein, hatte kein spezielles Gebot, auch die anderen nicht. Und trotzdem haben sie gesündigt und sind gestorben. Ist nicht aber wie die Übertretung so auch die Gnadengabe, denn wenn durch die Übertretung des Einen die vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch den einen Menschen, Jesus Christus, ist zu den vielen überströmend geworden. Also durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen, durch einen Menschen ist das Leben zerstört worden. Ja, noch lebt der Mensch und das ist ein Wunder, dass Gott damit nicht das ganze Leben zerstören ließ. Aber das, was Gott im Guten macht, das zerstört der Mensch immer noch. Und der Tod ist etwas Lebendiges, der Tod ist etwas, dem wir nicht aus dem Weg gehen (00:05:03) können. Der Apostel Paulus zeigt, dass der Tod gewaltig ist. Er sagt in 1. Korinther 15 Vers 56, der Stachel des Todes aber ist die Sünde. Ja, der Tod, der ist durch die Sünde, ist er eben in unser Leben gekommen. Und der Stachel des Todes, das ist die Sünde. Das ist das, was den Tod hervorruft, was den Tod bringt und was den Tod auch sichtbar macht. Und deshalb ist der Tod auch ein Feind des Menschen, das dürfen wir nicht übersehen. Deshalb sagt der Apostel Paulus, dass der Tod der letzte Feind ist. Als letzter Feind wird der Tod weggetan, heißt es in 1. Korinther 15 Vers 26. Wir empfinden das, dass der Tod seine Stachel auswirft und die schweren Erkrankungen, mit denen wir immer wieder zu tun haben, auch die Unfälle, auch die Kriege, die zu solchen, zum Tod führen, auch die Gewalter, die Brutalität des Menschen, die zeigen, wie der Tod ein Feind ist. (00:06:01) Den Tod kann man heute nicht mit menschlichen Mitteln überwinden. Der Tod kommt. Er kommt wie ein gewappneter Mann und dann heißt das, dass man unausweichlich dem Tod ausgesetzt ist. Ja, weil wir Sünder waren, weil es keinen Menschen gibt, der nicht als Sünder in diese Welt gekommen ist, ist der Tod in einer Hinsicht unausweichlich. Und doch kann man den Tod im Leben schon überwinden. Und wenn auch in einer vorbildlichen Weise, so doch sehr deutlich, sagt Mose in 5. Mose 30 Vers 19, ich nehme heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, das Volk Israel. Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch. Man kann in dem Leben das Leben wählen, man kann in dem Leben aber auch den Tod wählen. Man kann ein Leben führen mit Gott, ein Leben mit dem Herrn Jesus, ein Leben, das lebenswert ist, ein Leben, in dem das Leben Gottes, in dem das Leben, das der Herr Jesus bewirkt hat durch seinen Tod, wirklich in unser Leben hineinkommt. Man kann aber auch einen Weg des Fluches, einen Weg des Todes wählen. (00:07:02) Den Segen und den Fluch habe ich euch vorgelegt. So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommenschaft, indem du den Herrn deinen Gott liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst, denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, dass du in dem Land wohnst, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaac und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben. Und das wünsche ich dir, dass du, der du bis heute keinen Bezug zum Leben hast, der du dir deinen Sarg zimmerst, um dann zu hoffen, dass nichts mehr passiert, dass du heute schon erkennst, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass es zwei Zielorte gibt, die Hölle oder das Paradies, den Himmel. Und es liegt an dir und an dem heutigen Tag, was du daraus machst. Der erste Schritt ist einzusehen, dass du des Todes schuldig bist, dass du ein Sünder bist. Es gibt keinen Menschen, der nicht gesündigt hat und so können wir nicht zu Gott kommen. Gott sagt uns in seinem Wort und wir sehen das in der Schöpfung, dass es Leben gibt und dass es Leben durch den Tod gibt. Jede Pflanze ist durch ein Samenkorn, das stirbt, das in der Erde stirbt, hervorgekommen. (00:08:04) Und so hat Gott durch den Tod Leben hervorgebracht, aber nur für den, der das Leben gewählt hat. Denn der Tod, der das Leben hervorgebracht hat, ist Jesus Christus und er zeigt uns, dass wir verloren sind, dass wir ohne seinen Tod und seine Auferstehung kein Leben bekommen können. Deshalb ist es zweitens wichtig, dass wir unsere Sünden einsehen, dass wir unsere Sünden bekennen, dass wir ihm gegenüber bekennen, dass wir Sünder sind, dass wir gesündigt haben, dass wir Gott verunehrt haben, dass wir kein Anrecht an dem Leben haben, kein Anrecht an dem Himmel. Und deshalb brauchen wir drittens die Trauer über unsere Sünden, die Traurigkeit, dass wir verloren sind, die Traurigkeit, dass wir durch unsere Sünden Gott verunehrt haben, dass wir den Schöpfer, der uns gemacht hat, dass wir ihn mit Füßen getreten haben, indem wir das Leben, das er uns gegeben hat, in den Tod gebracht haben. Und das bedeutet viertens, dass wir anerkennen, dass es Rettung nicht durch uns selbst gibt, nicht durch gute Werke. Wie könnte Gott die guten Werke von Sündern annehmen? (00:09:01) Sie wären irgendwie alle mit der Sünde behaftet, mit der Sünde in Berührung. Nein, wir können nur durch Christus, dadurch, dass er zur Sünde gemacht wurde, dass er meine Sünden auf sich genommen hat, dass er die Schuld meiner Sünden auf sich genommen hat, dadurch können wir Leben bekommen. Ja, wir erkennen an, dass er für Sünden gestorben ist, aber das reicht noch nicht. Wir brauchen fünftens dieses Bewusstsein. Wir brauchen fünftens dieses Bekenntnis, dass er für meine Sünden, dass er für deine Sünden gestorben ist, dass du ihm sagst, ich danke dir, dass du für mich gestorben bist, dass du für meine Sünden dieses Gericht Gottes auf dich genommen hast. Und das bedeutet dann sechstens, dass du ihn als Retter annimmst, als Retter, dass du sagst, du bist für mich gestorben und in dir, in deinem Tod finde ich Rettung für meine Sünden schuld. Das wünsche ich dir, dass du das dann siebtens in einem Gebet ihm sagst und ihm vertraust, wie Gott das sagt in 1. Johannes 1 Vers 9, denn wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (00:10:03) Tu das heute. Du weißt nicht, ob du den heutigen Abend noch erlebst. Deshalb jetzt ist die Zeit, heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.
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