Am: Sa, 26. September 2026
Es gibt immer mal wieder sehr innovative Projekte. Jetzt las ich davon, dass es Menschen gibt, die sich ihre eigenen Särge zimmern und diese zunächst als Möbel bewohnen ... Was mag das Ziel dabei sein?
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Vor einiger Zeit las ich einen hochinteressanten Artikel über Menschen, die für sich selbst
ihren Sarg zimmern.
Da gibt es anscheinend mehrere Projekte in verschiedenen Städten und man versucht so,
wie ein Schreiner das formulierte, den Tod ins Leben zu holen.
Das sind zum Teil Menschen, die schwer erkrankt sind und versuchen, sich so mit dem Tod irgendwie
abzufinden, eben den Tod ins Leben zu holen.
Nun ist die Frage, warum tut man das?
Ist das wirklich eine Auseinandersetzung mit dem Tod?
Ist das ein Bedürfnis, das man sich vornimmt, dass man überlegt, was ist eigentlich mit
dem Tod?
Bei jedem Sägen und bei jedem Hammerschlag kann man ja nachdenken darüber, was bedeutet
der Tod für mich?
Und das ist ganz gewiss eine gute Sache für Menschen, die nicht wissen, was nach dem Tod
ist, für Menschen, die nicht wissen, wo sie nach dem Tod sind.
Sich mit dem Tod auseinanderzusetzen ist gut und recht.
Es kann aber auch der Versuch sein, vor dem Tod zu fliehen. (00:01:02)
Man kann ja den Tod nicht einfach hinter sich lassen.
Man kann ja nicht einfach sagen, ich werde nicht sterben, denn wir wissen, dass es seit
Adam oder seit Menschengedenken für Menschen, die jetzt nicht an Adam und Eva glauben, dass
es den Tod gibt.
Es gibt niemanden, der nicht durch den Tod gehen musste.
Die Bibel spricht von zwei Ausnahmen im Alten Testament von Henoch und von Elia, aber daran
glauben die ungläubigen Menschen ja auch nicht.
Wir wissen, dass jeder Mensch geboren wird und dass jeder Mensch irgendwann stirbt.
Warum er sterben muss, darüber versucht der Mensch sich möglichst keine Gedanken zu machen.
Gottes Wort gibt dazu eine Antwort.
Und dass es oft mit einem gewissen Fliehen aus dieser Situation des Todes zu tun hat,
wird für mich deutlich, dass die Hauptperson, um die es in diesem Artikel in der Neuen Zürcher
Zeitung ging, sich am liebsten verbrennen lassen würde und ihre Asche zerstreuen lassen
würde, was in Deutschland nicht zulässig ist.
Ist das nicht der Versuch, irgendwie zu verhindern, dass noch irgendetwas damit gemacht werden
könnte, als ob Gott nicht die Asche wieder zusammenführen könnte? (00:02:01)
Wenn es einen Gott gibt, und ich glaube daran, für mich ist das überhaupt keine Frage, weil
ich Gott erlebt habe, weil ich Gott in der Schöpfung sehe, weil ich Gott durch das Gewissen
empfinde und weil ich Gott durch die Bibel offenbart sehe, deshalb weiß ich, dass es
Gott gibt.
Aber für Menschen, die das nicht glauben, sie können hoffen, dass Gott irgendwie das
nicht mehr zusammenkriegt.
Aber wenn es Gott gibt, wenn Gott wirklich Gott ist, ist das für ihn keine Schwierigkeit.
Nun, was sagt Gottes Wort über den Tod?
Wir lesen in Römer 5 Vers 12 darum, so wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt
gekommen ist und durch die Sünde der Tod so und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen
ist, weil sie alle gesündigt haben.
Wir erkennen also, es gibt nicht einen Menschen, der nicht durch den Tod gehen muss.
Ja, bei Henoch und bei Elia sehen wir, dass Gott diese Macht des Todes durch ein Wunder
überwinden kann.
Und das ist ein Vorausbild dafür, dass wenn der Herr Jesus wiederkommen wird nach 1.
Thessalonicher 4 und diejenigen, die an ihn glauben und die dann zu diesem Zeitpunkt auf (00:03:01)
der Erde leben, ohne durch den Tod gehen zu müssen, in den Himmel holt, das zeigt, wie
gewaltig das Werk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha ist, dass es in der Tat den Tod
überwindet.
Nicht nur in moralischer Weise, geistlich moralischer Weise für uns heute schon, dass
wir in Christus und mit Christus auferweckt worden sind und mit ihm leben, mit ihm sogar
sitzen in den himmlischen Örtern, sondern, dass dann, wenn er wiederkommt, diejenigen,
die an ihn glauben, nicht einmal durch den Tod gehen müssen.
Der Tod ist ja nicht ursprünglich, Gott schuf das Leben.
Gott hat nicht den Tod geschaffen, Gott hat das Leben geschaffen, aber der Mensch hat
es zerstört.
Und ein Mensch genügte, um es zu zerstören.
2. Römer 5 Vers 14, aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose.
Gott hatte Adam im Leben geschaffen, hat ihm Leben geschaffen, auch Eva.
Sie waren lebende Menschen und da war nicht die Notwendigkeit, dass sie sterben müssten,
aber der Tod herrschte von Adam bis Mose, selbst über die, die nicht gesündigt haben, (00:04:04)
in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist.
Adam hat ein Gesetz übertreten.
Er hat es ihm verboten, von der Frucht des Baumes, der Erkenntnis des Guten und Bösen
zu essen.
Das hat er getan.
Die nach ihm folgenden, kein, hatte kein spezielles Gebot, auch die anderen nicht.
Und trotzdem haben sie gesündigt und sind gestorben.
Ist nicht aber wie die Übertretung so auch die Gnadengabe, denn wenn durch die Übertretung
des Einen die vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in
Gnade, die durch den einen Menschen, Jesus Christus, ist zu den vielen überströmend
geworden.
Also durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen, durch einen Menschen ist
das Leben zerstört worden.
Ja, noch lebt der Mensch und das ist ein Wunder, dass Gott damit nicht das ganze Leben zerstören
ließ.
Aber das, was Gott im Guten macht, das zerstört der Mensch immer noch.
Und der Tod ist etwas Lebendiges, der Tod ist etwas, dem wir nicht aus dem Weg gehen (00:05:03)
können.
Der Apostel Paulus zeigt, dass der Tod gewaltig ist.
Er sagt in 1.
Korinther 15 Vers 56, der Stachel des Todes aber ist die Sünde.
Ja, der Tod, der ist durch die Sünde, ist er eben in unser Leben gekommen.
Und der Stachel des Todes, das ist die Sünde.
Das ist das, was den Tod hervorruft, was den Tod bringt und was den Tod auch sichtbar macht.
Und deshalb ist der Tod auch ein Feind des Menschen, das dürfen wir nicht übersehen.
Deshalb sagt der Apostel Paulus, dass der Tod der letzte Feind ist.
Als letzter Feind wird der Tod weggetan, heißt es in 1.
Korinther 15 Vers 26.
Wir empfinden das, dass der Tod seine Stachel auswirft und die schweren Erkrankungen, mit
denen wir immer wieder zu tun haben, auch die Unfälle, auch die Kriege, die zu solchen,
zum Tod führen, auch die Gewalter, die Brutalität des Menschen, die zeigen, wie der Tod ein
Feind ist. (00:06:01)
Den Tod kann man heute nicht mit menschlichen Mitteln überwinden.
Der Tod kommt.
Er kommt wie ein gewappneter Mann und dann heißt das, dass man unausweichlich dem Tod
ausgesetzt ist.
Ja, weil wir Sünder waren, weil es keinen Menschen gibt, der nicht als Sünder in diese
Welt gekommen ist, ist der Tod in einer Hinsicht unausweichlich.
Und doch kann man den Tod im Leben schon überwinden.
Und wenn auch in einer vorbildlichen Weise, so doch sehr deutlich, sagt Mose in 5.
Mose 30 Vers 19, ich nehme heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, das Volk
Israel.
Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch.
Man kann in dem Leben das Leben wählen, man kann in dem Leben aber auch den Tod wählen.
Man kann ein Leben führen mit Gott, ein Leben mit dem Herrn Jesus, ein Leben, das lebenswert
ist, ein Leben, in dem das Leben Gottes, in dem das Leben, das der Herr Jesus bewirkt
hat durch seinen Tod, wirklich in unser Leben hineinkommt.
Man kann aber auch einen Weg des Fluches, einen Weg des Todes wählen. (00:07:02)
Den Segen und den Fluch habe ich euch vorgelegt.
So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommenschaft, indem du den Herrn
deinen Gott liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst, denn das ist dein Leben
und die Länge deiner Tage, dass du in dem Land wohnst, das der Herr deinen Vätern Abraham,
Isaac und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.
Und das wünsche ich dir, dass du, der du bis heute keinen Bezug zum Leben hast, der
du dir deinen Sarg zimmerst, um dann zu hoffen, dass nichts mehr passiert, dass du heute schon
erkennst, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass es zwei Zielorte gibt, die Hölle
oder das Paradies, den Himmel.
Und es liegt an dir und an dem heutigen Tag, was du daraus machst.
Der erste Schritt ist einzusehen, dass du des Todes schuldig bist, dass du ein Sünder
bist.
Es gibt keinen Menschen, der nicht gesündigt hat und so können wir nicht zu Gott kommen.
Gott sagt uns in seinem Wort und wir sehen das in der Schöpfung, dass es Leben gibt
und dass es Leben durch den Tod gibt.
Jede Pflanze ist durch ein Samenkorn, das stirbt, das in der Erde stirbt, hervorgekommen. (00:08:04)
Und so hat Gott durch den Tod Leben hervorgebracht, aber nur für den, der das Leben gewählt hat.
Denn der Tod, der das Leben hervorgebracht hat, ist Jesus Christus und er zeigt uns,
dass wir verloren sind, dass wir ohne seinen Tod und seine Auferstehung kein Leben bekommen
können.
Deshalb ist es zweitens wichtig, dass wir unsere Sünden einsehen, dass wir unsere Sünden
bekennen, dass wir ihm gegenüber bekennen, dass wir Sünder sind, dass wir gesündigt
haben, dass wir Gott verunehrt haben, dass wir kein Anrecht an dem Leben haben, kein Anrecht
an dem Himmel.
Und deshalb brauchen wir drittens die Trauer über unsere Sünden, die Traurigkeit, dass
wir verloren sind, die Traurigkeit, dass wir durch unsere Sünden Gott verunehrt haben,
dass wir den Schöpfer, der uns gemacht hat, dass wir ihn mit Füßen getreten haben, indem
wir das Leben, das er uns gegeben hat, in den Tod gebracht haben.
Und das bedeutet viertens, dass wir anerkennen, dass es Rettung nicht durch uns selbst gibt,
nicht durch gute Werke.
Wie könnte Gott die guten Werke von Sündern annehmen? (00:09:01)
Sie wären irgendwie alle mit der Sünde behaftet, mit der Sünde in Berührung.
Nein, wir können nur durch Christus, dadurch, dass er zur Sünde gemacht wurde, dass er
meine Sünden auf sich genommen hat, dass er die Schuld meiner Sünden auf sich genommen
hat, dadurch können wir Leben bekommen.
Ja, wir erkennen an, dass er für Sünden gestorben ist, aber das reicht noch nicht.
Wir brauchen fünftens dieses Bewusstsein.
Wir brauchen fünftens dieses Bekenntnis, dass er für meine Sünden, dass er für deine
Sünden gestorben ist, dass du ihm sagst, ich danke dir, dass du für mich gestorben
bist, dass du für meine Sünden dieses Gericht Gottes auf dich genommen hast.
Und das bedeutet dann sechstens, dass du ihn als Retter annimmst, als Retter, dass du sagst,
du bist für mich gestorben und in dir, in deinem Tod finde ich Rettung für meine Sünden
schuld.
Das wünsche ich dir, dass du das dann siebtens in einem Gebet ihm sagst und ihm vertraust,
wie Gott das sagt in 1.
Johannes 1 Vers 9, denn wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass
er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (00:10:03)
Tu das heute.
Du weißt nicht, ob du den heutigen Abend noch erlebst.
Deshalb jetzt ist die Zeit, heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen
nicht.