Nicht, dass wir dazu ermuntern wollen, sich (intensiv) dem Sport oder Fußball, einer Fußball-WM und dergleichen zu widmen. Das gehört alles zu dem, was Welt ist. Gleichwohl nehmen wir das, was diese Woche „los war“ als einen Anlass für ein paar Gedankenanregungen.
Im Kader?
Spannung vor der Kaderbekanntgabe für die Fußball-WM: Wer wird berufen, wer bleibt außen vor? Es zählen Scorer-Punkte, Talent und Mentalität. Wird sich ein aussichtsreicher WM-Kandidat kurz vor dem Nominierungstermin noch verletzen? Wird einem aussichtsreichen Kandidaten kurz vor Toresschluss noch jemand vor die Nase gesetzt?
Wiedergeboren?
In Johannes 3,1-9 zeigt der Herr Jesus jedoch, dass es vor Gott um etwas ganz anderes geht: Ein Mensch muss von neuem geboren werden, um das Reich Gottes zu sehen.
Der Pharisäer und Lehrer Nikodemus war fromm, gebildet und angesehen. Und doch sagt der Herr Jesus ihm, dass religiöse Herkunft, äußere Frömmigkeit und tiefgreifende Kenntnisse des Gesetzes nicht genügen. Entscheidend ist nicht, was ein Mensch aus sich selbst machen kann, sondern was Gott in ihm bewirkt: die Wiedergeburt. Die neue Geburt ist Gottes Werk durch den Heiligen Geist.
Ja – ein verborgener Jünger
Später wurde Nikodemus ein verborgener Jünger, dessen Mut vor dem Rat und bei der Grablegung des Herrn Jesus die Echtheit seines Glaubens beweist (Joh 7,50-53; 19,39-42). Vor dem Rat bekannte er sich zu dem lebenden, bei der Grablegung zu dem gestorbenen Christus.
Ein Spieler kommt nicht durch Wunschdenken in den Kader. In den Himmel wiederum kommt niemand durch eigene Leistung. Vor Gott geht es nicht um den Platz in einem irdischen Kader, sondern um neues Leben aus Ihm. Der Eintritt geschieht allein durch Glauben an Jesus Christus. Wer ihm vertraut, empfängt neues Leben, Vergebung und die Gewissheit des ewigen Lebens.
Die entscheidende Frage
Darum ist die wichtigste Frage nicht: „Bin ich gut genug?“, sondern: „Bin ich wiedergeboren, habe ich neues, ewiges Leben?“ Gottes Einladung gilt allen. Wer sich dem Herrn Jesus öffnet, wird von neuem geboren und gehört Ihm.
Quelle: bibelpraxis.de/a10159.html