Am: Sa, 1. August 2026
Wir wollen uns auch in äußerer Hinsicht nach Gottes Wort richten. Das wird nur klappen, wenn wir uns in unseren Herzen für Gottes Gedanken öffnen. Er zeigt uns in diesen Versen sein Urteil und was für eine Stellung Mann und Frau auf der Erde einnehmen, einnehmen sollen.
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(00:00:00)
Wir haben bei dem letzten Podcast schon gesehen, in Vers 4, worauf sich der Apostel bezieht,
wenn es um die Kopfbedeckung geht, nämlich darum, dass jemand betet oder weissagt.
Wir finden also in diesen Versen 4 und 5, wenn es erst um den Mann und dann um die Frau
geht, das göttliche Urteil, wann eine Kopfbedeckung zu tragen ist.
Jeder Mann, ausnahmslos jeder, der betet oder weissagt.
Und das gilt jetzt auch in Vers 5 für die Frau:
"Jede Frau aber, die betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt", die also nichts auf ihrem
Kopf hat, "entehrt ihr Haupt, denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre".
Hier sehen wir, dass bei der Frau es eben genau umgekehrt ist.
Wenn sie keine Kopfbedeckung trägt, dann sagt der Apostel, dann ist das eine Entehrung
ihres Hauptes und das ist der Mann.
Sie soll sich dem Mann unterordnen, wenn sie sich aber nicht bedeckt, dann entehrt sie
ihren Mann.
Und wir haben gesehen, dass das ein starker Ausdruck ist, sie schändet ihren Mann, sie
beschämt ihren Mann, sie demütigt ihren Mann. (00:01:03)
Und das ist etwas, was gerade auch im Blick auf andere ist, die sozusagen dadurch enttäuscht
werden, die sich getäuscht haben dann in dem, was sie einer Frau, nämlich im Guten
zugesprochen haben.
Das macht deutlich, dass es natürlich gerade beim Weissagen, bei einer solchen geistlichen
Aktivität tatsächlich nicht nur, wie wir beim letzten Mal gesehen haben, um eine geistliche
Aktivität handeln, beten, weissagen, sondern dass es auch um etwas geht, was in der Öffentlichkeit
erscheint.
Denn hier geht es um eine Tätigkeit nach 1.
Timotheus 2, beten und weissagen, wie wir das an vielen anderen Stellen finden, die in
erster Linie dem Mann übertragen worden ist, wo die Frau also, wenn sie das tut, zum Beispiel
zu weissagen, den Platz des Mannes einnimmt.
In 1.
Timotheus 2 sagt der Apostel Paulus zu den Männern: "Ich will nun, dass die Männer an
jedem Ort beten", 1. (00:02:02)
Timotheus 2 Vers 8,
den Frauen wird das ausdrücklich nicht gesagt, sondern er fügt hinzu: "ebenso auch, dass
die Frauen" - eben nicht an jedem Ort beten -, sondern "sich in bescheidenem Äußeren mit
Schamhaftigkeit und Sitzsamkeit schmücken" und so weiter.
Das macht deutlich, dass das Beten, jedenfalls in der Öffentlichkeit, da wo mehrere zusammen
sind, immer die Aufgabe des Mannes ist und da wo die Frau diesen Platz einnimmt, soll
sie das zeigen, indem sie ein Zeichen der Unterordnung auf ihrem Kopf trägt und wenn
sie das nicht tut, dann entehrt sie ihr Haupt, damit ist nicht ihr Kopf gemeint, sondern
das geistliche Haupt, das Gott ihr gegeben hat, nämlich das ist der Mann.
Und dann fügt Paulus hinzu "es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren werde".
Er macht jetzt, nachdem er dieses göttliche Urteil gegeben hat, ein Mann soll nicht bedeckt
sein, eine Frau soll bedeckt sein beim Beten und Weissagen, dann fügt er hinzu, wenn sie
das nicht tut, die Frau, das wird bei dem Mann nicht gesagt, weil offensichtlich in (00:03:01)
Korinth die Frauen auf dem Vormarsch waren, das sieht man ja auch, dass ihnen ausdrücklich
in 1. Korinther 14 dann später untersagt wird, diese Tätigkeit, von der Paulus hier
spricht, in den Versammlungen auszuüben und das macht deutlich, dass eben die Frauen
hier ihren Platz verlassen haben und deshalb zeigt er ihnen mit einem göttlichen Vergleich,
dass sie sich dann auch die Haare hätten scheren können und das war in der Tat schändlich,
wie Paulus in Vers 6 hinzufügt: "Denn wenn eine Frau nicht bedeckt ist, so lasse sich
auch das Haar abschneiden, wenn es aber für eine Frau schändlich ist, ihr Haar abgeschnitten
oder dass sie geschoren werde, so lasse sie sich bedecken", das macht deutlich, dass es
eine Schande ist, dass die Haare einer Frau geschnitten werden. Paulus nimmt jetzt hier
zwei Arten des Schneidens, er nennt einmal das Scheren und einmal das Haar abschneiden,
damit ist aber nicht gemeint, dass jetzt unterschiedliche Arten von abschneiden, also ich meine von
Längen damit verbunden werden, sondern es ist einfach egal, mit welcher Art und Weise (00:04:05)
deine Haare beschnitten werden, es ist schändlich, das ist natürlich in der heutigen Zeit auch
ein bedeutsamer Punkt, es ist interessant, dass ich im Ausland immer wieder darauf angesprochen
werde, dass in Deutschland immer weniger gläubige Frauen sich bedecken, in den Zusammenkünften,
an den Konferenzen, bei Beerdigungen, bei Feierlichkeiten auch, wie bei einer Feierstunde
zur Hochzeit und so weiter, dass da wo Frauen dabei sind bei geistlichem Zweck, Frauen sich
nicht bedecken, dass im Ausland aufgrund dieser Schrift hier in 1. Korinther 11 eine Selbstverständlichkeit
immer noch ist, aber das Bemerkenswerte ist, dass auf der anderen Seite sie nicht sehen,
im Ausland, dass in vielfacher Hinsicht die Frauen beschnittene Haare haben, abgeschnittene
Haare haben und Paulus hier eben deutlich macht, dass das absolut auf der gleichen Ebene
steht, ob ich mich nicht bedecke oder ob ich mir die Haare abschneide, beides ist schändlich,
das ist eben dieser göttliche Vergleich, den er hier vorstellt und den wir uns zu (00:05:05)
Herzen nehmen wollen. Wenn ich mich nicht bedecke, dann könnte ich mir gleich die Haare
abschneiden und beides ist gleich schändlich in den Augen Gottes. Und will ich diese Schande
noch verdoppeln, indem ich beides nicht mache? Leider ist das ja auch in Deutschland immer
mehr, dass Haare abgeschnitten, Haare beschnitten werden und ich sage nochmal, hier geht es
nicht um die Frage, welche Länge, sondern hier geht es darum, egal welches Mittel du
benutzt, es ist schändlich. Das heißt die Konsequenz, das ist jetzt die göttliche Konsequenz,
die in Vers 6 durch den Apostel beschrieben wird "wenn sie sich nicht bedeckt, dann soll
sie sich die Haare abschneiden lassen". Da es aber schändlich ist, wird ausdrücklich
noch einmal unterstrichen und die Ordnung vorgestellt und sie ermahnt "so lass sie sich
bedecken". Übrigens bedecken meint nicht irgendwie so ein Band über den Kopf zu binden, sondern
bedecken heißt eigentlich, dieser Ausdruck, herunterhängen. Das heißt es geht nicht
darum, dass jetzt unbedingt der ganze Kopf irgendwie verschleiert werden soll, nein das (00:06:03)
ist nicht gemeint, sondern herunterhängen soll deutlich machen, dass auf dem Kopf, wie
das später heißt, eine Macht, die Haare bedeckt werden. Man kann ja, wenn es lange Haare sind,
kann man sie nicht ganz bedecken, aber herunterhängen soll deutlich machen, dass das eben für die
Haare gilt, dass das für den Kopf und für die Haare gilt, dass man sich bedeckt. Dann
heißt es in Vers 7: "Denn der Mann soll freilich nicht das Haupt bedecken, da er Gottes Bild
und Herrlichkeit ist. Die Frau aber ist des Mannes Herrlichkeit". Jetzt sehen wir hier
in Vers 7, dass der Mann der göttliche Repräsentant, der Offenbarer der göttlichen Stellung ist.
Er ist das Bild Gottes. So hatte Gott Adam geschaffen und leider hat Adam diese Stellung
aufgegeben, indem er gesündigt hat. Das ist eine traurige Konsequenz seiner Sünde. Aber
hier sehen wir, dass in Gottes Augen der Mann nach wie vor das Bild Gottes ist, dass er (00:07:03)
der Repräsentant Gottes ist. Bei Bild geht es darum, dass jemand repräsentiert wird.
Wenn ich dir ein Bild von mir zeige, das Bild repräsentiert mich. Es stellt mich dar, es
offenbart mich. Und das ist eben genau, was der Mann bedenken soll. Er soll das Haupt
nicht bedecken, weil er Gottes Bild ist. Und Gott soll gesehen werden. Und da Christus
sein Haupt ist und Gott das Haupt von Christus, wird dadurch Gott gesehen. Das heißt, Gott
soll gesehen werden und soll nicht bedeckt werden. Umgekehrt ist es bei der Frau. Sie ist
des Mannes Herrlichkeit und soll der Mann gesehen werden? Nein, Christus soll gesehen
werden. Gott soll gesehen werden. Und deshalb bedeckt sich eine Frau. Und deshalb zeigt
dieser Vers gerade noch einmal, wie wichtig der Mann in diesem ganzen Kontext ist. Denn
wenn ich als Mann gerne gesehen werden möchte, dann möchte ich, dass meine Frau sich nicht
bedeckt. Wenn ich als Mann gerne gesehen werden möchte, dann möchte ich nicht, dass Frauen
sich bedecken, denn dann wird meine Herrlichkeit gesehen. Das heißt, wenn wir als Männer das
einfach so zulassen, wenn wir dem Nichts entgegenstellen, wenn wir diese göttliche Belehrung dieses (00:08:05)
Abschnittes unseren Schwestern, unseren Frauen nicht vorstellen, dann ist das letztlich ein
Beweis, dass ich gesehen werden möchte. Und Paulus sagt hier deutlich, nein, der Mann
soll nicht gesehen werden, sondern Christus (VERSPRECHER im Podcast). Übrigens auch in den
Zusammenkünften ist das ein wichtiges Argument. Dann heißt es in Vers 8 "Denn der Mann ist nicht von der
Frau, sondern die Frau von dem Mann. Denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen
geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen". Das macht deutlich, dass Gott eine
göttliche Abhängigkeit geschaffen hat. Der Mann ist nicht von der Frau. Damit bezieht
der Apostel sich auf den Schöpfungsakt. Da hat Gott den Mann nicht von der Frau geschaffen,
sondern hat Eva aus dem Mann bereitet. Und das macht deutlich, dass Gott in die Schöpfung
schon diese Hauptschaft des Mannes hineingelegt hat über die Frau und dass Gott eben genau
das, solange wir auf der Erde sind, wollte. Der Mann wurde auch nicht um der Frau willen (00:09:01)
geschaffen, sagt er, sondern die Frau um des Mannes Willen. Das ist ein zweites Argument,
das er hier anführt. Er hat nicht den Mann geschaffen, um der Frau eine Erfüllung zu
geben, sondern er hat die Frau als Hilfe für den Mann geschaffen. Und damit wird eben in
der Schöpfung deutlich, dass Gott diese Abhängigkeit der Frau von dem Mann bewirkt hat und er damit
euch als gläubigen Frauen signalisiert, dass das sein Wille ist, auch im Blick auf eure
Stellung, solange wir auf der Erde sind. Ich wiederhole nochmal, das hat nichts mit Wertigkeit
zu tun, aber das hat mit Position, mit Stellung zu tun auf der Erde. Das mag in der Gesellschaft
völlig verachtet werden und du magst als Frau verachtet werden, wenn du bereit bist,
dich dem Mann unterzuordnen, wenn du bereit bist, dich zu bedecken. Aber in Gottes Augen
ist das äußerst wertvoll, weil es in Übereinstimmung mit seinem eigenen Handeln ist und damit
Gott ehrt, wenn du das tust. Vers 10 "Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben
um der Engel willen". Hier haben wir eine göttliche Anordnung, dass die Frau eine Macht, (00:10:05)
ein Zeichen der Macht auf dem Kopf haben soll und damit auch den Engeln, auch den unsichtbaren
Wesen signalisiert, dass sie diese Haltung der Unterordnung einnimmt. Engel sind Wesen,
die Gott untergeordnet sind, die sich bedecken, wenn sie vor Gottes Angesicht sind, wie wir
das bei den Seraphim in Jesaja 6 lesen. Und die Engel sollen erkennen, dass diejenigen,
die erlöst worden sind, dass diejenigen, die eine besonders bevorrechtigte Stellung
von Gott hier auf dieser Erde bekommen haben, ihr speziell als Frauen diesen Platz der Unterordnung
einnimmt. Das heißt hier wird auch noch einmal deutlich, dass es ganz besonders um das Erscheinen
vor anderen geht, nämlich hier vor den Engeln, wenn ihr als Frauen diese göttliche Anordnung
auch akzeptiert. "Dennoch ist" - Vers 11 - "weder die Frau ohne den Mann, noch der Mann ohne
die Frau im Herrn. Denn so wie die Frau vom Mann ist, ist auch der Mann durch die Frau
alles aber von Gott". Wir finden jetzt, meine ich, in den Versen 11 und 12 eine wunderbare (00:11:06)
göttliche Ausgewogenheit. Gott möchte nicht, dass der Mann jetzt meint, dass er in allem
irgendwie überragend ist, sondern Gott zeigt hier, dass Gott nicht nur in der Schöpfungsordnung
gegeben hat, dass die Frau von dem Mann ist und um des Mannes Willen geschaffen worden
ist, sondern dass er in die Schöpfung eine gegenseitige Abhängigkeit gelegt hat. Die
Frau ist nicht ohne den Mann. Ohne das Handeln des Mannes wird keine Frau geboren. Es ist
der Mann, der zeugt. Umgekehrt ist aber der Mann nicht ohne die Frau. Es ist noch nie
ein Mann geboren worden, ohne dass er von einer Frau geboren worden ist. Jetzt wird
das hier verbunden mit im Herrn und damit soll deutlich gemacht werden, dass man diese
Abhängigkeit natürlich nur auch wertschätzt, wenn man den Herrn mit hinein nimmt. Wenn
man ein Bewusstsein hat, dass das genau von dem Herrn Jesus so vorgesehen ist und dass
wir diese Haltung vor ihm auch einnehmen wollen. Genauso ist diese göttliche Abhängigkeit (00:12:05)
in Vers 12 vor uns. So wie die Frau von dem Mann ist, so ist auch der Mann durch die Frau.
Die Frau ist von dem Mann. Das geht zurück noch einmal auf die Schöpfung. Da gibt es
keine Frau ohne, dass der Mann da war. Gott hat die Frau aus dem Mann genommen. Aber umgekehrt
ist der Mann durch die Frau, denn er wird durch die Frau geboren. Alles aber von Gott
und das zeigt den Ursprung von allem. Es ist göttlichen Ursprungs. Es ist eine Haltung
vor dem Herrn und es ist ein göttlicher Ursprung, der genau diese Ausgewogenheit, diese gegenseitigen
Abhängigkeiten geschaffen hat, die uns als Männer davor bewahrt, irgendwie falsch im
Blick auf unsere Frauen zu denken, als ob wir in jeder Hinsicht über ihnen stehen. Nein,
wir sind genauso in dieser irdischen Weise von Frauen abhängig und das macht deutlich,
dass Gott eine wunderbare Ausgewogenheit gegeben hat.