Am: Do, 1. Oktober 2026
In diesem Kapitel wendet sich Gott noch einmal an Mose, um ihm und dem Volk zu signalisieren, dass Er jetzt mit Gerichten eingreifen wird, um das Volk aus der Sklaverei Ägyptens zu befreien.
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In Kapitel 6 finden wir eine neue Ansprache des Herrn Jachwes an Mose.
Das ist wie eine Überschrift über das, was wir in diesem Kapitel finden.
Kapitel 6 geht über Kapitel 3 hinaus, wo Gott, Mose, in Midian erschienen war.
Da der Pharao nicht bereit war, auf Mose und auf die Stimme Gottes zu hören,
finden wir jetzt, dass nicht nur, wie in Kapitel 3 Vers 18, von drei Tagereisen die Rede ist,
die sie in die Wüste ziehen würden, sondern sie würden in das Land hineingebracht werden,
in das Land Canaan. Gott würde sie dort hineinführen.
Es ist auch nicht nur von Wundern, die Gott tun würde, um das zu bewerkstelligen, die Rede,
Kapitel 3 Vers 20, sondern es ist von Gerichten, die Rede, Kapitel 6 Vers 6, die Gott ausüben würde.
Er stellt sich dabei als Herr, als Jachwe vor, der Unwandelbare.
Das ist ein Unterschied, den er ausdrücklich macht zu seiner Offenbarung gegenüber Abraham, (00:01:01)
Isaac und Jakob, wo er sich als Gott der Allmächtige vorgestellt hat, Kapitel 6 Vers 3.
Natürlich war der Name Jachwe längst bekannt.
So finden wir, dass Gott sich in Kapitel 1. Mose 2 vorstellt als Jachwe Elohim.
Wir finden ihn später zum Beispiel in 1. Mose 22, dass er gegenüber Abraham von sich als Jachwe,
als der Unwandelbare spricht.
Aber er hat mit diesem Namen nicht eine volle Offenbarung verbunden, wie er sie hier jetzt vornimmt.
Hier zeigt er, was dieser Name bedeutet und dass dieser Name jetzt charakteristisch wäre
für seine Begleitung des Volkes Israel in das Land Kanaan, in das Land Israel hinein und auch weiterhin.
Während eben der Name des Allmächtigen verbunden war mit Abraham, Isaac und Jakob, den Erzvätern.
Ähnlich ist das auch mit dem Namen Gottes des Vaters.
Natürlich war der im Alten Testament linkens bekannt, dass Gott Vater war.
Aber was das wirklich in sich schließt, was die tiefe Bedeutung ist,
die finden wir eben erst in den Briefen des Neuen Testamentes
und durch den Herrn Jesus ganz besonders im Johannesevangelium offenbart.
Die Verheißungen, die Gott jetzt hier, die Jachwe, Mose gegenüber ausspricht, (00:02:03)
besonders in den Versen 6 bis 8, sind nicht so zu verstehen,
dass sie die Verheißungen, die Gott Abraham, Isaac und Jakob gegenüber ausgesprochen hat
und bestätigt hat, ablösen würde.
Wir finden das ja, dass er Abraham und Isaac und Jakob gegenüber mit der erhobenen Hand,
Vers 8, diese Dinge beschworen hatte.
Nein, es sind einfach zwei ganz verschiedene Wege.
Und so finden wir in Galater 3 Vers 17 ausdrücklich gesagt,
dass eben diese Verheißungen, die bedingungslos ausgesprochen waren gegenüber Abraham, Isaac und Jakob,
dass sie absolut erfüllt werden, wenn auch Gott später, nämlich 430 Jahre später,
diesen Weg des Gesetzes mit dem Volk Israel gegangen ist.
Bemerkenswert ist in diesen Versen, dass alles von Gott ausgeht.
Wir haben das schon in dem ersten Vers gelesen und das finden wir dann weiter ab Vers 5.
Und auch habe ich das Weglagen der Kinder Israel gehört.
Vers 6. Ich bin der Herr.
Vers 7. Ich, der Herr, euer Gott, bin es, der euch hinausführt.
Vers 8. Ich, der Herr.
Und so könnte man fortfahren. (00:03:01)
Das heißt, alles geht von Jachwe aus.
Alles geht von diesem wunderbaren Herrn aus.
Leider führt das nicht dazu, dass das Volk ihm vertraut.
Wir lesen in Vers 9, dass in dem Moment, wo Mosi jetzt zu den Kindern Israel redet,
sie nicht auf ihn hören vor Kleinmut und wegen des harten Dienstes.
Das wird auch später in Psalm 106 dann bestätigt,
dass eben dieses Volk immer wieder gegen Gott und gegen seine Verheißungen aufgestanden ist.
Psalm 106 Vers 7. Unsere Väter in Ägypten beachteten nicht deine Wundertaten,
änderten sich nicht an die Menge deiner Gütigkeiten und waren widerspenstig am Meer, beim Schilfmeer.
Und so würde es leider auch weitergehen.
Dann finden wir hier in Vers 12 den siebten Einwand Moses,
wo er sagt, siehe, die Kinder Israel haben nicht auf mich gehört.
Hier finden wir das Unverständnis seiner Brüder, die nicht bereit sind, auf Mose zu hören.
Aber Gott geht einfach über diesen Einwand hinweg.
Dann finden wir in den Versen 13 bis 30 eine Einschaltung,
denn in Kapitel 7 Vers 1 schließt Gott gewissermaßen direkt an Vers 12 an. (00:04:01)
Was finden wir hier? Wir finden das einzige Geschlechtsregister im zweiten Buch Mose.
Interessanterweise endet es bei Levi, denn darum geht es dem Geist Gottes,
hier diesen Stamm und die Personen, die er benutzen möchte, zur Herausforderung des Volkes vorzustellen.
Wir finden dreimal Altersangaben und alle drei beziehen sich nur auf Leviten,
auf Levi, auf Kehat und auf Amram.
Dann finden wir den bemerkenswerten Umstand, dass in Vers 20 Aaron und Mose genannt werden,
als Nachfahren von Amram, dass in Vers 26 noch einmal gesagt wird,
dieser Aaron und dieser Mose, also die natürliche Reihenfolge genannt wird.
Und das zeigt uns, dass Gott uns in Familien gestellt hat
und wir nicht einfach über diese natürlichen Beziehungen hinweggehen können.
Sie haben ihren Platz.
Aber in dem Moment, wo es um den Dienst geht, Vers 27,
wenn es darum geht, dass sie zum Pharao redeten,
dieser Mose und dieser Aaron und ab Vers 28 dann nur noch Mose.
Das heißt, wenn es um den Dienst geht, dann geht es darum, wen der Herr erwählt hatte
und das war nicht nach natürlichen Kriterien, sondern nach Gottes geistlicher Wahl.
Noch ein kurzes Wort zu praktischen Punkten hier. (00:05:02)
Wir sehen, dass Gott das Schreien der Kinder Israel gehört hatte.
Vers 5. So sagt er auch in Psalm 34 darüber,
dass er eben nicht über das Schreien der Seinen hinweggeht.
Da ist es in Psalm 34 in Vers 16.
Wir finden interessanterweise, dass Gott den Einwand von Mose einfach übergeht.
Er nimmt ihn zur Kenntnis, aber er geht nicht darauf ein.
Auch wir dürfen das manchmal tun.
Und dann sehen wir schön, dass Aaron hier sich verheiratet mit der Tochter Aminadabs
in Vers 23 nach 4. Mose 1 Vers 7 ist das eine Tochter Judas.
Wir finden also hier die wunderbare Verbindung von Levi und Judah.
Christus, der Priester auf seinem Thron.
Und dann ist es bemerkenswert, in den Versen 6 bis 8
10 Punkte der Erlösung Gottes zu finden, wie er das Volk herausbringen wird und erlösen wird.
Das spricht von der ewigen Erlösung, die auch wir in Christus erfahren haben.