Am: Sa, 3. Oktober 2026
Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, in dem man meinte, praktizierte Homosexualität sei Liebe. Ein paar Gedanken zum Nachdenken zu diesem Thema.
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(00:00:00)
Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel gelesen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der
sich um zwei Männer dreht, die als ein Paar zwei Kinder, zwei Jungen erziehen.
Sie haben sie als Pflegekinder angenommen.
Wie es heute so üblich ist, verkündet man sein Leben, stellt man sein Leben auf Instagram
dar.
Und da erleben sie, natürlich, wie das in der Gesellschaft heute so üblich ist, sowohl
positive Stimmen als auch negative.
Die positiven nimmt man gerne mit, die negativen, die verachtet man oder darüber regt man sich
auf.
Und da sagen sie zu über das Negative, niemand sollte so etwas lesen müssen, nur weil er
liebt.
Sie zeigen dann Bilder, wie sie sich küssen und unter einem solchen Bild stand widerlich.
Sie meinen, wir zeigen unser Leben nicht, um zu provozieren, wir zeigen es, weil es
normal ist.
Und wenn jetzt negative Äußerungen, vielleicht auch despektierliche Äußerungen, Äußerungen,
die auch angreifend sind, dort stehen, dann behaupten sie, niemand sollte so etwas lesen
müssen, nur weil er liebt.
Nun, wie beurteilt Gottes Wort diese Dinge?
Und darum geht es uns ja hier auf Bibelpraxis. (00:01:03)
Wir wollen gerne Gottes Wort zu jeder Art von Verhalten als Maßstab sehen und müssen
jedenfalls wir als Christen unser Verhalten auch an dem Wort Gottes messen.
Und da wollen wir erst noch einmal festhalten, das haben wir oft getan, aber das ist in der
heutigen Zeit, so scheint es mir doch nötig, noch einmal klar sagen, wie Gottes Wort Homosexualität,
das heißt gelebte, ausgelebte Homosexualität sieht, nämlich als Sünde.
3.
Mose 18 Vers 22 sagt unmissverständlich, und bei einem Mann sollst du nicht liegen,
wie man bei einer Frau liegt, es ist ein Gräuel.
Das, was moderne Theologen oder solche, die sich christlich nennen, aber gerne homosexuell
leben wollen, dann dazu benennen, was sie hinterherschieben ist, ja, ja, hier geht es
ja um Prostitution, Tempelprostitution.
Wer den Kontext liest, wer diesen Vers liest, merkt, das hat mit Tempelprostitution, mit
Prostitution überhaupt gar nichts zu tun, sondern es geht ganz schlicht darum, wenn
ein Mann bei einer Frau liegt, äh, bei einem Mann liegt, wie er bei einer Frau liegt. (00:02:03)
Und da ist offensichtlich, nicht jede Ehe ist eine Prostitutionsehe, ganz im Gegenteil.
Auch wenn man bei einer Frau liegt, und das ist hier eben überhaupt nicht gemeint, hier
geht es schlicht um intimen Verkehr, um sexuellen Verkehr in einer Beziehung, die zwischen zwei
Männern ist.
Und Gott nennt das einen Gräuel im alten Testament, und im neuen Testament sagt er nichts
anderes.
Wir lesen in 1.
Korinther 6 in Vers 9, oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben
werden?
Irrt euch nicht!
Weder Hurer, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, das
sind zwei Bezeichnungen, die damals für die beiden Seiten homosexueller Beziehung
benutzt wurden.
Also weder Weichlinge noch Knabenschänder werden das Reich Gottes erben.
Das heißt, Gott macht ganz klar, das ist ein Weg der Sünde, das ist verkehrt.
Dabei geht es uns zweitens natürlich nicht um Begriffe.
Es ist egal, ob man das schwul nennt oder homosexuell. (00:03:01)
In Gottes Wort ist beides ein und dasselbe.
Politiker mögen da einen Unterschied für sich machen wollen, weil sie meinen, das ist
irgendwie anders, das eine ist quer, das andere ist nicht quer.
Aber Gottes Wort nennt die Dinge mit sachlichem Namen, nicht mit irgendeinem Mode- oder Marketing-Namen.
Für Gott ist schwul, gelebtes Schwulsein, gelebte Homosexualität ein und dasselbe und
er nennt es Sünde.
Drittens, er nennt es sogar eine besondere Sünde, denn nach 1.
Korinther 6 Vers 18 heißt es,
Also der Apostel Paulus macht hier ganz deutlich, wer homosexuell lebt, das ist Hurerei, das
ist nicht die einzige Form von Hurerei, aber es ist Hurerei, dann sündigt man nicht nur
ganz allgemein, das ist schon schlimm genug, sondern es ist eine Sünde gegen den eigenen
Leib, eine besonders schwere Sünde, die der Apostel hier benennt. (00:04:01)
Und er sagt sogar, dass es eine extreme Sünde ist, wenn man das mal so ausdrücken soll.
In Römer 1 Vers 26 schreibt der Apostel Paulus, inspiriert durch den Geist Gottes, dass weil
Menschen sich von Gott abgewendet haben, weil sie Gott nicht als Gott verehren, hat Gott
sie hingegeben in schändliche Leidenschaften, denn sowohl ihre Frauen haben den natürlichen
Verkehr mit dem Wiedernatürlichen vertauscht, als auch ebenso die Männer den natürlichen
Verkehr mit der Frau verlassen haben und in ihrer Wolllust zueinander entbrannt sind,
indem sie Männer mit Männern Schande treiben und den gebührenden Lohn ihrer Verirrung
an sich selbst empfingen.
Damals war also offensichtlich vielfach damit auch eine Erkrankung, wie wir das mit Aids
in unseren Jahrzehnten auch erlebt haben, verbunden.
Das heißt, es ist etwas Wiedernatürliches, es ist nicht nur unnatürlich, es ist nicht
nur Sünde, sondern es ist Wiedernatürlich.
Damit dürfen wir natürlich nicht dahin kommen, andere Sünden dagegen zu verniedlichen.
Gott macht einen Unterschied, das ist offensichtlich hier. (00:05:01)
Wiedernatürlich ist etwas Extremeres, aber das heißt nicht, dass eine andere Sünde
eben egal ist oder verniedlicht werden kann, wir wollen auch da nicht extrem werden.
Das Ganze, was jetzt im Moment auch da passiert in unserer Gesellschaft, erinnert mich daran,
was ich vor Jahren in einem Gespräch mit jemandem erlebt habe, der Bekannte gläubig
zu sein, der sogar in der Gemeinschaft am Tisch des Herrn gewesen ist, am Brotbräuchen
teilgenommen hat und dann, als er in Sünde gekommen ist, mir sagte, Gottes Wort nennt
es Hurerei, ich nenne es Liebe.
Niemand sollte so etwas lesen müssen, haben wir eben gesagt, nur weil er liebt.
Ist das Liebe?
Menschen behaupten, das wäre Liebe und sie kommen dann zu dem Umkehrschluss, Liebe kann
nicht verkehrt sein.
Vergessen wir nicht, wie Gott das nennt, er nennt das Hurerei.
Er sagt überhaupt nicht, dass das Liebe ist, im Gegenteil, er sagt, dass das Sünde ist.
Sünde kann niemals Liebe sein, außer Selbstliebe, Egoismus, das ist es natürlich, dass man
seine eigenen Begierden durchzusetzen versucht, seinen eigenen Begierden zu folgen sucht, aber (00:06:03)
Gott nennt das Hurerei, lass uns das nicht vergessen.
Das ist letztlich etwas, was, und damit bin ich bei Punkt 6, Jesaja 5 Vers 20 folgt,
das war schon im Alten Testament so, wo Gott durch den Propheten sagen lässt, wehe denen,
die das Böse gut nennen und das Gute böse, die Finsternis zu Licht machen und Licht zu
Finsternis, die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem.
Nein, das ist eine Umdrehung der Moral, wie Gott sie als wahr oder falsch bezeichnet.
Da mag man sich christlich nennen und sagen, ja, ich liebe ja nur einen Mann, meinen gleichen
Geschlecht, ich kann ja gar nichts dafür, das war eben so in mir.
Gott nennt das Sünde und der Mensch dreht das um und nennt das gut und das ist mit einem
Wehe, einem ausdrücklichen Wehe verbunden, da kann man sich christlich demokratisch nennen,
wie das in der CDU ist und sagen, ich bin ja schwul, das ist eben etwas Schönes, das
ist etwas Gutes, das ist ja Liebe und Gott sagt, das ist Sünde, das ist böse, das ist
wieder natürlich.
Da kann die Kirche sagen, naja, so kann man die Schrift nicht mehr nehmen, die ist ja (00:07:03)
zeitgebunden und dann vertritt die Kirche, die sogenannte Kirche, das Wort Gottes mit
Füßen.
Nein, wir wollen das, was böse ist, weiter böse nennen und wollen vor allen Dingen
dabei nicht übersehen, dass unser Fleisch zu jeder Sünde in der Lage ist, dass ich
kein Stück anders bin und dass, wenn ich nicht nahe bei dem Herrn Jesus bleibe, ich
in jede Art der Sünde genauso kommen kann.
Ja, es ist in der Tat unchristlich und es ist gottlos, wer so handelt, wer so lebt und
vergessen wir dabei nicht, dass das natürlich, hier sind Kinder im Spiel, auch die Erziehung
betrifft.
Was sagt der Apostel Paulus in Epheser 6 Vers 4, zieht die Kinder auf, zieht sie auf
in der Zucht und Ermahnung des Herrn.
Was hier geschieht, ist das Gegenteil davon.
Man zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung der eigenen Wertvorstellungen, der gottlosen
Wertvorstellungen, der christuslosen Wertvorstellungen, der unbiblischen Wertvorstellungen, der Wertvorstellungen,
die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen.
Nun, warum greifen wir das Thema noch einmal auf? (00:08:03)
Wollen wir irgendjemandem wehtun?
Überhaupt nicht.
Wir wollen ja gewinnen für den Herrn Jesus und wir haben gesehen, wer auf diesem Weg
fortschreitet, der hat keinen Platz im Reich Gottes, der hat keine Zukunft, der hat keine
Zukunft im Himmel, wer etwas solches tut.
Deshalb, wir wollen gerne gewinnen für den Herrn Jesus, wir wollen gerne für das Wort
Gottes gewinnen, wir wollen deutlich machen, was Gottes Wort bis heute sagt und dass es
eben nicht in Übereinstimmung mit dem Licht ist, in dem sich ein Gläubiger befindet.
Deshalb gilt auch heute, auch in dieser Hinsicht noch, Galater 6 Vers 7, irrt euch nicht,
und lässt sich nicht spotten, denn was irgendein Mensch sät, das wird er auch ernten.
Mit anderen Worten, wenn jemand das einsieht, wenn jemand erkennt, dass das Sünde ist in
Gottes Augen und deshalb umkehren will, dann haben wir einen solchen gewonnen für die
Dinge des Herrn, für die Person des Herrn und der Herr lehrt ein, in seiner Liebe, und
das ist wirklich Liebe, lässt er keinen Sünder am Rand stehen, sondern er gibt jedem Sünder
die Chance umzukehren, er wirbt für das Herz eines jeden Sünders, damit er umkehrt von (00:09:04)
seinem bösen Weg und gerettet wird und nicht in der ewigen Verdammnis landet.
Nun, neuntens, sind wir natürlich nicht zu Demonstrationen aufgerufen.
Demonstrationen in dieser Welt führen dazu, dass man meint, die Welt verbessern zu können.
Aber die Welt bleibt Welt.
Johannes 16 Vers 8 bis 11 macht deutlich, dass die Welt unverbesserlich ist, übrigens
auch die christliche Welt, auch die christlich-politische Welt, auch die Welt, die sich christlich nennt.
Egal, wie du das drehst, ob man als Politiker für eine sogenannte christliche Partei, die
mit Christentum gar nicht mehr viel zu tun hat, oder eigentlich gar nichts, oder eine
unchristliche, es ist Sünde, es ist praktizierte Sünde und dabei wollen wir auch stehen bleiben,
weil Gottes Wort es so nennt.
Nun, etwas anderes ist, und das ist mein Schlusspunkt, wenn man homosexuell empfindet, aber dem nicht
nachfolgen möchte.
Das ist natürlich eine harte Schule, durch die man da geht, aber so jemand kann auf der
Grundlage von Gottes Wort handeln.
Nicht das Empfinden ist die Sünde, sondern wenn man diesem Empfinden folgt. (00:10:04)
Dass das für solche Personen, gerade wenn sie Christen sind, unglaublich herausfordernd
ist und wenn sie dann verheiratet sind, umso mehr, ist völlig klar.
Aber es ist ein wichtiger Unterschied, den wir machen wollen und wo wir werben, dass
so jemand sich wirklich dem Wort Gottes aussetzt und bewusst Nein sagt zu Gefühlen, zu Empfindungen,
die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen, um sich ganz der Liebe des Herrn und dem, was
Gottes Wort als ein Weg des Rechts, als ein Weg in Übereinstimmung mit Gottes Gedanken
nennt, auszusetzen.
Das ist möglich und so kann man leben und so kann man auch Gott verherrlichen und das
wird ganz besonders belohnt werden, wenn jemand in dieser Weise, wenn er durch welche Umstände
auch immer dahin gekommen ist, dem Herrn folgen möchte und das wünsche ich dir, wenn das
so ist in deinem Leben.
Behalte Gottes Urteil über die Dinge bei und folge dem Herrn Jesus, er wird dich dafür
belohnen.