Der wahre Knecht Gottes

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Seine Liebe hielt Ihn fest

Warum ging der Herr Jesus nicht einfach „frei aus“? Weil Seine Liebe stärker war als jede Möglichkeit, dem Leiden zu entfliehen. Jeder Mensch würde nach solcher Not den Weg des Entkommens suchen, Er aber blieb. Er blieb aus Liebe zu Seinem Gott und Vater, aus Liebe zu Seiner Versammlung und aus Liebe zu jedem Einzelnen von uns.

Er hätte gehen können

Der Herr Jesus hätte die Szenen seines Leidens immer wieder verlassen können. In Gethsemane, als Er sprach: „Ich bin’s“, fielen die gewaltbereiten Männer zu Boden, auch Judas. Er hätte die ganze Situation beenden können. Auch als man Ihn steinigen wollte oder als Er vor Pilatus stand, war Er bewusst gehorsam. Er blieb nicht, weil man Ihn festhielt, sondern weil Er bleiben wollte.

Die Freude vor Ihm

Hebräer 12,2 zeigt uns den Beweggrund: die vor Ihm liegende Freude. Hinter dem Kreuz wartete die himmlische Herrlichkeit. Er würde sich auf den Thron Gottes setzen, in der Gegenwart des Vaters. Darum ging Er nicht frei aus. Darum ging Er bis an das Ende, bis an das Kreuz.

Er wollte nicht allein bleiben

Johannes 12,24 spricht davon, dass das Weizenkorn in die Erde fallen und sterben muss, damit es viel Frucht bringt. Der Herr Jesus wollte nicht allein bleiben. In Hebräer 2,13 heißt es: „Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir gegeben hat.“ Das ist überwältigend: Er wollte uns bei sich haben. Nicht nur Diener, sondern Kinder; nicht nur als Begleiter, sondern als Braut.

Viele Söhne zur Herrlichkeit

Gott wollte viele Söhne zur Herrlichkeit führen (Heb 2,10). Deshalb kam Sein Sohn in diese Welt. Ja, noch mehr: Deshalb war Er bereit, sich sogar ein wenig unter die Engel erniedrigen zu lassen (V 9). Engel können nicht sterben, Er aber starb. Das ist göttliche Liebe!

„Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich umgürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen“ (Lukas 12,37).

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