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Wenn es um die Jugendzeitschrift „Folge mir nach“ geht, kann man das aber wirklich nicht sagen. Ernst-August Bremicker hat im Heft 3/2026 „Situationship“ behandelt und der jetzige Artikel ist nun eine wertvolle Ergänzung dazu. Aber davor haben wir uns hier mit diesem Thema schon länger nicht mehr beschäftigt ...

Ich verbinde mit diesem Punkt zwei Denkanstöße:

  • Der kritische Blick: Manchmal meint man, auf etwas Bestimmtes ständig angesprochen worden zu sein. In Wirklichkeit ist das oft gar nicht so – unser Gedächtnis ist nämlich alles andere als zuverlässig. Aber vielleicht will man das Thema einfach nicht mehr hören, weil man es innerlich „satt“ hat (Jer 7,25.26). Ich unterstelle das keinem! Doch könnte es gelegentlich auch bei uns so sein, weil man lieber nach eigenen Gedanken handeln möchte und auf die Belehrungen des Herrn verzichtet.
  • Der positive Nutzen: Wir brauchen die Erinnerung an Unterweisungen, die wir bereits kennen. Denn gerade durch das wiederholte Beschäftigen mit der Wahrheit wird sie zu einem festen inneren Bestandteil unseres Lebens, zu echter Überzeugung. Daher schreibt Petrus, ähnlich wie andere Autoren im Neuen Testament: „Ich will Sorge tragen, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie wisst und in der gegenwärtigen Wahrheit befestigt seid. Ich halte es aber für recht, ... euch durch Erinnerung aufzuwecken“ (2. Pet 1,12.13).

Nun ist das Thema von Verlobung und Ehe auch vielen jungen Christen wichtig. Und Gott ebenfalls! Daher freuen wir uns, dass wir euch dazu aktuelle Impulse auf Grundlage von Gottes Wort weitergeben können. Denn darum geht es!

Folge mir nach – Heft 4/2026

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