Am: Di, 14. Juli 2026
Was bleibt uns in Erinnerung von diesem ersten Buch der Bibel? Hoffentlich viel! Ein paar Punkte nenne ich an dieser Stelle ...
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(00:00:00)
Wenn wir uns das erste Buch Mose rückblickend anschauen, dann fragen wir uns, was bleibt?
Was ist die zentrale Botschaft dieses Buches?
Und wir haben schon gesehen, dass das Buch eröffnet damit, dass Gott in wunderbarer Weise schafft
und dass das Ende dieses Buches darin besteht, dass ein toter Mensch in eine Lade gelegt wird.
Leben und Tod, sie sind heute eng beieinander.
Gott hat das Leben geschaffen und der Mensch hat es zerstört.
Das wird ja auch schon in dem ersten Kapitel deutlich gemacht, wenn Gott die Himmel und die Erde wunderbar geschaffen hat
und dann die Erde auf einmal wüst und leer war und damit sichtbar wird, dass irgendetwas geschehen ist,
was zerstörerisch eingegriffen hat in dieses wunderbare Werk Gottes.
Aber wir lernen in diesem Buch auch, und das ist ebenfalls großartig, dass so bösartig auch Satan tätig ist,
so verheerend die Auswirkungen der Sünde des Menschen auch sind.
Sie können nicht das Werk Gottes letztendlich auf Dauer zerstören, sondern Gott hat eine Antwort auf das Böse (00:01:02)
und diese Antwort besteht in seinem Ratschluss, der unantastbar ist.
Wir sehen also erstens in diesem Buch, dass Gottes Schöpfung uns vorgestellt wird.
Es wird gezeigt, dass Gott der Schöpfer ist.
Das heißt, wir haben die Herrlichkeit Gottes beginnend mit ihm als dem Schöpfer
und dann finden wir andere Herrlichkeiten, er als der Höchste, er als der Allmächtige, er als der Starke.
Gott in seiner Herrlichkeit steht vor uns, sie sichtbar wird in der Schöpfung, wo wir Gott erkennen können.
Wir finden zweitens, dass in vielfacher Hinsicht die Herrlichkeit der Person des Herrn Jesus vorbildlich uns vorgestellt wird,
wie er erhaben ist.
Das beginnt, wenn man so will, mit dem Licht und der Sonne, die zur Beherrschung des Tages dort hingestellt wird.
Und wir finden verschiedene Vorbilder auf den Herrn Jesus, wie zum Beispiel Isaak oder wie auch Joseph,
die uns die großartige Herrlichkeit des Herrn Jesus zeigen. (00:02:01)
Wir finden auch Vorausbilder, die uns die Leiden des Herrn Jesus zeigen,
in Isaak, der dort geopfert wird, in Joseph, der viel leiden musste.
Beides gehört in der Schrift zusammen, die Herrlichkeit Christi und auch seine Leiden.
Wir finden dann drittens, dass das Werk des Herrn Jesus vorgestellt wird.
Und wenn wir noch einmal an die Opferung Isaaks denken, wenn wir an das denken, was mit Joseph geschah,
dass er dorthin kam nach Ägypten zum Erhalt des Lebens, dann wird deutlich, dass der Jesus ein Werk vollbracht hat.
Wenn wir an den Altar denken, den Noah auf der gereinigten Erde aufbaute,
dann sehen wir, was für ein wunderbares Werk der Herr Jesus vollbracht hat zur Verherrlichung Gottes.
Wahre Sühnung, die geschehen ist, aber auch, dass eben dieses Werk letztlich nur dem nützt,
der auch den Herrn Jesus als Retter annimmt.
Herrlichkeit und Leiden auch im Blick auf das Werk des Herrn Jesus.
Auch menschliches Versagen finden wir dort, wie der Mensch eben versagt hat und er derjenige ist, (00:03:03)
der Joseph in diese furchtbare Situation gebracht hat.
Und zugleich finden wir, dass Gott diese Situation benutzt,
um seinen Ratschluss, seinen ewigen Ratschluss auszuführen.
Wir finden dann viertens, dass Glaube uns gezeigt wird.
Der Glaube auf den unsichtbaren Gott, den Schöpfer, der Glaube an das Wort, das Gott spricht,
auch wenn das Wort noch nicht eingetroffen ist.
Der Glaube zum Beispiel bei Jakob, der zeigt, dass er Gott glaubte, der ihm versprochen hat, ihn zurückzubringen.
Das hat er nicht in Lebzeiten erlebt.
Aber Gott würde das erfüllen.
Er würde sein Volk, er würde die Nachkommen Israels, würde er segnen in dem Land.
Der Glaube, der auch einen Abraham und ganz besonders einen Abraham prägte.
Wir finden dann aber auch fünftens das Misstrauen und das Versagen,
das Versagen auch dieser Glaubensmänner wie Abraham, Isaak und Jakob.
Aber auch das Misstrauen, das, wie die Brüder Josephs es offenbart haben, immer wieder in einem Gläubigen ist, (00:04:07)
dass er nicht den Aussagen und den Zusicherungen, den Verheißungen Gottes vertraut,
sondern in Ängstlichkeit immer wieder neu Versicherungen in Anspruch nehmen möchte,
statt auf das ein für alle Mal gesprochene Wort Gottes zu vertrauen.
Wir finden sechstens, dass auch der Teufel nicht verschwiegen wird.
Wir sehen schon in dem ersten Kapitel, dass das Werk Gottes, diese wunderbare Schöpfung
auf einmal in einen Zustand gerät, dass die Erde wüst und leer war und finsternes über der Tiefe war.
Also wir müssen sagen, das ist traurig hier zu sehen, wie das Werk Gottes durch den Teufel gleich zerstört wird.
Er kann das nicht, weil er den Dreieinen Gott vor sich hat.
Sofort wird der Geist Gottes hier erwähnt.
Er kann es nicht dauerhaft zerstören, nicht endgültig, aber die List und die Gewalt des Teufels wird uns doch gezeigt.
Und dann dürfen wir siebtens nicht übersehen, dass uns auch Gericht gezeigt wird. (00:05:02)
Den Gerichtsspruch Gottes über den Sünder Adam und Eva, den Gerichtsspruch Gottes über den Feind, über den Teufel.
Das Gericht, das in der Flut gekommen ist, das Gericht, das durch Gottes Eingreifen in Babel gezeigt wird.
Das Gericht, das immer wieder hier in diesem Buch vor uns kommt und was deutlich macht,
wer nicht an den Herrn Jesus glaubt, wer ihn als Retter ablehnt, der wird einmal unter dieses Gericht kommen.
Und das wird ein endgültiges Gericht sein vor dem großen weißen Thron.
Deshalb ist der Ruf auch jetzt noch, dass es die Möglichkeit gibt, umzukehren, Buße zu tun, sich zu bekehren,
Gnade Gottes in Anspruch zu nehmen, wenn man das Werk des Herrn Jesus für sich persönlich in Anspruch nimmt,
ihn als Retter annimmt und sich als Sünder erkennt und die Sünden bekennt.