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		<title>Neues auf bibelpraxis.de</title>
		<link>http://www.bibelpraxis.de</link>
		<description>Die 20 neusten Artikel.</description>
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			<title>Mindestlohn ist christlich?</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2235</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>In einer Fernsehsendung hat die frühere Vorsitzende der EKD, Margot Käßmann, jetzt gesagt, der Mindestlohn sei keine Frage der
Parteipolitik sondern vom Kern her christlich. Woher mag heutige EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 eine solche Aussage nehmen?</i></p>  
     <p>&bdquo;Ein Lohn f&uuml;r einen Menschen, der heute in der Bundesrepublik Deutschland arbeitet, muss so aussehen,
dass ein Arbeiter nicht auf Zusatzleistungen anderer Art angewiesen ist. Das ist keine parteipolitische Stellungnahme, sondern eine Stellungnahme aus christlicher
Perspektive&ldquo;, sagt die fr&uuml;here EKD-Ratsvorsitzende in der Sendung &bdquo;Im Dialog&ldquo; des Dokumentationskanals Phoenix (Bonn). Ist diese Aussage von der Schrift
her haltbar?</p>  <p>Tats&auml;chlich finden wir im Neuen Testament Hinweise &uuml;ber das Lohnverhalten. Der Apostel Paulus schreibt an die Versammlung
(Gemeinde) in Koloss&auml;: &bdquo;Ihr Herren, gew&auml;hrt euren Knechten das, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr
einen Herrn im Himmel habt&ldquo; (Kol 4,1). Das ist in der Tat christlich. Sie wird Christen gesagt, die Herren sind
&ndash; wenn man das auf die heutige Zeit beziehen m&ouml;chte: die Arbeitgeber sind. </p>  <p>Was hei&szlig;t recht und billig?
Wenn das Gehalt &bdquo;recht&ldquo; ist, bedeutet dies, dass der Lohn gerecht sein soll. Er wird in &Uuml;bereinstimmung mit den Vorschriften
(heute: Tarifvertrag) und im Blick auf vereinbarte Leistungen, die heute im Tarifvertrag stehen oder mit dem Mitarbeiter pers&ouml;nlich vereinbart worden
sind, gezahlt. Es geht also bei Gerechtigkeit um allgemeine Ma&szlig;st&auml;be, denen man gen&uuml;gen muss. Dazu geh&ouml;rt, dass in einem Unternehmen
gleiche Aufgaben und gleiche Leistungsf&auml;higkeit gleich bezahlt werden m&uuml;ssen.</p>  <p>Billigkeit dagegen ist mehr ein subjektives Empfinden. Auch hier geht
es um Gerechtigkeit, denn die Bezahlung eines Mitarbeiters kann nicht einfach nach pers&ouml;nlichem Ermessen geschehen. Dennoch wird, wenn es darum
geht, &bdquo;billig&ldquo; zu verfahren, der Rechtsfall nach pers&ouml;nlichem Empfinden beurteilt. Es geht also um ein individuelles Entscheiden dar&uuml;ber, was gerecht
ist.</p>  <p>Gerechtigkeit und Billigkeit geh&ouml;ren zusammen. Zun&auml;chst muss das Gehalt gerecht sein. Es sollte objektiv im richtigen Rahmen stehen.
Innerhalb eines solchen Rahmens aber gibt es Ermessensspielr&auml;ume. Hier ist das pers&ouml;nliche Gerechtigkeitsempfinden eines Vorgesetzten gefragt. </p>  <p>Es ist
unm&ouml;glich, jede Leistung allein nach objektiven Kriterien zu beurteilen. Nehmen wir das Beispiel des Miteinanders von Mitarbeitern. Dies kann man
nicht in jeder Hinsicht objektivieren. Daher ist hier eine &bdquo;billige&ldquo; Entscheidung n&ouml;tig. Dennoch ist es wichtig, dass sich der Vorgesetzte
m&ouml;glichst rationale Kriterien bestimmt, nach denen er die Entscheidung zum Beispiel einer variablen Verg&uuml;tung trifft. Sympathie und Antipathie d&uuml;rfen keine
Entscheidungsgrundlage sein.</p>  <p>Soweit zu dem &bdquo;christlichen&ldquo; Teil des Lohns. Was aber bedeutet &bdquo;Mindestlohn&ldquo;? Das ist eine Festlegung der Regierung
f&uuml;r alle Angestellten und Arbeiter der verschiedenen Arbeitsbranchen. Ist eine solche Festlegung &ndash; einmal abgesehen von ihrer &ouml;konomischen Sinnhaftigkeit &ndash;
&bdquo;christlich&ldquo;? Kann sie es &uuml;berhaupt sein?</p>  <p>Dazu m&uuml;sste man fragen, was f&uuml;r Aufgaben das Neue Testament der Regierung gibt.
In R&ouml;mer 13 lesen wir, dass sie das Schwert tr&auml;gt. Auch Petrus spricht davon, dass sie B&ouml;ses bestrafen und Gutes
belohnen soll. Aber geh&ouml;rt dazu der Mindestlohn? Was haben Christen &uuml;berhaupt mit der Regierung zu tun? Das einzige, was Christen
gesagt wird, ist, dass sie sich der Regierung unterordnen sollen (R&ouml;m 13,1). Aber bestimmt nicht, dass sie bestimmen sollen, was
Regierungen im Einzelnen zu tun haben. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen wir anhand von Gottes Wort beurteilen, was moralisch von bestimmten Entscheidungen zu
halten ist. Aber politische Forderungen erheben? Das ist die Crux der Aussage K&auml;&szlig;manns. Sie definiert eine politische Forderung als christlich,
um sich dazu einbringen zu k&ouml;nnen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Welt &ndash; und damit auch ihre Regierungen
&ndash; auch wenn letztere von Gott eingesetzt werden (R&ouml;m 13,1), u9nter dem Gerichtsurteil Gottes stehen (Joh 16,8.11). Was kann man
von jemand verlangen und fordern, der unter einem unaufhaltbaren Urteil Gottes steht? Wir k&ouml;nnen den Menschen in Obrigkeiten das Evangelium
weitergeben. Das ist unsere Aufgabe, nicht aber, sie mit politischen Forderungen zu bel&auml;stigen. Leider hat &bdquo;die Kirche&ldquo; &ndash; als Organisation
ohnehin nicht in der Bibel zu finden &ndash; diesen Platz verlassen und ist selbst zu einer Partei geworden. Sie reiht
sich damit ein unter die Organisationen, die als Teil der Welt unter dem Urteil Gottes stehen. </p><p style="text-align: right; padding-right:
50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Fri, 18 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Spring – Andacht beim Joggen</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2223</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Spring ist eine Gemeinde-Ferien-Festival der Deutschen Evangelischen Allianz und versteht sich als ein kleiner Kirchentag. Es hatte in diesem
Jahr "bemerkenswerte" Inhalte ...</i></p><p>Durch einen Artikel wurde ich jetzt auf dieses Treffen von Christen aufmerksam, das immer in der Woche
nach Ostern stattfindet, dreimal nun in Willingen in Nordhessen. Fast 3.000 Christen aus den Landes- und Freikirchen nahmen an dieser
Veranstaltung teil. In diesem Jahr lief es unter dem Motto &bdquo;Unglaublich&ldquo;.</p>  <p>In einem Gru&szlig;wort schrieb der Pr&auml;ses der Deutschen
Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, dieses Festival sei ein Signal, dass die christliche Gemeinde neue Wege der Gemeinschaft und des Bekenntnisses
sucht. Das scheinen die Veranstalter w&ouml;rtlich genommen zu haben. Denn sie bieten unter anderem Morgenandachten beim Joggen und im Schwimmbad
an.</p>  <p>Nat&uuml;rlich ist nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Jogger sich einen biblischen Vortrag oder eine Andacht w&auml;hrend des Laufens
&bdquo;anh&ouml;rt&ldquo;. Aber was hei&szlig;t denn Andacht: Es ist n&ouml;tig, dass man inneh&auml;lt und Ruhe hat, um &uuml;ber Gottes Wort nachzudenken.
Das ist doch keine Sache f&uuml;r das Schwimmbad oder den Waldlauf!</p>  <p>Es ist wahr, dass es guter Ideen braucht,
um Menschen in der heutigen Zeit noch aufzur&uuml;tteln, &uuml;berhaupt &uuml;ber die Frage des Ewigkeit und der eigenen S&uuml;nden nachzudenken. Aber
wenn es um uns selbst geht, brauchen wir Ruhe f&uuml;r Gottes Reden. Wenn wir das mit einer sportlichen Aktivit&auml;t verbinden
wollen, beweisen wir nur, wie flach unser Glaubensleben geworden ist. Wie kann ich beim Sport Tiefgang in Glaubensfragen erwarten?</p> 
<p>Der Herr &bdquo;lagert mich auf gr&uuml;nen Auen, er f&uuml;hrt mich zu stillen Wassern&ldquo; (Ps 23,2) &ndash; nicht zu Sportfeldern. Denn
wenn ich das aufnehmen und &uuml;berdenken soll, was Er mir sagt, brauche ich die n&ouml;tige innere Stille, die ich im
Schwimmbad oder auf der Laufbahn nicht haben kann. Wie schade, wenn wir nun schon in einem der wesentlichen Bereiche des
Glaubenslebens &ndash; der Morgenandacht &ndash; zum Zeitgeist &uuml;bergehen. Es mag so modern klingen und f&uuml;r andere &bdquo;Christen&ldquo; attraktiv aussehen. Das
ist es nicht, wohin uns der Herr f&uuml;hrt. Er sucht unser Herz &ndash; nicht modernes Marketing in Glaubensfragen. Das mag
junge Menschen auf den ersten Blick begeistern. Es wird sie nach einiger Zeit leer und d&uuml;rr zur&uuml;cklassen. Wahrscheinlich haben wir
sie dann schon verloren.</p>  <p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Kenia, Ruanda, Kongo</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2238</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Wir sind dankbar, anbei wieder einen Bericht über die Arbeit in einigen Ländern Afrikas weitergeben zu können, mit der
Bitte um Unterstützung in der Weise, wie es der Herr aufs Herz legt.</i></p><p><i>Dieser Artikel ist passwort-gesch&uuml;tzt und nur auf der
Seite selbst zu lesen.</i></p><p><a href="http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2238">Artikel auf bibelpraxis.de &ouml;ffnen</a></p>				]]>
			</description>
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Der Jünger übersieht den Einzelnen nicht</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2229</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>"Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei guten Mutes, Tochter; dein Glaube hat
dich geheilt" (Mt 9,22) - eine kurze Andacht.</i></p>        <p>Der Herr Jesus war auf
dem Weg zum Haus des Synagogenvorstehers Jairus, dessen Tochter im Sterben lag. Jairus hatte den Herrn eindringlich gebeten, zu ihm
zu kommen, damit die Tochter nicht sterben m&uuml;sse. Auf dem Weg aber kommt von hinten eine Frau zu Ihm, ohne
sich weiter bemerkbar zu machen.</p>  <p>Der Herr Jesus wurde von vielen Menschen umgeben. Aber Er hatte ein Auge f&uuml;r
die eine einzelne Frau, die im Glauben zu Ihm kam. Er sah ihre Not, dass sie schon viel Geld f&uuml;r
&Auml;rzte ausgegeben hatte, aber niemand ihr helfen konnte. Eine solche Seele &uuml;berl&auml;sst der Herr nicht ihrem &bdquo;Schicksal&ldquo;. Er &uuml;bersieht angesichts
der Massen, die auf Ihn einstr&ouml;mten, die Qual dieser einen Seele nicht.</p>  <p>So &uuml;bersieht auch heute der J&uuml;nger angesichts
der vielen Bed&uuml;rfnisse vieler Menschen und Christen nicht das Suchen des Einzelnen. Gerade daf&uuml;r l&auml;sst er sich den Blick sch&auml;rfen.
</p>  <p>Vielleicht gibt es in deiner Nachbarschaft eine Person, von der du merkst, dass sie einsam ist. Oder auch
unter den Gl&auml;ubigen, die du regelm&auml;&szlig;ig bei den christlichen Zusammenk&uuml;nften triffst, ist jemand, der irgendwie nicht mit Freude dabei ist.
Oftmals versuchen wir unsere Einsamkeit und N&ouml;te zu &uuml;berspielen. Daher muss ein J&uuml;nger &bdquo;hinter die Kulissen&ldquo; schauen. Manches Weggehen k&ouml;nnten
wir verhindern, wenn wir als J&uuml;nger ein Auge f&uuml;r den Einzelnen bekommen.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Sat, 12 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Darwins Rätsel: Schöpfung ohne Schöpfer? (Buchbesprechung)</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2232</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Der Name Charles Darwin (1809-1882) ist spätestens seit dem Jahr 1859 vielen Menschen ein Begriff. In diesem Jahr erschien
sein Hauptwerk „Über den Ursprung der Arten“ („On the origin of species“) in einer ersten Auflage von 1.250 Exemplaren. Dieser
sollten noch weitere fünf Auflagen folgen, die Darwin bearbeitet hat. Als Darwin dieses Buch das erste Mal veröffentlichte, war er
50 Jahre alt.<br /><a href=http://www.folgemirnach.de target=_blank>(aus: Folge mir nach - Heft 5/2012)</a></i></p>Darwins R&auml;tsel: Sch&ouml;pfung ohne Sch&ouml;pfer?  <p><i>von Reinhard Junker
und Henrik Ullrich</i></p><p>Darwin war im Bereich der Biologie vielleicht der einflussreichste Wissenschaftler der letzten zwei Jahrhunderte. Obwohl es auch vor
ihm schon Versuche gab, das Universum und den Menschen als Ergebnis eines evolution&auml;ren Prozesses darzustellen, war es doch ihm vorbehalten,
diese Theorie zur Leitidee der gesamten Biologie zu machen.</p>  <p>Im Jahr 2009 j&auml;hrte sich die Herausgabe seines Buches zum
150. Mal. Zugleich war es das Jahr seines 200. Geburtstages. Aus diesem Anlass haben Reinhard Junker und Henrik Ullrich ein
Buch verfasst, das sich in kurzer und auch f&uuml;r den Laien verst&auml;ndlicher Weise mit den Vorstellungen Darwins und den Weiterentwicklungen
seiner Ideen auseinandersetzt. In elf Kapiteln behandeln die beiden Autoren unter anderem </p>  <p>&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Frage der nat&uuml;rlichen Auslese<a
name="_ftnref" href="http://www.bibelpraxis.de/#_ftn1" title="_ftnref">[1]</a>, </p>  <p>&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Bedeutung nicht reproduzierbarer Komplexit&auml;t<a name="_ftnref" href="http://www.bibelpraxis.de/#_ftn2" title="_ftnref">[2]</a>, </p>  <p>&middot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das gro&szlig;e Geheimnis
des Anfangs, das &bdquo;abscheuliche Geheimnis&ldquo; &ndash; so die Worte Darwins selbst zu diesem f&uuml;r ihn ern&uuml;chternden Umstand &ndash;, n&auml;mlich die
Tatsache, dass sich Abstammungslinien eher wie das Nebeneinander von Zweigen eines Strauchs darstellen als aufeinander zu folgen, wie es Evolutionisten
br&auml;uchten.</p>  <p>Die Autoren gehen auch auf die Tatsache ein, dass sich die Baupl&auml;ne der Tiere und Pflanzen tiefgreifend &auml;hnlich
sind. Auch als Nicht-Biologe erkennt man leicht, dass es eine abgestufte &Auml;hnlichkeit gibt. Menschen und Affen sind sich &auml;hnlicher als
Menschen und Hunde. Menschen und Hunde wiederum sind sich &auml;hnlicher als Menschen und Eidechsen, Fische, W&uuml;rmer oder Bakterien. Sind diese
&Auml;hnlichkeiten ein Hinweis auf gemeinsame Abstammung, oder sollten sie auf einen gemeinsamen Sch&ouml;pfer hinweisen? Wie ist das mit solchen &bdquo;abgestuften
&Auml;hnlichkeiten&ldquo;? Diesen Fragen gehen die Autoren in einem Kapitel nach, dass sie mit &bdquo;Darwins R&auml;tsel&ldquo; &uuml;berschrieben haben.</p>  <p>Ein wichtiges
Thema, das im Zusammenhang des Themenspektrums Evolution-Sch&ouml;pfung immer wieder gestellt wird, ist die Frage: Erschafft Gott Unvollkommenes? Was ist mit
Organen, die (scheinbar) unn&uuml;tz sind? Was hat es beispielsweise mit dem &bdquo;seltsamen Daumen des Pandab&auml;ren&ldquo; auf sich? Was ist mit
dem Wurmfortsatz am Blinddarm des Menschen? Auch dieser Herausforderung stellen sich Junker und Ullrich.</p>  <p>In einem weiteren Kapitel kommentieren
die Autoren Darwins Auffassung, Emotionen wie Rache und Zorn w&auml;ren deshalb Teil des menschlichen Verhaltens, weil diese den &bdquo;&auml;ffischen Vorfahren&ldquo;
des Menschen genutzt h&auml;tten, um &uuml;berleben zu k&ouml;nnen. Gut und b&ouml;se seien weniger moralische Grundprinzipien, bei denen man entweder das
eine oder das andere tut, als vielmehr &bdquo;&auml;ffische Attribute&ldquo;, so Darwin: &bdquo;Der Teufel in Gestalt des Pavians ist unser Gro&szlig;vater!&ldquo;
Dass solche &Uuml;berzeugungen nicht haltbar sind, zeigen Junker und Ullrich in diesem Teil des Buches.</p>  <p>Im letzten Kapitel zeichnen
die Autoren den Weg Darwins zum Agnostiker<a name="_ftnref" href="http://www.bibelpraxis.de/#_ftn3" title="_ftnref">[3]</a> nach. Was manchen vielleicht erstaunen wird, ist die Tatsache, dass
seine Frau Emma einen lebendigen, pers&ouml;nlichen Glauben an Jesus Christus besa&szlig;. W&auml;hrend sein Vater und Gro&szlig;vater Freidenker waren, waren seine
Mutter, die allerdings fr&uuml;h starb, und seine Schwestern und Cousinen Christen. Junker und Ullrich weisen noch einmal darauf hin, dass
es keinen Beleg f&uuml;r das Ger&uuml;cht gibt, Darwin habe sich auf seinem Sterbebett bekehrt. Der Tod seiner Lieblingstochter Annie, die
im Alter von zehn Jahren starb, ersch&uuml;tterte Charles Darwin sehr, so dass er nicht einmal in der Lage war, am
Begr&auml;bnis seiner Tochter teilzunehmen. Er hat wohl sp&auml;ter gesagt, dass diese Periode die Totenglocke f&uuml;r sein Christentum gel&auml;utet habe.</p> 
<p>Noch ein Wort zu den Autoren, die dieses Thema sachkundig und in verst&auml;ndlicher Form auch f&uuml;r Nicht-Wissenschaftler aufbereitet haben. Reinhard
Junker hat unter anderem Mathematik und Biologie studiert und ist seit 1985 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Studiengemeinschaft &bdquo;Wort und
Wissen&ldquo; t&auml;tig. Er verantwortet ma&szlig;geblich die sehr empfehlenswerte Internetseite <a href="http://www.genesisnet.info/">www.genesisnet.info</a>. Henrik Ullrich ist als leitender Oberarzt an einem Klinikum
t&auml;tig sowie seit 2006 der 1. Vorsitzende der Studiengemeinschaft &bdquo;Wort und Wissen&ldquo; ist. Beide zeigen in ihrem Buch auch das
interessante Ph&auml;nomen auf, dass viele Evolutionswissenschaftler zwar das Sch&ouml;pfungsmodell der Bibel ablehnen, andererseits aber Begriffe benutzen, die geradezu auf einen
Sch&ouml;pfer hinweisen: Kooption, Rekrutierung, Neuprogrammierung, Neuverdrahtung,<a name="_ftnref" href="http://www.bibelpraxis.de/#_ftn4" title="_ftnref">[4]</a> usw. Ich halte dieses Buch f&uuml;r jeden interessierten Christen und Nichtchristen
f&uuml;r empfehlenswert. Das gilt ganz besonders f&uuml;r Sch&uuml;ler, die mit diesem Thema zu tun haben. Da Junker und Ullrich sehr
n&uuml;chtern und wenig provokativ argumentieren, kann man ihren &Uuml;berlegungen gut folgen und sie auch gut nach au&szlig;en vertreten.</p>  <p>Das
Buch ist bei SCM H&auml;nssler, Holzgerlingen, erschienen (2009), und umfasst gut lesbare 64 Seiten, kostet 3,50 Euro und ist beim
Herausgeber von &bdquo;Folge mir nach&ldquo; zu beziehen (siehe Impressum).<br /></p><a href="http://www.folgemirnach.de/" target="_blank">(aus: Folge mir nach - Heft 5/2012)</a><br /><p style="text-align:
right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Kampfsport</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2233</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Was hat ein Christ mit dem Kampfsport zu tun? Und wie sieht es mit Kindern aus, die sich immer
wieder furchtbaren Taten von Kinderschändern zu erwehren haben? Kann man aus christlicher Sicht dazu eine Aussage machen?<br /><a href=http://www.folgemirnach.de target=_blank>(aus:
Folge mir nach - Heft 5/2012)</a></i></p><p><b>Frage:&nbsp;              
          </b></p><p>Liebe Redaktion,</p>  <p>zum Thema &bdquo;Kampfsport&quot; habe ich noch nichts
gefunden und wollte einfach mal anfragen, ob Ihr uns in folgender Situation weiterhelfen k&ouml;nnt. Man findet kaum Leute, die sich
hier auskennen und einfach auch sachlichen Rat aus christlicher Sicht geben k&ouml;nnen. Unser Sohn m&ouml;chte mit 17 Jahren Kampfsport beginnen.
Er m&ouml;chte Shidokan machen. Er ist begeistert von diesem Sport, weil er mehrere Elemente enth&auml;lt und nicht so einseitig ist
wie beispielsweise Judo oder Karate. Mein Mann und ich sind uns sehr unsicher, wie das zu beurteilen ist. Wir w&auml;ren
Euch f&uuml;r eine Antwort sehr dankbar!</p>  <p>Unser Sohn will als Christ leben - und wir sind im Gespr&auml;ch mit
ihm. Er will den Weg des Kampfsports gerade beginnen, ist aber momentan auch noch offen f&uuml;r Rat von Leuten, die
sich etwas auskennen. Schon Jahre hat er Freude an Boxen und derartigen Dingen. Was k&ouml;nnen wir ihm sagen?</p>  <p>Mit
freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>  <p>B.</p>  <p><b>Antwort: </b><br /></p>  <p>Hallo B.,</p>  <p>herzlichen Dank, dass Du Dich mit dieser Frage
an uns wendest. Du bist nicht die einzige Person, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt. Ab und zu h&ouml;ren wir
die Frage von Eltern, die ihren T&ouml;chtern eine Ausbildung mitgeben wollen, damit diese f&uuml;r den Fall der F&auml;lle, dass sie
angegriffen werden, gesch&uuml;tzt sind. </p>               
     <p><b>Was sagt die Bibel zum Thema &bdquo;Sport&ldquo;?</b></p>  <p>Zuerst kann man dar&uuml;ber nachdenken, was die
Bibel zum Thema Sport sagt. Im Neuen Testament finden wir verschiedene Bilder, die das Christenleben mit sportlichen Bet&auml;tigungen vergleichen (Sprint:
1. Kor 9,24; Boxen: 1. Kor 9,26; Ringen: 2. Tim 2,5). Paulus weist die Gl&auml;ubigen jedoch nicht an, jetzt Sportler
zu werden. Es geht ihm darum, dass bestimmte Eigenschaften im Sport zugleich Kennzeichen eines Christen sein sollten: Konzentration auf das
Ziel, Disziplin, Ausdauer, Regeltreue, Zielstrebigkeit.</p>  <p>An anderer Stelle schreibt Paulus an Timotheus: &bdquo;Die leibliche &Uuml;bung ist zu wenigem n&uuml;tzlich,
die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen n&uuml;tzlich, da sie die Verhei&szlig;ung des Lebens hat, des jetzigen und des zuk&uuml;nftigen&ldquo;
(1. Tim 4,8). Der Slogan &bdquo;Sport ist Mord&ldquo; l&auml;sst sich in der Bibel also nicht belegen. Denn Paulus schreibt, dass
der Sport n&uuml;tzlich ist oder sein kann. Beispielsweise, um uns k&ouml;rperlich fit zu halten. Gerade in der heutigen Zeit, in
der viele eine &bdquo;sitzende&ldquo; T&auml;tigkeit aus&uuml;ben, ist Bewegung gut und n&uuml;tzlich. Gott m&ouml;chte, dass wir Verantwortung f&uuml;r ein ausgewogenes Leben
mit gesundem K&ouml;rper &uuml;bernehmen &ndash; soweit wir das k&ouml;nnen. Ich glaube beispielsweise nicht, dass Gott will, dass wir unentwegt Fett
ansetzen sollen &ndash; ich rede hier nicht von Krankheit. Wenn Gott beispielsweise von einem dicken, schweren oder fetten Menschen berichtet,
dann in negativer Hinsicht. Denken wir nur an Eglon (Ri 3,22) oder Eli (1. Sam 4,18).</p>  <p>Aber Sport ist
nur zu wenigem n&uuml;tze. Er hilft uns n&auml;mlich nicht auf dem Weg der Gottseligkeit. Er kann uns wohl helfen, Tr&auml;gheit
abzulegen und k&ouml;rperlich in der Lage zu sein, bestimmten Anforderungen und Belastungen &ndash; auch in der T&auml;tigkeit f&uuml;r den Herrn
&ndash; besser entsprechen zu k&ouml;nnen. Aber Sport f&uuml;hrt uns nicht positiv dazu, Gott zu dienen. Dazu aber ist die Gottseligkeit
n&uuml;tzlich. Sie hat eine Verhei&szlig;ung, nicht nur f&uuml;r heute, sondern auch f&uuml;r morgen. Gottseligkeit ist die Ausrichtung des Lebens auf
Gott. Sie ist allerdings nicht nur eine &bdquo;Sache&ldquo;, sondern mit einer Person verbunden. Wenn wir gottselig leben wollen, m&uuml;ssen wir
auf den Herrn Jesus sehen. Seine Person ist der Schl&uuml;ssel zu einem gottseligen Leben (vgl. 1. Tim 3,16).</p>  <p>Fazit
1: Sport zu treiben wird zwar nicht empfohlen in der Bibel. Aber der k&ouml;rperliche Nutzen des Sports wird anerkannt.</p> 
<p>&nbsp;</p>  <p><b>Kampfsport &ndash; Verteidigungssport</b></p>  <p>Wir haben gesehen, dass die Bibel sich auch &uuml;ber den Kampfsport &auml;u&szlig;ert, in seiner
Auspr&auml;gung als Boxen. Wir lesen aber weder von einer Empfehlung noch von einem Verbot. Allerdings wissen wir durch einige markante
Beispiele, dass Kampfsport und speziell das Boxen eine gesundheitsgef&auml;hrdende Bet&auml;tigung ist (das bekannteste Beispiel ist wohl Muhammad Ali: Die Parkinson-Erkrankung
dieses vielleicht erfolgreichsten Boxweltmeister wird von vielen auf die vielen Kopftreffer zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, die er einstecken musste).Diese Sportart f&auml;llt also nicht
unter die Kategorie von 1. Timotheus 4,8, wo dem Sport ein gewisser Nutzen zugestanden wird. Ich will allerdings der Vollst&auml;ndigkeit
darauf hinweisen, dass es heute auch ein sogenanntes &bdquo;Fitness-Boxen&ldquo; gibt, wo es nicht darum geht, einem anderen Schl&auml;ge an den
Kopf zuzuf&uuml;hren.</p>  <p>Wenn man Kampfsport als eine M&ouml;glichkeit sieht, sich selbst zu verteidigen, so steht hier nat&uuml;rlich ein besonderes
Ziel im Mittelpunkt. In der heutigen Zeit m&uuml;ssen besonders Eltern mit einer Gef&auml;hrdung ihrer Kinder durch Gewalttaten rechnen. Vor diesem
Hintergrund ist der Wunsch verst&auml;ndlich, dass Eltern ihre Kinder sch&uuml;tzen wollen. Verteidigungssportarten m&ouml;gen hier eine gewisse Hilfe sein. Dabei sollte
man sich jedoch immer bewusst bleiben: &bdquo;Wenn der Herr die Stadt [das Kind] nicht bewacht, vergeblich wacht der W&auml;chter&ldquo; (Ps
127,1). Bei aller Zunahme der Gewalt sind letztlich die wenigsten Kinder konkret gef&auml;hrdet. Und ist bei einem Angriff einer deutlich
st&auml;rkeren Person ein kleines Kind wirklich in der Lage, mit Hilfe angelernter Techniken eine ausreichende Verteidigung zu leisten? Zweifel d&uuml;rften
angebracht sein. Nicht von ungef&auml;hr sagen viele Kampfsport-Trainer ihren Sch&uuml;tzlingen: &bdquo;Die beste Verteidigung besteht in schnellen Beinen, um weglaufen zu
k&ouml;nnen.&ldquo; Gleichwohl ist es wahr, dass es bestimmte Typen von Kindern (und Menschen) gibt, die nicht nur dem Mobbing anheim
fallen, sondern anscheinend eher auch zum Opferprofil von Missbrauchst&auml;tern geh&ouml;ren. In diesem Sinn ist es sicher richtig, Kinder &ndash; in
einem gesunden Ma&szlig; &ndash; zu einem entscheidungsfreudigen Wesen zu erziehen, das einen Willen hat (und immer bereit ist, diesen Gott
unterzuordnen). Man k&ouml;nnte das unter dem Stichwort &bdquo;Selbstwertgef&uuml;hl&ldquo; fassen. </p>  <p>Gerade als Christen d&uuml;rfen wir Eltern allerdings darauf vertrauen,
dass Gott unsere Kinder besch&uuml;tzen wird. &bdquo;Wer auf den Herrn vertraut, den wird G&uuml;te umgeben&ldquo; (Ps 32,10). Nicht, dass wir
jede Bosheit an unseren Kindern und uns einfach geschehen lassen wollten. Das ist mit der Aufforderung des Herrn in der
Bergpredigt, &bdquo;wer dich auf deine rechte Wange schl&auml;gt, dem halte auch die andere hin&ldquo; (Mt 5,39), nicht gemeint &ndash; dort
geht es in erster Linie um eine Gesinnung, die uns vorgestellt wird. Wir d&uuml;rfen unserem himmlischen Vater vertrauen und Ihm
im Gebet zutrauen, dass Er unsere Kinder und Familien besch&uuml;tzt. Im Einzelfall mag Er auch einmal zulassen haben, dass es
anders kommt. Wer wollte bestreiten, dass es einem Au&szlig;enstehenden &auml;u&szlig;erst schwer f&auml;llt, sich in die Gef&uuml;hle betroffener Eltern hineinzudenken. Unwillk&uuml;rlich
denken wir an Hiob, der alle seine Kinder an einem Tag verlor. Gott aber blieb an seiner Seite.</p>  <p>&nbsp;</p>
 <p><b>Fern&ouml;stliche Sportarten und ihre Religion</b></p>  <p>Ein besonderes Kennzeichen dieser Kampfsportarten ist, dass die meisten von ihnen fern&ouml;stlichen Ursprungs
sind. Das hei&szlig;t, sie haben eine philosophische und religi&ouml;se Grundlage au&szlig;erhalb des Christentums. Diese bezieht sich in der Regel nicht
nur auf den Ursprung, sondern auch auf den Charakter, die Atmosph&auml;re und das Ziel dieses Sports. Mit anderen Worten: Das
Ziel dieser Kampfsportarten liegt nicht allein in der Aus&uuml;bung von Bewegungen, sondern oft auch in der Steigerung der Meditationsf&auml;higkeit und
einer damit verbundenen Vervollkommnung des Menschen im Sinne dieser Religionen: nach Geist, Seele und Leib. Aber ohne den einen, wahren
Gott &ndash; Vater, Sohn und Heiliger Geist &ndash; in den Mittelpunkt der Lebensausrichtung zu stellen.</p>  <p>Diese vor einigen Jahren
noch allgemein zutreffende Ausrichtung des Sports trifft heute &ndash; je nach Sportschule &ndash; nicht mehr uneingeschr&auml;nkt zu. Viele junge Leute,
die in Kampfsportschulen unterrichtet werden, haben vielleicht bei Informationsveranstaltungen von diesem geistigen Hintergrund des Sports erfahren. Im Training spielt das
jedoch kaum eine Rolle. Manche Schulen und einige Trainer betreiben eine umfassende Ausbildung, andere konzentrieren sich auf den Sport. Allerdings
muss man bedenken, dass sich Sport und Hintergrund letztlich kaum trennen lassen. K&uuml;rzlich sprach ich mit dem Leiter einer Kampfsportschule,
der mich davon &uuml;berzeugen wollte, dass &bdquo;sein&ldquo; Kampfsport sowohl f&uuml;r Christen als auch f&uuml;r Juden und Moslems annehmbar sei. Im
Verlauf des Gespr&auml;chs wurde dann jedoch deutlich, dass die Philosophie dieses Sports, wenn sie auch nicht verbal vermittelt wird, doch
in der Art des Sports und in der Art des Umgangs miteinander eine wichtige Rolle spielt.</p>    <p>Daher
gebe ich anhand des Karate-Kampfsports noch ein paar Hintergr&uuml;nde &uuml;ber diese &ouml;stlichen Philosophien weiter (Quelle: Wikipedia). Daoismus, Shintoismus, Hinduismus, Buddhismus,
Zen-Buddhismus, Konfuzianismus usw. sind Philosophien und Religionen, die in diesen Kampfsportarten in unterschiedlichen Auspr&auml;gungen miteinander verbunden werden. Das mag auf
den ersten Blick nicht ersichtlich sein, wenn man einem solchen Kampfspiel zuschaut. Jedes Karatetraining beginnt und endet beispielsweise mit einer
kurzen Meditation. Auch beginnt und endet jedes Karatetraining, jede &Uuml;bung und jede Kata<a name="_ftnref" href="http://www.bibelpraxis.de/#_ftn1" title="_ftnref">[1]</a> mit einem Gru&szlig;. Zudem
gibt es eine rituelle Begr&uuml;&szlig;ungszeremonie: Vor Betreten und Verlassen der Halle begr&uuml;&szlig;t man die darin Versammelten mit einer kurzen Verbeugung.
Auch der Schrein<a name="_ftnref" href="http://www.bibelpraxis.de/#_ftn2" title="_ftnref">[2]</a> und das Bildnis alter, l&auml;ngst verstorbener Meister wird so gegr&uuml;&szlig;t. Danach wird gemeinsam eine
rituelle Gru&szlig;zeremonie durchgef&uuml;hrt, in der sich Sch&uuml;ler und Meister voreinander und vor den alten Meistern und Vorfahren (im &bdquo;Geist&ldquo;, repr&auml;sentiert
an der Stirnseite des &Uuml;bungsraums) verneigen. Gerade hier muss man jedoch wissen, dass vielen Sch&uuml;lern dieser Hintergrund nicht n&auml;her vermittelt
wird &ndash; sie verstehen die Begr&uuml;&szlig;ung also vor allem als eine Respekterweisung ihrem &bdquo;Meister&ldquo; gegen&uuml;ber. Dieser darf auch nicht herausgefordert
werden (zu einem Kampf) &ndash; das steht einem Sch&uuml;ler nicht zu.</p><p> Insgesamt zeigt sich, dass die Kampfsportarten mehr oder weniger
mit altert&uuml;mlichem G&ouml;tzendienst verbunden sind, dem mit diesen Sportarten in das westliche, fr&uuml;her einmal christliche Europa Einlass gew&auml;hrt worden ist.
Johannes warnt uns, ganz am Ende seines Briefe: &bdquo;Kinder, h&uuml;tet euch vor den G&ouml;tzen!&ldquo; (1. Joh 5,21). Diese Sportarten werden
nicht nur zum G&ouml;tzen, weil der Sport als solcher so wichtig wird, sondern vor allem, weil Gott keinen Platz bei
diesen Bet&auml;tigungen hat. Es ist ein falscher Gott &ndash; ein G&ouml;tze &ndash; der hier verehrt wird und den Platz des
Gottes des Himmels einnimmt.</p>  <p>Man k&ouml;nnte meinen, damit hat doch die Aus&uuml;bung des Sports gar nichts zu tun. Tats&auml;chlich
muss man heute von Schule zu Schule und von Trainer zu Trainer unterscheiden, in welchem Ausma&szlig; diese Wurzeln noch weitergepflegt
werden. Wenn man jedoch beginnt, sich ein wenig mit diesen Sportarten zu besch&auml;ftigen, wird man schnell feststellen, dass sie von
dieser fern&ouml;stlichen Mystik und Religiosit&auml;t v&ouml;llig durchdrungen sind. Wenn man aufgrund dieser Dinge auch nicht (sofort) den christlichen Glauben ablegen
mag, so werden doch Abwehrkr&auml;fte gegen b&ouml;se Religionen, Mystik und Esoterik abgebaut. </p>  <p>Warum nicht einmal Yoga ausprobieren, wenn
man schon zu Beginn der &Uuml;bungsstunde regelm&auml;&szlig;ig eine Kurzmeditation praktiziert? Warum sollte man sich nicht mal ein wenig in diese
Religionen vertiefen, wenn der scheinbar n&uuml;tzliche Sport doch damit in Verbindung steht? Am Anfang mag es eine gewisse Neugier sein.
Am Ende verliert man den christlichen Glauben aus dem Herzen. Ich m&ouml;chte eindr&uuml;cklich davor warnen, mit dem Feuer zu spielen.
Ich kenne Christen, die solche Kampfsportarten als Ungl&auml;ubige praktiziert haben und stark davor warnen, hier aktiv zu werden.</p>  <p>Ein
weiteres Problem der Kampfsportarten ist das dahinter stehende Gottes- bzw. Menschenbild. Liest man die Werbetexte f&uuml;r Kampfsport oder Selbstverteidigungskurse, so
wird vor allem die Steigerung des Selbstwertgef&uuml;hls propagiert. Nun gibt es (junge) Menschen, die durch st&auml;ndige &Auml;ngste und Selbstzweifel gepr&auml;gt
sind. Sie haben Hilfe in der Selbstannahme, in der St&auml;rkung ihres Selbstbewusstseins n&ouml;tig. Aber das, was bei diesen Sportarten propagiert
wird, geht in eine ganz andere Richtung. Gewurzelt in fern&ouml;stlicher Weltanschauung wird der Mensch zu seinem eigenen Gott. Er benutzt
die Energie des Universums, wie man sagt, und bringt sie in Einklang mit sich und setzt damit teilweise &uuml;bernat&uuml;rliche Kr&auml;fte
frei. Oder den Sch&uuml;lern wird vermittelt, dass die Energie und Kraft in ihnen selbst vorhanden ist &ndash; sie m&uuml;ssten diese
nur aktivieren. Ganz losgel&ouml;st von den fern&ouml;stlichen Hintergr&uuml;nden kann schon allein das Gef&uuml;hl der &Uuml;berlegenheit es einem Kampfsportler schwer machen,
eine christliche Haltung an den Tag zu legen. Der Kampfsportler im urspr&uuml;nglichen Sinn kennt kein Vertrauen auf Gott, er vertraut
als Ungl&auml;ubiger auf sich selbst, auf seinen K&ouml;rper, auf die Energie (Chi: vielleicht <i>Atem, Geist, Lebenskraft</i>), die er in sich
konzentriert. Das ist das Gegenteil von dem, was dem Gl&auml;ubigen vorgestellt wird. Der Psalmist schreibt jede St&auml;rke Gott zu: &bdquo;Der
Herr ist meine St&auml;rke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden&ldquo; (Ps 28,7).
Paulus schreibt: &bdquo;Alles vermag ich in dem, der mich kr&auml;ftigt&ldquo; (Phil 4,13) &ndash; das ist Christus und Er allein.</p> 
<p>&nbsp;</p>  <p><b>Shidokan</b></p>  <p>Zum Schluss noch ein Wort zu der von Dir genannten Sportart &bdquo;Shidokan&ldquo;. Sie erscheint, wie Du
zu Recht schreibst, sehr vielf&auml;ltig und abwechslungsreich. Offenbar kommen hier drei Sportarten zusammen: Karate, Kickboxen und Grappling. </p>  <p>Karate
f&auml;llt genau zu den Sportarten, die eine starke fern&ouml;stliche Grundlage haben. </p>  <p>Kickboxen entstand aus der Zusammenf&uuml;hrung der traditionellen
fern&ouml;stlichen Kampfmethoden wie Taekwondo, Karate, Kung Fu usw. zu einem sportlichen Wettkampf. 1985 entwickelte sich daraus das Shootboxen. Allerdings z&auml;hlt
Kickboxen zu den modernen, abendl&auml;ndischen Kampfsportarten. </p>  <p>Grappling wiederum ist ein Element vieler Kampfsportarten und beinhaltet Hebel, W&uuml;rfe, zu
Boden bringen, Aufgabegriffe, W&uuml;rgegriffe und andere Haltegriffe jeglicher Art. </p>  <p>Shidokan ist also vom Grundsatz her nicht anders zu
beurteilen als Karate oder andere fern&ouml;stliche Kampfsportarten. Lass mich zu diesen noch eine Schlussbemerkung machen. Beim Grappling gilt stellvertretend f&uuml;r
die Kampfsportarten: Die verschiedenen Techniken haben zum Ziel, den Gegner in eine f&uuml;r ihn unvorteilhafte Position zu bringen und ihn
anschlie&szlig;end bewegungsunf&auml;hig zu machen bzw. zur Aufgabe zu zwingen. Ist es eines Christen w&uuml;rdig, eine andere Person in eine f&uuml;r
ihn unvorteilhafte Position zu bringen oder zur Aufgabe zu zwingen? Ist nicht gerade unser christlicher Charakter das Gegenteil, das Gute
und Vorteilhafte f&uuml;r unser Gegen&uuml;ber zu suchen? Mit anderen Worten: Ich glaube nicht, dass wir als Christen aufgerufen sind, Kampfsportarten
auszu&uuml;ben.</p>  <p>Dennoch kann man gut verstehen, dass sich ein junger Mensch k&ouml;rperlich bet&auml;tigen m&ouml;chte, weil er Freude am Sport
hat. Daher sollten wir versuchen, als Eltern zusammen mit unseren Kindern Sport zu treiben (Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren, Fu&szlig;ball spielen usw.).
Ich halte es auch f&uuml;r w&uuml;nschenswert, dass wir andere Christen suchen, mit denen wir gleichen Sinnes sind, und deren (jugendliche)
Kinder zusammen mit den unseren Sport treiben, ohne in einem Verein aktiv sein zu m&uuml;ssen. Wir sollten unsere Verantwortung unseren
Kindern gegen&uuml;ber auch im nat&uuml;rlichen Bereich ernst nehmen.</p>  <p><b>Respekt, Disziplin, Autorit&auml;t</b></p>  <p>Noch ein Wort zu drei Aspekten, die
immer wieder als Errungenschaft von Kampfsportarten genannt werden: Respekt, Disziplin und die Annahme von Autorit&auml;t. Tats&auml;chlich sollen wir miteinander respektvoll
umgehen. Das aber ist hier kein christlicher Wert. Wir hingegen d&uuml;rfen diese Haltung zeigen, weil wir jeden Menschen als ein
Gesch&ouml;pf Gottes anerkennen. Das ist der Grund f&uuml;r gegenseitige Achtung: Wir glauben, dass Gott uns geschaffen hat. Das wird man
in diesen Sportarten wohl kaum h&ouml;ren.</p>  <p>Disziplin ist ein wichtiges Element heutiger Erziehung, wo so viel Chaos und Disziplinlosigkeit
herrscht. Die in Galater 5,22 genannte Enthaltsamkeit k&ouml;nnte man auch mit Selbstbeherrschung oder Disziplin &uuml;bersetzen. Aber sie setzt voraus, dass
man ein erl&ouml;ster Christ ist. Gleiches gilt f&uuml;r den entsprechenden Grundsatz, der von Petrus in 2. Petrus 1,6 genannt wird.
Diese Selbstbeherrschung ist nicht &ndash; wie in diesen Sportarten &ndash; Ergebnis eigener Anstrengungen, sondern des Bewusstseins, dass mein alter Mensch,
mein altes Ich, am Kreuz Jesu sein Ende gefunden hat und daher in meinem praktischen Leben keinen Platz mehr haben
darf. </p>  <p>Schlie&szlig;lich ist es gut, wenn Kinder lernen, sich Autorit&auml;ten unterzuordnen. Gott ist die h&ouml;chste Autorit&auml;t, dem jeder
Mensch gehorchen soll. Die Eltern, die Obrigkeiten und damit auch die Lehrer sind von Kindern zu achten. &bdquo;Meister&ldquo; geh&ouml;ren aber
nicht zu denjenigen, denen Gott Autorit&auml;t &uuml;bertragen hat. Das bedingungslose Durchsetzen der Verbeugung vor diesem Menschen ist nicht nur nicht
christlich, es ist geradezu antichristlich. Es ist auch nicht vergleichbar mit einer Verbeugung vor einem K&ouml;nig oder Pr&auml;sidenten. Menschen beanspruchen
hier Autorit&auml;t, die ihnen nicht von Gott &uuml;bertragen worden ist. </p>    <p><b>Krav Maga</b></p>  <p>Nach Ver&ouml;ffentlichung des
Artikels in &bdquo;Folge mir nach&ldquo; wurde ich aufmerksam auf einen Selbstverteidigungsport mit Namen &bdquo;Krav Maga&ldquo;, der in den 1930er Jahren
zum ersten Mal diese Kampfsportmethode in Bratislava Juden beibrachte, damit sich diese gegen antisemitische &Uuml;bergriffe sch&uuml;tzen konnten. Der Name &bdquo;Krav
Maga&ldquo; bedeutet eigentlich Kontaktkampf und kommt aus dem Hebr&auml;ischen. Dieser Sport wird weltweit gelehrt, auch in Deutschland, und scheint keine
Verbindungen zu Religionen und Esoterik zu haben.</p>    <p><b>Zum Schluss</b></p>  <p>Kein Kampfsport vermittelt also christliche Werte wie
Liebe, Freude, Langmut, Sanftmut, Hingabe, Demut, Friede, Gehorsam, Enthaltsamkeit, gegenseitige Unterordnung, Aufrichtigkeit, usw. (vgl. Gal 5,22). Das tut nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt
kein Sport. Daher ermutigt Gottes Wort auch nicht zur sportlichen Bet&auml;tigung &ndash; ohne dass es diese verbietet. Kampfsportarten haben jedoch
den Hang zum Destruktiven, zur Zerst&ouml;rung des anderen. Ob in Spiel oder Kunst (denn viele sehen diese Sportbet&auml;tigung als Kunstfertigkeit
an), oder in der Lebenswirklichkeit: Man soll den Gegner unsch&auml;dlich machen, ja zerst&ouml;ren. </p>  <p>Kann man sich einen Christen
vorstellen, der in seiner sportlichen Bet&auml;tigung seinen Gegner mit einem gezielten Kopftritt zu Boden streckt und gleichzeitig glaubt, dass Gott
den K&ouml;rper als funktionierenden Organismus geschaffen hat? Kampfsport geht &uuml;ber den biblischen Rahmen dessen hinaus, was f&uuml;r einen Christen in
Frage kommt. Man kann zertr&uuml;mmerte Nasenbeine &ndash; die gibt es auch beim &bdquo;normalen&ldquo; Boxen &hellip; &ndash; wohl kaum mit der
Achtung vor dem, was Gott geschaffen hat, verbinden. </p>  <p>Ich habe davon geh&ouml;rt, dass viele Techniken des Kung-Fu zudem
von tierischen Verhaltensmustern abgeleitet sind. Man &uuml;bernimmt die Bewegungsweise, die Wahrnehmung, die Taktik von Tieren (Tiger, Kranich etc.). Als Christ
sollte man sich fragen, ob das zu unserer christlichen Stellung als S&ouml;hne Gottes passt (vgl. Eph 1,5). Als Erl&ouml;ste sind
wir zu S&ouml;hnen Gottes gemacht worden. Der Kung-Fu und mit ihm andere Sportarten wollen uns zum Tier erniedrigen.</p>  
 <p>Ich hoffe, dass Dir diese Gedanken weiterhelfen. </p>    <p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e</p>  <p>Dein Manuel</p>   
    <p><a href="http://www.folgemirnach.de/" target="_blank">(aus: Folge mir nach - Heft 5/2012)</a> <br /></p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Jüngerschaft heißt Zuneigung für Christus</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2228</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>"Und Jesus sprach zu ihnen: Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? (Mt
9,15) - eine kurze Andacht.</i></p>        <p>J&uuml;ngerschaft ist keine &bdquo;sterile&ldquo; Sache. Es geht um
eine Person, die in unserem Bibelvers &bdquo;Br&auml;utigam&ldquo; genannt wird. In der konkreten Begebenheit geht es dem Herrn darum, dass man
in seiner Gegenwart nicht fasten und trauern kann. Wenn der Erl&ouml;ser, der Erretter, der Herr, der Hirte, der Urheber jeden
Segens vor uns steht, dann bewirkt das bei jedem, der Ihn als Retter angenommen hat, gro&szlig;e, unaussprechliche Freude. </p> 
<p>Nun ist der Herr Jesus heute ein abwesender Herr, der in den Himmel zur&uuml;ckgegangen ist. Und doch hat Er seinen
J&uuml;ngern damals gesagt: &bdquo;Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters&ldquo; (Matth&auml;us 28,20). So d&uuml;rfen
auch wir von einem &ndash; geistlicherweise &ndash; anwesenden Herrn sprechen. </p>  Aber abgesehen davon sehen wir unseren Herrn immer
mit unseren Glaubensaugen, die auf Ihn gerichtet sein sollen. Und dann wird Nachfolge zu einer Herzensangelegenheit. Sie wird nur dann
dauerhaft und lebendig sein, wenn sie durch die Zuneigungen zu Christus motiviert wird. Das ist gerade heute so wichtig. Nicht
die Abscheu von dem B&ouml;sen, so wichtig sie ist, kann uns motivieren. Die Liebe zu Christus ruft und zieht uns
im Dienst. Die Abscheu vom B&ouml;sen kommt dann von ganz alleine und bleibt notwendiger Bestandteil unseres Lebens. Wer den Herrn
Jesus aus ganzem Herzen liebt, wird seine Auftr&auml;ge gerne annehmen und Ihm mit seiner Familie dienen. Er ist es wert!
Und: Er liebt uns viel mehr, als wir Ihn je werden lieben k&ouml;nnen.				]]>
			</description>
			<pubDate>Sun, 06 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die Folgen eines Überfalls</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2231</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>"Kehrt um und wendet euch ab von allen euren Übertretungen ... Denn warum wollt ihr sterben? … Ich habe
kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht der Herr, HERR. So kehrt um und lebt!" (Hesekiel 18,30-32).<br /><a href=http://www.folgemirnach.de target=_blank>(aus:
Folge mir nach - Heft 5/2012)</a></i></p><p>&nbsp;</p><p>Vor einigen Jahren wurde ein Christ in Indien von einer schwer bewaffneten Bande angegriffen, die
ihm am Stra&szlig;enrand aufgelauert hatte. Sie nahmen ihm sein Geld, seine Uhr und seinen Ehering ab. Dann bem&auml;chtigten sie sich
seines Autos. Bevor sie damit wegfuhren, griff einer der Banditen nach einer Bibel, die auf dem Sitz lag. Spottend hielt
er sie hoch und winkte damit. Geistesgegenw&auml;rtig rief der Besitzer ihm noch nach, er solle h&auml;ufig darin lesen.</p>  <p>Sechs
Jahre sp&auml;ter erhielt der Christ, dessen Name und Anschrift in seiner Bibel standen, unerwartet einen Brief:</p>  <p>&bdquo;Ich habe Sie
mit dem Revolver bedroht und Ihnen Ihr Geld abgenommen. Aber Ihren ruhigen und friedlichen Gesichtsausdruck konnte ich nicht mehr vergessen.
Heute m&ouml;chte ich Ihnen danken, denn Sie haben mir und meiner Frau das Leben gerettet.</p>  <p>Die Bibel, die ich
in Ihrem Wagen gefunden habe, ist tats&auml;chlich das Mittel zu meiner Errettung geworden. Ich habe dieses Buch gelesen, und es
hat mein Leben ver&auml;ndert. Ich habe die Bande verlassen, der ich bis dahin angeh&ouml;rt hatte, und bin in meine Provinz
zur&uuml;ckgekehrt. Vor Kurzem h&ouml;rte ich, dass drei meiner fr&uuml;heren Kameraden get&ouml;tet wurden, als sie am selben Ort, wo wir Sie
damals &uuml;berfallen hatten, wieder einmal einen Wagen angriffen. Ohne den Einfluss der Bibel h&auml;tte mich das gleiche Los getroffen, und
ich w&auml;re f&uuml;r ewig verloren gewesen.&ldquo;</p><a href="http://www.folgemirnach.de/" target="_blank">(aus: Folge mir nach - Heft 5/2012)</a><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Die gute Saat</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Folge mir nach - Heft 5/2012</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1515</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Das neue Heft von "Folge mir nach" ist fertig. Dazu haben wir über den beigefügten Link ein paar Artikel
online freigeschaltet. Auf <a href=http://www.folgemirnach.de target=_blank>www.folgemirnach.de</a> kann ein Probeheft bestellt oder die Zeitschrift abonniert werden. <br><br><b>Die Hefte des Jahres 2011
sind nun auch komplett online verfügbar!</b></i></p><p><b><a href="http://www.folgemirnach.de/" target="_blank">Folge mir nach - Heft 05/2012</a></b></p>				]]>
			</description>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Betreuungsgeld – Krippengeld</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2224</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>In der Politik wird gerade heftig um das sogenannte Betreuungsgeld gestritten, das Eltern zur Verfügung gestellt werden soll, die
Kinder haben. Es soll ihnen ermöglichen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.</i></p><p>Krippenpl&auml;tze sollen so ausgebaut werden, dass jeder, der sein
Kind ab 3 Monaten oder sp&auml;ter &bdquo;abgeben&ldquo; m&ouml;chte, das auch tun kann. Die Erziehungspolitker der meisten Parteien meinen, dass die
professionelle Verwahrung von Kleinkindern ohnehin besser sei als die unprofessionelle Betreuung durch Eltern, besonders M&uuml;tter. Diese seien ja in der
Regel gar nicht ausgebildet f&uuml;r einen &bdquo;Erziehungsjob&ldquo; und daher st&auml;ndig &uuml;berfordert. Zudem k&ouml;nnten auf diese Weise M&uuml;tter viel schneller wieder
an ihre externen Arbeitspl&auml;tze zur&uuml;ckgebracht werden. Das sei f&uuml;r die Wirtschaft das Beste. </p>  <p>Was f&uuml;r die Kinder das
Beste ist, scheint die Politik nicht zu interessieren. Ihnen ist wichtig, dass die Erziehung m&ouml;glichst fr&uuml;h von Fachkr&auml;ften vorgenommen wird,
die den politischen Vorstellungen entsprechen. Dass dies &uuml;ber mittlere Sicht f&uuml;r die Kinder und ihre Entwicklung, somit f&uuml;r die Gesellschaft
zu erheblichen Nachteilen f&uuml;hren wird, wie manche Untersuchungen bereits ergeben haben, wird ignoriert. Die Wissenschaft und die Politik wollen es
anders. Und der Zeitgeist erst recht.</p>  <p>Es kann uns Christen nicht darum gehen, f&uuml;r oder gegen das Betreuungsgeld als
solches zu argumentieren. F&uuml;r uns sollte von Bedeutung sein zu erkennen, was wir mit unseren Kindern machen, die in unsere
Familien hineingeboren werden. Der Auftrag an uns lautet: &bdquo;Zieht sie [die Kinder] auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn&ldquo;
(Eph 6,4). Dort hei&szlig;t es nicht: Lasst sie aufziehen, sondern zieht sie (selber) auf! Kann man diesen Auftrag an andere
delegieren? Das ist wohl gerade dann nicht m&ouml;glich, wenn es sich um ungl&auml;ubige (professionelle) Erzieher handelt, oder um solche, die
zumindest in manchen wichtigen Lebensbereichen grunds&auml;tzlich andere Gedanken haben. Das sollte man im &Uuml;brigen auch bedenken, wenn man Kinder (recht
fr&uuml;h) in einen Kindergarten gibt. In Deutschland gibt es Schulpflicht &ndash; daran k&ouml;nnen wir nicht vor&uuml;bergehen, wenn wir der Obrigkeit
gehorsam sein wollen (vgl. R&ouml;m 13,1.2). Aber der Kindergarten ist keine Pflicht. Hilft er unseren Kindern wirklich bei einem Leben
in Gottesfurcht und Respekt vor den Eltern? Unsere Erfahrung jedenfalls ist es, dass die soziale Komponente, die so oft besonderes
Gewicht hat, wenn es um die Frage des Kindergartens geht, sehr schnell von Kindern auch in der Schule erlernt werden
kann &ndash; wenn sie diese nicht zu Hause schon gelernt haben.</p>  <p>Kinder sind ein Segen Gottes. Passt es zu
einem solchen Geschenk, es m&ouml;glichst schnell wieder abzugeben, um sich selbst in Beruf oder sonst wo verwirklichen zu k&ouml;nnen? Gleicht
das nicht oft eher einer R&uuml;ckgabe des Geschenks? Nur dass man es nicht Gott, sondern der Welt &bdquo;zur&uuml;ck&ldquo; gibt. Oft
leider mit langfristigen Folgen. Auch wenn inzwischen viele kirchliche Vertreter gegen das Betreuungsgeld und f&uuml;r Krippenpl&auml;tze votieren, sollten wir uns
nicht am Mainstream orientieren, sondern an der Bibel, also Gottes Wort. Kinder sind uns nur f&uuml;r eine kurze Zeit anvertraut.
Diese kurze Zeit kann positive Wirkung erzielen, wie wir es bei Mose sehen. Oder wir k&ouml;nnen diese kurze Zeit noch
weiter verk&uuml;rzen, indem wir andere mit der Erziehung unserer Kinder beauftragen. Dann m&uuml;ssen wir uns nicht wundern, wenn die Folgen
irgendwann auch sichtbar werden. </p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Jüngerschaft heißt Nachfolge</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2227</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>"Und als Jesus von dort weiterging, sah er einen Menschen am Zollhaus sitzen, Matthäus genannt, und er spricht zu
ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm nach" (Mt 9,9) - eine kurze Andacht.</i></p>  
     <p>Matth&auml;us ging seiner gewohnten Besch&auml;ftigung am See Genezareth als Zolleintreiber der R&ouml;mer nach. Es ist
davon auszugehen, dass er l&auml;ngst von Jesus Christus geh&ouml;rt hat, der gerade in dieser Gegen viel gepredigt und Wunder getan
hatte. Als Jesus dann an seinem Zollhaus vorbeikam und ihn anschaute, wunderte er sich nicht. Genauso wie Petrus und Andreas,
Jakobus und Johannes hatte er offenbar innerlich schon eine Entscheidung f&uuml;r diesen dem&uuml;tigen Mann getroffen, der in der Vollmacht Gottes
sprach. So wunderte er sich nicht, dass der Herr ihn auf einmal ansprach: &bdquo;Folge mir nach!&ldquo; Wir sind beeindruckt, dass
er sofort aufstand und diesem Befehl nachkam.</p>  <p>Wer ein J&uuml;nger des Herrn sein m&ouml;chte, muss Ihm nachfolgen (wollen): &bdquo;Folge
mir nach!&ldquo;, ruft der Herr bis heute denen zu, die Er als J&uuml;nger beruft. Er ruft jeden, der im Glauben
sein Werk am Kreuz von Golgatha f&uuml;r sich pers&ouml;nlich in Anspruch genommen hat. Ob auch unsere Antwort ist: &bdquo;Und er
stand auf und folgte ihm nach&ldquo;? </p>  <p>J&uuml;ngerschaft kann dann auch hei&szlig;en, mit den S&uuml;ndern und Z&ouml;llnern zu essen.
Hiermit ist nicht gemeint, Gemeinschaft mit Menschen zu pflegen, die in der S&uuml;nde leben. Aber wenn wir zu solchen Menschen
gehen, die in der S&uuml;nde leben, um ihnen das Evangelium zu weiterzugeben &ndash; und das ist unser Auftrag &ndash;, und
sie bekehren sich, dann d&uuml;rfen wir eine solche Gemeinschaft genie&szlig;en, wie wir sie hier von unserem Herrn im Haus des
Z&ouml;llners Matth&auml;us sehen. Der Herr segnet offene H&auml;user, die sich nicht nur den Erl&ouml;sten, sondern gerade den S&uuml;ndern &ouml;ffnen, um
ihnen das lebensnotwendige Heil in Christus zu verk&uuml;ndigen. Sie werden kommen, wenn unser Leben authentisch ist.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel
Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Der unermüdliche Diener</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.113</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>In welch unermüdlicher Treue hat doch unser Herr Jesus Seinen Dienst auf dieser Erde vollführt!</i></p>Er hatte keinen Ort, wo
Er seinen Leib zum Ausruhen hinlegen konnte. &bdquo;Die F&uuml;chse haben H&ouml;hlen, und die V&ouml;gel des Himmels Nester, aber der Sohn
des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.&quot; Er ging von Ort zu Ort, und &uuml;berall dr&auml;ngten die Volksmengen
auf Ihn an. <br /> <br /><b>St&auml;ndig war Christus im Dienst</b> <br /> <br />Vom Tagesanbruch an lehrte er sie
im Tempel. Er fand keine Ruhe w&auml;hrend des Tages und keine Ruhe in der Nacht. &bdquo;Des Nachts ging er hinaus
und &uuml;bernachtete auf dem Berge, welcher &Ouml;lberg genannt wird.&quot; &bdquo;Er verharrte die ganze Nacht im Gebet zu Gott.&quot; Er fand
auch keine Ruhe am Tage des Sabbats. Den Juden, die Ihm vorwarfen, Er halte diesen Ruhetag nicht, sagte Er: &bdquo;Mein
Vater wirkt bis jetzt und ich wirke.&quot; Sein Werk der Liebe lie&szlig; Ihn nicht ausruhen. <br /> <br />Er ging
von Jud&auml;a nach Galil&auml;a und von Galil&auml;a nach Jud&auml;a, unternahm diese lange Reise bei der Hitze des Tages, setzte sich
erm&uuml;det am Rande eines Brunnens nieder, um im Herzen einer armen S&uuml;nderin sein Werk der Liebe zu vollbringen. <br />
<br />Als seine J&uuml;nger den ihnen anvertrauten Auftrag ausgef&uuml;hrt hatten und von ihrer &bdquo;Missionsreise&quot; zur&uuml;ckgekehrt waren, war der Herr voller
F&uuml;rsorge f&uuml;r sie und sagte ihnen: &bdquo;Kommt ihr selbst her an einen w&uuml;sten Ort besonders und ruht ein wenig aus.&quot;
&bdquo;Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende. Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen
Versuchungen.&quot; <br /> <br /><b>Selbst als Er von allen verlassen wurde, h&ouml;rte sein Dienst nicht auf</b> <br /> <br />Als
im Garten Gethsemane der Augenblick kam, wo Er von ihnen verlassen werden sollte &ndash; da sie den Kelch, den der
Vater Ihm gab, nicht trinken, noch seine Schmach, den Hass der Menschen und alle Leiden des Kreuzes mit Ihm teilen
konnten, ging Er zu ihnen hin mit den Worten: &bdquo;So schlaft denn fort und ruht aus; siehe, die Stunde ist
nahe gekommen.&quot; Er aber ging hin, um sich der letzten und unausforschlich tiefen M&uuml;hsal seiner Seele hinzugeben. <br /> <br
/>Als der Apostel Paulus den Korinthern seine eigenen Leiden und M&uuml;hen aufz&auml;hlte, sagte er: &bdquo;Au&szlig;er dem, was au&szlig;ergew&ouml;hnlich ist, noch
das, was t&auml;glich auf mich andringt, die Sorge um alle Versammlungen.&quot; Wie viel gr&ouml;&szlig;er noch waren die M&uuml;hen und die
Sorge, die der Herr unaufh&ouml;rlich und von Mitleid bewegt, auf seinem Herzen trug, die B&uuml;rde der ganzen Menschheit, die der
S&uuml;nde unterworfen war und sich nach Befreiung sehnte. <br /> <br /><b>Sein Dienst war nur scheinbar vergeblich</b> <br /> <br
/>&bdquo;Er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen.&quot; &bdquo;Ich habe aber eine Taufe, womit ich
getauft werden muss, und wie bin ich beengt, bis sie vollbracht ist!&quot; Scheinbar war all sein Wirken inmitten eines ungl&auml;ubigen
und verkehrten Geschlechtes vergeblich: &bdquo;Umsonst habe ich mich abgem&uuml;ht, vergeblich und f&uuml;r nichts meine Kraft verzehrt&quot; (Jes. 49,4). Gott aber
verk&uuml;ndet das wunderbare Resultat Seines Werkes: &bdquo;Ich habe dich zum Licht der Nationen gesetzt, um mein Heil zu sein bis
an das Ende der Erde.&quot; <br /> <br />Er fand keine Ruhe, solange das Werk der M&uuml;hsal seiner Seele nicht
vollendet war. Nichts vermochte Ihn darin aufzuhalten. Ohne in der geistlichen Energie nachzulassen, hat Er es vollbracht und wegen der
vor Ihm liegenden Freude das Kreuz erduldet. Diese Freude bestand f&uuml;r Ihn in der Verherrlichung des Vaters durch vollkommenen Gehorsam
und auch darin, dass der Vater Ihn verherrlichen w&uuml;rde nach der Ausf&uuml;hrung des Werkes der Erl&ouml;sung und nach der v&ouml;lligen
Offenbarung des Vaters, des Namens Gottes, der Liebe ist. &bdquo;Von der M&uuml;hsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich
s&auml;ttigen.&quot; Er schweigt in seiner Liebe&quot; (oder: &bdquo;Er wird ruhen in seiner Liebe&quot;). <br /> <br />******** <br />Mit freundlicher
Genehmigung des Ber&ouml;a Verlages <br />Halte Fest Jahrgang 1958 - Seite: 134 -<p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Maurice Koechlin</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Kamerun und die Niederlande</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2225</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Wir sind dankbar, anbei wieder einmal einen Bericht über die Arbeit im Werk des Herrn weitergeben zu können, besonders
in Nordkamerun und in den Niederlanden.</i></p><p><i>Dieser Artikel ist passwort-gesch&uuml;tzt und nur auf der Seite selbst zu lesen.</i></p><p><a href="http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2225">Artikel auf bibelpraxis.de
&ouml;ffnen</a></p>				]]>
			</description>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Anderen eine Hilfe sein</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2226</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>"Und siehe, sie brachten einen Gelähmten zu ihm, der auf einem Bett lag; und als Jesus ihren Glauben sah,
sprach er zu dem Gelähmten: Sei guten Mutes, Kind, deine Sünden werden vergeben" (Mt 9,2) - eine kurze Andacht.</i></p> 
      <p>Gerade im Matth&auml;usevangelium lernen wir wichtige Lektionen f&uuml;r wahre J&uuml;ngerschaft. Im Markusevangelium erhalten wir
besondere Hinweise f&uuml;r Diener, im Lukasevangelium f&uuml;r Gl&auml;ubige als S&ouml;hne Gottes und im Johannesevangelium als Kinder Gottes. Aber im K&ouml;nigreich
der Himmel stellt der Herr J&uuml;nger an, die von Ihm lernen und Ihm nachfolgen. </p>  <p>Am Ende von Kapitel
8 hat er in der Befreiung des Besessenen, der sich in den Grabst&auml;tten aufhielt, gezeigt, dass man zun&auml;chst einmal n&ouml;tig
hat, von der Macht Satans befreit zu werden, um Jesus als Retter anzunehmen. Das aber ist nicht das endg&uuml;ltige Ziel
des Herrn Jesus f&uuml;r das Leben der Seinen. Er m&ouml;chte, dass wir Ihm dann zur Verf&uuml;gung stehen und anderen eine
Hilfe sind, Ihn als Retter kennenzulernen.</p>  <p>Manche Menschen haben wie der Gel&auml;hmte keine Kraft &ndash; geistig, seelisch, k&ouml;rperlich &ndash;
zu dem Herrn Jesus zu kommen. Viele wollen das auch gar nicht. Aber wenn wir Menschen sehen, die hilflos sind,
haben wir als J&uuml;nger eine Aufgabe, ihnen zu helfen. Entweder bringen wir sie zum Herrn Jesus, indem wir f&uuml;r sie
beten, oder ganz praktisch, in dem wir sie zu einer Evangelisationsveranstaltung bringen, usw. Wir k&ouml;nnen aber auch etwas anderes tun,
was Matth&auml;us sp&auml;ter tun sollte: Wir bringen den Herrn Jesus zu ihnen, indem wir ihnen von Christus, vom Evangelium, von
seiner Gnade erz&auml;hlen. Beides ist wertvoll in den Augen Gottes und eine Aufgabe f&uuml;r J&uuml;nger. Man wird kein besserer Christ
und kann auf seiner Liste etwas abhaken, wenn man einen Menschen zum Herrn Jesus gebracht hat. Aber der Herr Jesus
freut sich, wenn wir aus Dankbarkeit und Liebe Menschen zu Ihm f&uuml;hren.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Einheit – einmal anders verglichen</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2221</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Was haben Computer-Netzwerke mit der Einheit des Leibes zu tun? Nichts! Und doch gibt es überraschende Ähnlichkeiten, die manche
Punkte leichter verständlich machen.</i></p><p>Bevor man mit einem Computer arbeiten kann, muss man sich mit einem Benutzer-Konto [1] anmelden. Mit diesem
hat man die M&ouml;glichkeit, auf pers&ouml;nliche Dateien wie Bilder, E-Mails, Briefe, Dokumente etc. zuzugreifen. Wenn man zu Hause mehrere Computer
in einem Netzwerk miteinander verbunden hat, kann man sich nicht automatisch mit <i>seinem</i> Benutzer und <i>seinem </i>Passwort an jedem Computer
anmelden. Dies ist nur dann m&ouml;glich, wenn man seinen Benutzerzugriff auch auf jedem Computer erstellt hat.</p>  <p>Bei Unternehmen mit
mehreren hundert Benutzern und Computern w&auml;re es sehr umst&auml;ndlich, auf jedem Computer alle Benutzer, die daran arbeiten wollen, zu erstellen.
Daher gibt es eine erleichternde Technik, die es erm&ouml;glicht, dass sich <i>jeder</i> Mitarbeiter mit seinem Benutzer-Konto und Passwort auf <i>jedem</i>
Computer des Unternehmens anmelden kann. Des Weiteren kann man zentral Regeln bestimmen, die f&uuml;r <i>jeden</i> Benutzer gelten. So wird zum
Beispiel vorgegeben, dass das Passwort jedes Benutzers mindestens acht Zeichen lang sein und alle vier Monate ge&auml;ndert werden muss. Oder
die Computer werden automatisch so eingestellt, dass sie ihre Updates [2] bei einem bestimmten Server des Unternehmens - und nicht
im Internet - laden.</p>  <p>An diesen Vorgaben kann der Mitarbeiter nichts &auml;ndern und kann sie auch nicht umgehen, indem
er sich an einem anderen Computer des Unternehmens anmeldet.</p>  <b>Zentrale Richtlinien bei Gl&auml;ubigen?</b>  <p>Wenn es um den Tisch
des <i>Herrn</i> geht, gibt es auch gewisse Regeln, an die sich <u>jeder</u> halten muss, wenn er daran Platz nehmen m&ouml;chte.
Diese Grunds&auml;tze hat der HERR vorgegeben und gelten nicht nur f&uuml;r 100 &ouml;rtliche Versammlungen (Gemeinden, Kirchen) in Deutschland, sondern f&uuml;r
<u>alle</u> deutschland- und weltweit. So wie sich ein Mitarbeiter, dem die Richtlinien des Unternehmens nicht gefallen, nicht einfach an einem
anderen Computer anmelden kann, k&ouml;nnen wir nicht einfach in ein anderes Zeugnis der Versammlung Gottes gehen, weil es uns in
dem einen Zeugnis nicht passt oder zu eng wird.</p>  <p>In <i>Maleachi 1,7.12</i> wird der Altar, auf dem die Opfer
dargebracht wurden, <i>&bdquo;Tisch des Herrn&quot;</i> genannt. Heute bringen wir an dem geistlichen Tisch des Herrn <i>&bdquo;geistliche Schlachtopfer, Gott wohlangenehm durch
Jesus Christus.&quot; (1. Pet 2,5b)</i>. Nicht umsonst fordert Paulus die Thessalonicher auf: <i>&bdquo;Von jeder Art des B&ouml;sen haltet euch fern.&quot;
(1. Thes 5,22). </i>Aaron und seine S&ouml;hne mussten sich nach Gottes Vorschriften waschen und reinigen, damit sie nicht sterben: <i>&bdquo;Und
sie sollen ihre H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e waschen, dass sie nicht sterben.&quot; (2. Mo 30,21a)</i></p>  <p>Welcher Dreck h&auml;ngt manchmal noch
an unseren H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en, wenn wir der Einladung unseres Herrn folgen? Es ist reine Gnade, dass uns nicht so
geschieht, wie es Aaron und seinen S&ouml;hnen ergangen w&auml;re!</p>  <p><i>&bdquo;Ihr k&ouml;nnt nicht des Herrn Kelches trinken und der D&auml;monen
Kelch; ihr k&ouml;nnt nicht des Herrn Tisches teilhaftig sein und des D&auml;monen Tisches&quot; (1. Kor 10,21). Dies ist ein Grundprinzip,
das der Apostel Paulus den Korinthern vorstellt.</i></p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Roger Paul</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Das Werk in Südafrika und Malawi (April 2012)</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2219</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Wir sind dankbar, anbei wieder einen Artikel über das Werk des Herrn in Afrika weitergeben zu können, dieses Mal
in Südafrika und Malawi.</i></p><p><i>Dieser Artikel ist passwort-gesch&uuml;tzt und nur auf der Seite selbst zu lesen.</i></p><p><a href="http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2219">Artikel auf bibelpraxis.de &ouml;ffnen</a></p>				]]>
			</description>
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Gabe des Nicht-Heiratens</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2216</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Wie sieht es mit der Gabe des "Nicht-Heiratens" aus? Wie kann man sie erkennen?<br /><a href=http://www.folgemirnach.de target=_blank>(aus: Folge mir
nach - Heft 4/2012)</a></i></p><p><b>Frage:</b></p>  <p>In diesen Tagen wurde ich mit einer Frage konfrontiert, die offenbar sehr selten gestellt wird,
denn ich konnte keinen Artikel zu diesem&nbsp;Thema finden. Die Frage&nbsp;lautet: Wie erkenne ich, ob ich die Gabe des Ledigseins nach
1. Kor. 7,7 und 37 habe? Es gibt manche Artikel zum Ledigsein, aber meistens&nbsp;mit der Frage: Wie kann ich aus
dieser Situation, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe, mit der Hilfe des Herrn das Beste machen? Was aber, wenn
man viel gl&uuml;cklicher alleine ist? Viel besser seine geistlichen Aufgaben ohne Partner aus&uuml;ben kann und m&ouml;chte? Ist das schon der
Beweis der Gabe? Wie kann man sie abgrenzen von einer eventuell nicht geistlichen Einstellung wie z.B. (m&ouml;chte lieber mein eigenes
[geistliches] Leben f&uuml;hren, unabh&auml;ngig sein &ndash; bzw. nur vom Herrn abh&auml;ngig sein, mein Beruf gef&auml;llt mir besser als das Hausfrauen
Dasein ...). &bdquo;Verpflichtet&quot; diese Gabe zum vollzeitigen Dienst im Werk des Herrn bzw. zum &bdquo;Zeltmacherdienst&quot;? Was genau bedeutet der &bdquo;eigene
Wille&quot; in 1. Korinther 7,37? Kann ich aus&nbsp;dem Vorhandensein dieser Gabe schlussfolgern, dass sich der Bruder, der mir einen Heiratsantrag
gemacht hat, bez&uuml;glich des Willens des Herrn get&auml;uscht hat? <br /></p><p><b>Antwort: </b><br /></p>  <p>Es handelt sich tats&auml;chlich um ein
Thema, das eher selten behandelt wird, weil es heute vielleicht selten der Fall ist, dass jemand dar&uuml;ber nachdenkt, aus dem
von Dir genannten Grund nicht zu heiraten. Ich glaube auch nach wie vor, dass es der &bdquo;Normalfall&quot; ist, dass ein
Mensch heiratet. Immerhin gilt 1. Mose 2: &bdquo;Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei&ldquo; (V. 18). Es ist
also wirklich eine Gnadengabe n&ouml;tig f&uuml;r das Nichtheiraten in diesem Sinn. Aber wie erkenne ich sie bei mir? Wie erkenne
ich &uuml;berhaupt eine Gnadengabe, z. B die eines Lehrers, eines Hirten etc.? Die erste Voraussetzung ist sicherlich, dass ich mir
klar werde, welche Aufgabe(n) der Herr f&uuml;r mich hat. Diese legt der Herr mir oft in greifbare N&auml;he. Und wenn
ich dann anfange, diese Aufgaben auszuf&uuml;hren, werde ich selbst merken, dass der Herr mich daf&uuml;r entsprechend bef&auml;higt hat. Auch andere
werden das merken: &bdquo;Aha, der Herr hat ihn bef&auml;higt zu lehren, Hirtendienste zu tun etc.&ldquo; Sicher wird man nicht sogleich
alles perfekt durchf&uuml;hren. Man wird immer zur&uuml;ckblicken und denken, wie st&uuml;mperhaft man angefangen hat. Und das wird einem im R&uuml;ckblick
alle paar Jahre nicht anders gehen. <br /></p>  <p>Die Gnadengabe, unverheiratet zu bleiben, ist &ndash; wie alle anderen &ndash;
eine vom Herrn Jesus geschenkte (vgl. z. B. Eph 4,11), auch wenn sie nicht direkt geistlicher Natur ist. Sie ist
immer pers&ouml;nlich. Oft merken andere eher als man selbst, was man f&uuml;r eine Gnadengabe hat. Sie ist immer etwas Besonderes.
Aber Gnade und Gabe verpflichten auch. Denn die Gnadengabe ist zum Dienst und damit zum Nutzen und zur Erbauung der
Gl&auml;ubigen gegeben (vgl. 1. Kor 12,7; 1. Pet 4,10), auch die des &bdquo;Nicht-Heiratens&ldquo;. Und wenn sie nicht direkt das Wohl
der Versammlung betrifft, dann verpflichtet sie doch, sie im Sinn Gottes zu benutzen. <br /></p>  <p>Jetzt zum konkreten Fall:
Das freiwillige Ledigbleiben hat &ndash; im Vergleich zu den oben genannten Gnadengaben &ndash; noch eine besondere Ausrichtung, die in dem
von Dir zitierten Vers erw&auml;hnt wird. Es geht um die Kraft der Enthaltsamkeit, die nicht der Neigung erliegt, st&auml;ndig &uuml;bers
Heiraten und &uuml;ber das Bed&uuml;rfnis sexueller Befriedigung nachzudenken. Mit R&uuml;ckbezug auf Vers 9 ist das wohl die Bedeutung vom &bdquo;eigenen
Willen&ldquo; in 1. Korinther 7,37. Niemand sollte hier seine eigene Kraft &uuml;bersch&auml;tzen. Das rate ich insbesondere M&auml;nnern, weil durch die
sexuellen Reize heute fast niemand in der Lage ist, sich dauerhaft zu beherrschen (bestes Beispiel ist das Problem der Selbstbefriedigung,
die heute gang und g&auml;be ist [1]). Auch Frauen sollten realistisch und n&uuml;chtern bleiben. Bei Frauen ist es vielleicht mehr
der Kinderwunsch als allein sexuelles Bed&uuml;rfnis und der Wunsch nach Geborgenheit in einer Ehe. Das muss auch eine Frau trotz
ihrer im Allgemeinen eher emotionalen Empfindsamkeit besonnen zu beurteilen suchen. <br /></p>  <p>Zus&auml;tzlich bedarf es eines wirklichen Herzensentschlusses vor
dem Herrn (V. 37). Das schlie&szlig;t ein, dass man seine Zeit nicht in dieser Welt (in einem s&auml;kularen Beruf) vollst&auml;ndig
verausgabt, sondern f&uuml;r den Herrn einsetzt. Das muss nicht hei&szlig;en, sich komplett aus dem Berufsleben freizumachen. Aber der ausge&uuml;bte Beruf
wird einem die Zeit lassen, daneben und dar&uuml;ber hinaus aktiv f&uuml;r den Herrn und die Geschwister t&auml;tig zu sein. 1.
Korinther 7,32 zeigt, dass Gott durch diese Gnadengabe die Voraussetzung schafft, dass ein Gl&auml;ubiger sich st&auml;rker als andere um die
Dinge des Herrn k&uuml;mmern kann. Man hat schlicht weniger Verpflichtungen in Ehe und Familie, die einem die Zeit f&uuml;r einen
umfangreicheren Dienst f&uuml;r den Herrn geben. <br /></p>  <p>Hat sich ein Mann vertan im Willen des Herrn, wenn er
eine Schwester fragt, die solch einen Herzensentschluss gefasst hat? Das k&ouml;nnen wir Menschen nicht eindeutig beantworten &ndash; erst recht nicht
f&uuml;r andere. Ich kenne Br&uuml;der, die nicht nur einmal &bdquo;vergeblich&quot; eine Schwester gefragt haben und bei denen ich den Eindruck
habe, dass sie ihren Weg mit dem Herrn gegangen sind, gem&auml;&szlig; dem Licht, das sie haben und hatten. Es kann
damit ja auch eine von Gott gewollte Pr&uuml;fung in seiner Schule f&uuml;r die Frau oder f&uuml;r den Mann oder auch
f&uuml;r beide verbunden sein. Auf jeden Fall sollte der Mann die Entscheidung der Frau, &bdquo;nein&ldquo; zu sagen, respektieren, und sich
ihr nicht aufdr&auml;ngen. Eine Frau sollte sich wiederum klar werden dar&uuml;ber, ob sie ihren Dienst wirklich am besten allein ausf&uuml;hren
kann oder als Ehefrau (Beispiel Priszilla). Als Ehefrau besteht nat&uuml;rlich ihre erste Aufgabe darin, ihrem Mann eine Hilfe zu sein.
Und dass auch Kinder hinzukommen k&ouml;nnen, ist im Allgemeinen nat&uuml;rlich auch zu erwarten. <br /></p>  <p>Wie immer gibt es
keine Pauschalantworten. Ich finde es gut, wenn sich j&uuml;ngere Gl&auml;ubige diese Frage &uuml;berhaupt einmal stellen (wobei es nur allzu nat&uuml;rlich
ist, wenn der Wunsch nach einer Ehe sich in den Vordergrund dr&auml;ngt). Niemand sollte seine eigenen Kr&auml;fte &uuml;bersch&auml;tzen. Aber wenn
eine Schwester oder ein Bruder sich beherrschen (enthalten) kann (1. Kor 7,9), ist das vielleicht ein Hinweis f&uuml;r einen Weg,
dem Herrn in besonderer Weise zu dienen. Und dieser Weg steht unter einer besonderen Segensverhei&szlig;ung (vgl. 1. Kor 7,40). <br
/></p>  <p>&bdquo;Wer heiratet, tut wohl, und wer nicht heiratet, wird besser tun&ldquo; (1. Kor 7,38).<br /><a href="http://www.folgemirnach.de/" target="_blank">(aus: Folge
mir nach - Heft 4/2012)</a></p><p>&nbsp;</p>  <p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die überströmende Gnade</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2218</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>"Als sie aber weggingen, siehe, da brachten sie einen stummen Menschen zu ihm, der besessen war. Und als der
Dämon ausgetrieben war, redete der Stumme" (Mt 9,32.33) - eine kurze Andacht.</i></p>        <p>In
der Begebenheit, in welcher der Herr Jesus den D&auml;mon des stummen Menschen austreibt, sehen wir die Macht des Unglaubens aufseiten
der Pharis&auml;er, die nicht zugeben wollten, dass Gott in Christus hier wirksam war (Verse 32-35). Sie schreiben diese wunderbare, g&ouml;ttliche
Kraft Satan zu. Was f&uuml;r eine L&auml;sterung!</p>  <p>Aber die &uuml;berstr&ouml;mende Gnade Gottes &uuml;bersieht hier den Unglauben, um den gepeinigten
Menschen zu retten. Der Herr Jesus hatte jedes Recht, aufgrund dieses traurigen Unglaubens und dieser Auflehnung gegen Gott jedes Wundertun
zu verweigern. Er tat es nicht.</p>  <p>Eine solche Art von Gnade kann sogar Herzen &uuml;berwinden, die &uuml;ber eine zeitlang
am Unglauben festhalten wollen. Das sehen wir am Beispiel des Apostels Paulus. &bdquo;Der ich zuvor ein L&auml;sterer und Verfolger und
Gewaltt&auml;ter war. Aber mir ist Barmherzigkeit zuteil geworden, weil ich es unwissend im Unglauben tat. &Uuml;ber die Ma&szlig;en aber ist
die Gnade unseres Herrn &uuml;berstr&ouml;mend geworden mit Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind&ldquo; (1. Tim 1,13.14).</p>  <p>W&auml;hrend
seines Lebens aber wurde unserem Heiland nur selten eine solche Ermunterung zuteil. Dennoch wirkte Er unentwegt die Gnade Gottes. So
gro&szlig; ist die g&ouml;ttliche Liebe gewesen, die Er auf der Erde offenbart hat. Sie wirkt bis heute, um Menschen zum
Glauben an das Erl&ouml;sungswerk auf Golgatha zu f&uuml;hren.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Was gesagt werden muss ...</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2222</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Günter Grass hat in den Medien ein Gedicht veröffentlicht mit dem Titel: „Was gesagt werden muss“. Es bezieht sich
auf die Atompläne des Staates Israel und die Haltung europäischer Partner zu diesen Strategien.</i></p><p>Bild: Urheber/Copyright: Florian K</p><p>Wie nicht anders zu
erwarten war, hat das Gedicht von G&uuml;nter Grass in der deutschen Medienlandschaft gro&szlig;e Aufmerksamkeit bekommen. Selbst Grass d&uuml;rfte nicht erstaunt
gewesen sein, dass er im Wesentlichen deutliche Kritik erntete, bis hin zu den Dauervorw&uuml;rfen, er sei ein Antisemit. Dieses zum
Teil politische Gesch&auml;ft &ndash; und G&uuml;nter Grass versteht sich als Politiker &ndash; ist oft gepr&auml;gt von Heuchelei, die Grass selbst
anprangert und die er sich nun von vielen als Vorwurf gefallen lassen muss.</p>  <p>Das aber kann nicht unser Thema
als Christen sein. Wir gehen nicht mit dem Schraubenzieher an ein solches Gedicht ... Interessant vielmehr ist das Folgende f&uuml;r
uns: G&uuml;nter Grass spricht in der drittvorletzten und in der vorletzten Strophe davon, dass Israel der Verursacher der erkennbaren Gefahr
im nahen Osten sei. Und er bezeichnet die Atommacht Israel als den Gef&auml;hrder des ohnehin br&uuml;chigen Weltfriedens. </p>  
     <p>Das ist deshalb erstaunlich &ndash; und zugleich zutreffend &ndash; als zwar viele Menschen davon sprechen,
dass wir in einer Konstellation nie dagewesenen Friedens lebten (vgl. 1. Thes 5, 3), dass aber die St&ouml;renfriede vor allem
Islamisten, Terroristen und eventuell der Iran und seine Verb&uuml;ndeten seien. Wir m&uuml;ssen akzeptieren, dass Gott die Dinge anders kommentiert. </p>
 <p>Als ein Beispiel mag man sich an Sacharja 12,1-3 erinnern: &bdquo;Ausspruch des Wortes des HERRN &uuml;ber Israel. Es spricht
der HERR, der den Himmel ausspannt und die Erde gr&uuml;ndet und des Menschen Geist in seinem Innern bildet: Siehe, ich
mache Jerusalem zu einer Taumelschale f&uuml;r alle V&ouml;lker ringsum; und auch &uuml;ber Juda wird es kommen bei der Belagerung von
Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein f&uuml;r alle V&ouml;lker machen: Alle,
die ihn aufladen wollen, werden sich gewiss daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.&ldquo; In
Vers 6 hei&szlig;t es noch: &bdquo;An jenem Tag werde ich die F&uuml;rsten von Juda einem Feuerbecken unter Holzst&uuml;cken und einer
Feuerfackel unter Garben gleichmachen; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle V&ouml;lker ringsum verzehren.&ldquo;</p>  <p>Was ist die
Ursache f&uuml;r das jahrhundertlange Gezerre in und um Israel? Der Unglaube dieses Volkes. Damit ergreift niemand Partei f&uuml;r oder gegen
Israel, was die derzeitige politische Lage betrifft. Hier haben offensichtlich beide Seiten ihren Anteil. Aber die tieferen Ursachen, die Gott
uns in der Bibel darlegt, bestehen in dem Unglauben der Juden und der Israeliten. Wenn sie einmal zum Glauben kommen
werden (nach Sacharja 13,8 wird das nur ein Drittel der Bev&ouml;lkerung sein), wird der Messias, Jesus Christus kommen. Und dann
wird es im Nahen Osten Ruhe geben, und zwar einen dauerhaften.</p>  <p>Gott sei Dank &ndash; die H&ouml;hepunkte dieser Unruhen
werden wir Christen, die Jesus Christus als Retter angenommen und Gott unsere S&uuml;nden bekannt haben, nicht erleben. Wir d&uuml;rfen die
Segensverhei&szlig;ung an die Versammlung (Gemeinde) in Philadelphia dankbar auf uns wirken lassen, ohne dass wir die entsprechende Verantwortung &uuml;bergehen: &bdquo;Weil
du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die &uuml;ber den
ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen&ldquo; (Off 3,10).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
				]]>
			</description>
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Ein Koran für jeden Haushalt</title>
			<link>http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.2220</link>
			<description>
				<![CDATA[
 <p><i>Dieser Tage ist mir ein Artikel aufgefallen, indem davon die Rede ist, dass sogenannte salafistische Muslime Deutschland missionieren und
die Absicht haben, jedem Haushalt einen Koran zu vermachen.</i></p><p>In einem Artikel &uuml;ber die Missionsarbeit von salafistischen Muslimen wird ausf&uuml;hrlich dar&uuml;ber
geschrieben, in welch einer Weise diese Menschen auf Marktpl&auml;tzen auf Menschen zugehen, um ihnen einen Koran anzubieten. Tats&auml;chlich haben sie
derzeit nicht einmal n&ouml;tig, aktive Werbung zu betreiben. Sie m&uuml;ssen nur &bdquo;dastehen&quot; - das Volk kommt auf sie zu und
nimmt gerne einen Koran an sich. </p>  <p>Vorreiter dieser Szene sind die in Deutschland inzwischen bekannten (und von Sicherheitsbeh&ouml;rden
beobachteten) K&ouml;lner Prediger Ibrahim Abu Nagie, einem der inzwischen f&uuml;hrenden Salafisten in Deutschland, und Pierre Vogel. Dieser wird auch Abu
Hamza genannt, ist ein deutscher islamistischer Prediger. Der zum sunnitischen Islam konvertierte Vogel war Mitglied des inzwischen aufgel&ouml;sten salafistischen Vereins
Einladung zum Paradies (EZP), der vom Verfassungsschutz beobachtet und der neofundamentalistischen Str&ouml;mung der zeitgen&ouml;ssischen Salafiyya zugerechnet wurde. Vogel gilt in
verschiedenen deutschen Medien als &bdquo;Hassprediger&quot; und ist nach Einsch&auml;tzung von Sicherheitsbeh&ouml;rden eine der einflussreichsten Personen der deutschen Konvertitenszene. 25 Millionen
Exemplaren des Koran sollen in Deutschland, &Ouml;sterreich und der Schweiz verteilt werden.</p>  <p>Der Artikel schlie&szlig;t mit dem denkw&uuml;rdigen Hinweis,
dass ein B&uuml;chertisch dieser Islamisten in Wiesbaden regelrecht bev&ouml;lkert wurde von Interessenten, w&auml;hrend nur wenige Meter weiter ein B&uuml;chertisch von
&bdquo;evangelikalen Christen&quot; g&auml;hnende Leere aufwies. Wie ist das zu erkl&auml;ren?</p>  <p>In einem Land, indem sogenannte christliche Parteien, die immer
wieder auf das &bdquo;C&quot; in ihrem Namen verweisen, unchristliche, unmoralische und unbiblische Praktiken vertreten und verteidigen, muss man sich nicht
wundern, dass man sich von einem solchen &bdquo;Christentum&quot; abwendet. Wenn ein interreligi&ouml;ser Dialog suggerieren soll, dass der Gott der Bibel,
des Islam, der Buddhisten, der Hinduismen usw. derselbe Gott ist, dann ist es egal, welcher Religionsgemeinschaft man sich anschlie&szlig;t. Wenn
in Ostermessen in erster Linie &ouml;kologische, politische oder soziologische Botschaften verk&uuml;ndigt werden, die einen Weg in die &Ouml;ffentlichkeit finden sollen,
sucht man die religi&ouml;se Erl&ouml;sung nicht mehr in sogenannt christlichen Kirchen. Diese scheinen f&uuml;r die Seele der Menschen keine Botschaft
mehr zu haben.</p>  <p>Christen, die in Moral (Ehe, Homosexualit&auml;t, usw.), in Sachen Ethik (Kindererziehung, christliche Werte) und im Blick
auf biblische Grunds&auml;tze (Gott, der Sohn, ist Jesus Christus; das Heil gibt es nur in Jesus Christus und durch sein
Erl&ouml;sungswerk am Kreuz; Rolle der Frau, usw.) feststehen wollen, m&uuml;ssen sich damit abfinden, dass ihr B&uuml;chertisch leer bleibt. Aber sie
sollen damit nicht aufh&ouml;ren. Denn es gibt nach und nach doch immer wieder Menschen, die erkennen, dass der Gott des
Islam, der Gott der Hinduisten und Buddhisten, der Gott des Kommerz, alles G&ouml;tzen sind, die man nicht ansprechen kann, wie
Elia das zu seiner Zeit den Baals-Priestern deutlich gemacht hat. Es gibt nur einen Gott - der sich in Jesus
Christus offenbart hat. Jeder andere Gott ist ein G&ouml;tze, der einem nichts hilft, wenn man in Not kommt, und der
vor allen Dingen nicht vor der ewigen Verdammnis rettet. Diese Botschaft wollen wir mit Herz und Energie weitergeben. Aber wir
wollen das mit Liebe tun, denn Gott ist Licht und Liebe. Menschen sollen an uns sehen, dass wir einen Schatz
besitzen, der unsch&auml;tzbar ist, aber auch unverzichtbar. Dazu m&uuml;ssen sie erkennen k&ouml;nnen, dass wir gl&uuml;cklich sind, gl&uuml;ckliche Christen.</p>  <p>&bdquo;Und
es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den
Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden m&uuml;ssen&quot; (Apg 4,12).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;"><i>Manuel Seibel</i></p>
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			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 00:01:00 +0200</pubDate>
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