05.09.2005Persönlicher Glaube | Prophetie

Unglück über Unglück – wie schrecklich muss die Drangsalszeit sein

Not und Elend in Ostasien

Wenn man auf die letzten Tage zurück blickt: Ein Unglück folgte dem anderen. Besonders drastisch wurde in den Medien über den Hurrikan „Katrina“ und seine schlimmen Folgen in und um New Orleans berichtet. Die Ausmaße sind fast nicht auszumalen. Heute folgte ein Flugzeugabsturz in Indonesien mit mehr als 140 Toten. Dann ein Gondelabsturz in Österreich mit Todesfolge. Und, und, und ...

Mich erinnern diese neuen Unglückfälle erneut an die Gerichte, die Gott über diese Erde bringen wird, wenn die gläubigen Christen in den Himmel entrückt worden sind: „Und der erste [Engel] posaunte: Und es entstand Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen. Und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte“ (Offenbarung 8,7).

Offenbarung 8 bezieht sich auf Gerichte in Europa

Mir ist bewusst, dass sich dieses Gericht ganz besonders auf Europa bezieht – auf die Gegend, in der künftig wieder das Römische Reich errichtet werden wird. Und natürlich haben die aktuellen Unglücke vermutlich auch gläubige Christen dahingerafft – diese wird es dann nicht mehr geben, wenn die Gerichte Gottes, von denen wir in der Offenbarung lesen, über diese Erde kommen werden Das machen die Folgekapitel und besonders Kapitel 12 und 13, 17 und 18 deutlich. Hinzu kommt, dass die in Kapitel 8 beschriebenen Posaunengerichte wohl nicht in erster Linie Naturkatastrophen schildern, sondern politischer und psychischer Natur sein werden. Aber es ist durchaus denkbar, das diese Gerichte auch durch extreme Veränderungen in der Natur ergänzt werden.

Die Beschreibung in dem 7. Vers des achten Kapitels lassen jedoch einen gewissen Vergleich zu Vulkanausbrüchen zu, die mit schädlichen Folgen auf der Erde verbunden sind. Gott greift ein. Wir können zwar nicht mit Bestimmtheit sagen, welches konkrete Ziel diese Wege Gottes nun haben. Es wäre auch falsch, Gott die schrecklichen Folgen dieser Unglücke zuzuschreiben. Denn Gott hat diese Erde vollkommen geschaffen. Und wenn der Mensch sich immer nach Gott gerichtet hätte, würde es heute keine solchen Naturkatastrophen und sonstige Unglücke geben. Aber auch heute lässt Gott in seiner indirekten Regierung mit dieser Erde solche Naturereignisse zu.

Selbst Gericht bringt Menschen zum Lästern Gottes

Und wie reagiert der Mensch- Er handelt wie immer, wenn Gott redet. Er wendet sich von Gott ab. Wir lesen später in der Offenbarung, dass Menschen die Gerichte Gottes zum Anlass nehmen, Ihn weiterhin zu verlästern: „Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt; und sie lästerten den Namen Gottes, der die Gewalt über dieses Plagen hat, und taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben“ (Offenbarung 16,9). Auch heute lästern die Menschen: Kann es einen Gott geben, der so ein schreckliches Elend zulässt- Viele kommen leider nicht auf die Idee, nach ihrer eigenen Schuld vor Gott zu fragen.

Und viele schlagen alle Warnungen in die Luft. So, wie jetzt viele meinen, wir kommen schon beim nächsten Unglück nicht um, oder es wird schon keinen weiteren Ausbruch geben, so dass sie trotz vielfacher Warnungen in die Vulkangegend zurückkehren, so schlagen bis heute viele Menschen die Warnungen Gottes in den Wind: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ „Denn es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Selbst in der Zeit schlimmster Drangsal, die nach Offenbarung 13-19 über diese Erde kommen wird, wird es viele Menschen geben, die Gott weiterhin verlästern.

Noch ist Gnadenzeit – wir evangelisieren bis zum Schluss!

Aber unsere Aufgabe als Christen ist es, weiterhin zu warnen. So wie Noah es getan hat – wahrscheinlich viele Jahrzehnte lang. So wollen auch wir nicht aufgeben! Wir wissen nicht, ob unsere „Erfolgsquote“ auch nicht besser ist als die von Noah, der keinen für eine Umkehr zu Gott gewinnen konnte – denn er blieb mit seiner Familie allein. Aber darauf kommt es nicht an. Wir wissen, was die Menschen erwarten wird: „Da wir den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen.“ Bis heute noch. Bis der Herr kommt.

Und Er hat gesagt: „Ich komme bald.“