20.10.2005 Persönlicher Glaube

Vertrauen – auch im Gefängnis

Petrus im Gefängnis, unter den größten Sicherheitsvorkehrungen, den sicheren Tod vor Augen (er konnte doch nicht erwarten, dass es ihm besser erginge als Jakobus), und….er schläft! Schläft? Ja, wer sein Geschick so in den Händen des Herrn weiß wie Petrus, der kann da. - Es ist schon interessant, Glaubensmänner im Gefängnis zu beobachten.

Joseph kam gerade, weil er nicht sündigen wollte, in den Kerker. Aber keine Klage, kein Aufbegehren hören wir von ihm. Doch wir lesen, dass Gott ihm Güte zuwandte und ihm Gnadegab in den Augen derObersten der Festung. Und die Tatsache, dass der seinen Mitgefährten die Träume deuten konnte, wurde später zum Analss zu seiner Befreiung (1.Mose 39,21; 41,15).

Paulus uns Silas wurden im Dienst für den Herrn misshandelt, mit Ruten geschlagen und kamen dann in das innerste Gefängnis, ihre Füße in Fußfesseln. Um Mitternacht aber beteten sie ind lobsangen Gott (Apg. 16,25). Woher nahmen sie denn die Kraft, die innere Ruhe?

Und nun Petrus! Der Engel musste in an die Seite schlagen, damit er wach wurde! So völlig ruhig war er offensichtlich.

Wenn wir noch einmal fragen, woher dieser Glaubensmänner eine solche Stille des Herzens hatten, dann können wir wohl sagen, dass es echte Zuversicht, ausgelebter Glaube war, wie wir es schon in Psalm 23finden: „Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.“