14.07.2004Gute Botschaft

Schutz vor AIDS: Kondom oder Treue?

Ein mutiges Wort zu AIDS von Museveni

Auf der 15. Internationalen Aidskonferenz in Bangkok ist ein Streit über Kondome und ihren Nutzen beim Kampf gegen die Immunschwäche AIDS entbrannt. Ausgelöst wurde dieser Konflikt durch die Erklärung des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni, Abstinenz und Treue seien effektivere Wege zur Vermeidung einer Infektion. „Kondome sind nicht die ultimative Lösung“, sagte er auf dieser Konferenz.

Das ist in der Tat eine seltene Stimme zu diesem Thema! Es geht uns an dieser Stelle nicht darum, aus welchen Motiven heraus Museveni die „Treue“ ins Spiel brachte. Es geht hier auch nicht um die Frage, wie angesichts der derzeitigen gesellschaftlichen Überzeugungen das Thema AIDS am besten in den Griff zu bekommen ist. Es geht schlicht um die Frage: Ist es besser, ausschließlich Symptome zu behandeln, oder will man der Sache an die Wurzel gehen.

Bei AIDS werden heute die Symptome, nicht die Ursachen behandelt!

Es ist eigentlich erstaunlich, dass eine solche Diskussion kaum aufkommt. Kein Arzt würde sich normalerweise damit begnügen, die Symptome einer Krankheit zu behandeln. Denn dann käme diese Krankheit immer wieder neu auf. Nein - man muss versuchen zu entdecken, was die Ursache für diese Krankheit ist. Und es steht wohl außer Frage, dass die gesellschaftliche Ursache für AIDS nicht an sich der ungeschützte Sexualverkehr ist, sondern das ständige Wechseln der Partner, mit denen man Sex hat.

Wenn man nun wissen will, was Gott darüber denkt, muss man die Bibel aufschlagen. Dort heißt es - und der Sprechende ist niemand anderes als Gott, der Sohn - also Gott selbst: „Also sind sie [die zwei, die heiraten] nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“ (Matthäusevangelium Kapitel 19 Vers 6).

Was sind Gottes Gedanken über Sex und Geschlechtsverkehr?

Das zeigt:

1. Gott spricht nur bei Verheirateten davon, dass sie ein Fleisch sind. Und ein Fleisch zu sein bedeutet, dass man Geschlechtsverkehr miteinander hat. Außerhalb der Ehe kennt die Bibel keinen Geschlechtsverkehr - sie nennt dies Unzucht!

2. „Ein Fleisch“ kann man nicht trennen. So sieht es Gott. Deshalb soll der Mensch auch nicht scheiden, was Gott zusammengefügt hat.

3. Es geht in diesem Vers nicht um die Frage, ob man den „richtigen“ Ehepartner fürs Leben gefunden hat - egal, um wessen Überzeugung es geht. Nein, Gott hat grundsätzlich Menschen genau dann „zusammengefügt“, wenn sie heiraten. Denn Gott will, dass Menschen, bevor sie zusammen leben, heiraten. Daher ist hiermit jede Ehe gemeint.

4. Das wiederum macht ganz klar, dass Gott keine wechselnden Partnerschaften will. Deshalb finden wir in der Bibel auch nichts von intimen Jugendfreundschaften. Wir finden keine unverbindlichen Partnerschaften. Wenn man sich entscheidet - so will es Gott - so entscheidet man sich fürs Leben. Immer und endgültig.

Wer Gott gehorsam ist, wird bewahrt bleiben!

Wer diesen Grundsätzen Gottes folgt, wird auch kein AIDS bekommen. Die einzige Ausnahme sind hier solche Personen, die durch eine durch AIDS verunreinigte Blutkonserve angesteckt worden sind. Niemand sonst kann eine Person, die nach den göttlichen Maßstäben vorgeht, anstecken. Denn für solche Personen gibt es nur Sex in der Ehe - nur zwischen diesen beiden Personen, die mit niemandem anders Geschlechtsverkehr haben.

Ich möchte es „Ironie Gottes“ nennen, dass der Mensch das, was er Freiheit und Freizügigkeit nennt, zu seinem eigenen Verderben gemacht hat. AIDS konnte sich nur deshalb so ausbreiten, weil es freien Sexualverkehr in unseren Gesellschaften gibt. Und damit macht es den Menschen in Wahrheit zu einem Sklaven. Wie sagt Gott durch Petrus: Sie „werden in ihrem eigenen Verderben umkommen“ (2. Petrus Kapitel 2 Vers 12).

Gibt es keine Rettung für solche, die in der Sünde der Unzucht verheddert sind?

Gibt es kein Entrinnen? Doch - Gott sei Dank! Als Menschen eine Frau genau in dem Augenblick ertappten, als sie Ehebruch beging, brachten sie diese Sünderin zum Herrn Jesus. Heute würde sich niemand um einen solchen Fall kümmern - er ist der „Normalfall“ in unserer verkehrten Welt. Nennt der Herr Jesus diesen Ehebruch „gut“, lässt Er ihn einfach durchgehen? Nein. Und doch ist es eine Antwort voller Gnade, die Er gibt: „Auch ich verurteile dich nicht; geh hin und sündige nicht mehr!“ (Johannes Kapitel 8 Vers 11).

Wie ist das möglich? Wenn man Jesus Christus seine Sünden bekennt, Ihn als Retter annimmt und eine echte Sinneswandlung in seinem Leben vornimmt - ein neues Leben mit Jesus Christus beginnt.