29.02.2004Ehe & Familie

Anregungen für Verlobte (32) – Orte, die zu meiden sind II

Abschreckende biblische Beispiele

„Und Juda sah sie und hielt sie für eine Hure … Und er bog zu ihr ab in den Weg und sprach: Wohlan, lass mich zu dir eingehen!“ (1. Mose 38,16).
„Und es geschah zur Abendzeit, als David von seinem Lager aufstand und auf dem Dach des Königshauses umherging, dass er vom Dach herab eine Frau sich baden sah“ (2. Samuel 11,2).

Zu meidende Orte und Ortschaften

Beim letzten Mal haben wir gesehen, dass die Welt - auch und besonders die christliche Welt - für den Gläubigen keine Orte sind, um sich nach einer potentiellen Ehefrau umzusehen! Es gibt für junge (und ältere) Gläubige eine ganze Liste von Orten, die für dieses Thema sehr zu meiden sind. Manche Orte sollten wir überhaupt meiden - aber ganz besonders, wenn es um eine so weit reichende Entscheidung geht.

Zunächst einmal sind es alle Orte, die sich in besonderer Weise an die Begierden des Menschen richten. Juda sah eine (vermeintliche) Hure. Seine Begierden waren angesprochen - und er wollte mir ihr Geschlechtsverkehr haben.

Auch heute wandern Christen noch zu Prostituierten: Du nicht, oder?

Heute gehen nicht mehr so viele zu echten Prostituierten. Aber selbst das kommt vor - leider! Es gibt immer noch Christen, die einen Nachtclub etc. aufsuchen. Dort wirst Du nie zu einer gottgemäßen Wahl kommen.

Aber es gibt auch Orte, wo Du weißt, dass die dort „Versammelten“ zwar keine Prostituierten sind, aber vor allem auf eines aus sind: auf eine schnelle Nummer. Meinst Du wirklich, dass diese Orte für Deine Gesellschaft gut sind. Und dass man sich hier auf etwas einlassen sollte, das letztendlich zum Geschlechtsverkehr und zu falschen Eheschließungen führt? Ich spreche von Discos, von Tanzlokalen. Wie viele Feten gibt es, wo Du genau solche Leute triffst, die hauptsächlich erotisiert sind. Oder Pop- und Rockkonzerte: Meinst Du, dass Du hier wirklich den richtigen Ehepartner treffen wirst?

Wen suchst Du auf der Disco, dem Konzert, im Kino? Oder im Schwimmbad?

Du wirst sagen: Nein, dort gehe ich nur hin, um mich mal zu entspannen. Aber mal ganz abgesehen davon, dass diese Orte überhaupt keine Entspannung bringen und an sich schon mehr als fragwürdig sind: Häufig entstehen hier Beziehungen, die Du nachher nicht mehr gebändigt bekommst! Glaube es - das ist leider eine allgemeine Erfahrung!

Und wenn es im Kino dann auf einmal dunkel wird und keiner sieht, wo Du Dein Bein oder Deine Hand hinbewegst? Dann denk daran, dass der Herr zu einer solchen Anbändelung niemals „Ja!“ sagen kann. Und Du eigentlich auch nicht, oder?

Wie sieht es mit den attraktiven Sportstätten aus? Es gibt ja zum Beispiel das „neutrale“ Schwimmbad. Natürlich wäre es absurd zu verlangen, dass Christen nicht mehr ins Schwimmbad gehen dürften. Aber denk daran, dass dies nicht der Ort ist, wo Du Deinen Ehepartner aussuchen solltest. Diese Orte sind deshalb so gefährlich, weil sie den Blick freimachen für die körperliche Ausstrahlung des anderen Geschlechts. Leider sind Schwimmbäder manchen Christen zum Verhängnis geworden! Tu es nicht dort!

Christus soll der Mittelpunkt sein!

Denk in Verbindung mit einer späteren Partnerschaft immer daran, dass der Herr Jesus mit im Boot sein soll! Er soll doch den ersten Platz haben. Also soll Er auch von Anfang an dabei sein. Er möchte gern der Mittelpunkt sein. Lass es in Deinem Leben zu.

„Eine dreifache Schnur zerreißt nicht so schnell“ (Prediger 4,12). Wenn Er nicht dabei ist, zerreißt sehr viel sehr schnell. Wenn Er von Anfang an die Fäden in der Hand hält, hast Du die besten Voraussetzungen für eine glückliche Ehe.