01.02.2004Gute Botschaft

Eigenverantwortung

Aber es muss vorsichtig stimmen: Wenn ein Begriff so allgemein Fuß gefasst hat in den Köpfen der Politiker und Bürger, dann ist das fast nur möglich, wenn dieser Begriff entweder inhaltsleer ist, oder aber so schwammig, dass sich wirklich alle mit diesem Begriff identifizieren könne, weil sie alle etwas anderes meinen.

Eigenverantwortung und Freiheit

Mit mehr Eigenverantwortung verbinden die Menschen mehr Moral. Sie denken, je mehr sich die Menschen „angemessen verhalten“, desto eher ist der Ruf nach staatlichen Gesetzen überflüssig. Mehr Verantwortung heißt also auch mehr Freiheit, Verantwortung ist in diesem Sinn Voraussetzung für die Freiheit.

Hier ergibt sich allerdings ein Widerspruch: Freiheit ist für Menschen eigentlich nur dann Freiheit, wenn sie auch die Möglichkeit offen lässt, schlecht zu handeln. Wenn der Mensch verantwortungsvolles Handeln fordert, geht er davon aus, dass der Mensch sich in einem ganz bestimmten Sinn verhalten müsse. Wenn dies nicht der Fall ist, muss der Mensch durch staatliche Maßnahmen zum Gehorsam gezwungen werden. Insofern begrenzt die Verantwortung auch die Freiheit.

Furcht vor der Verantwortung

„Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten“ (George Bernard Shaw).


Die Verantwortung des Menschen

In dieser Diskussion, die eben kurz angeschnitten wurde, wird völlig außer Acht gelassen, dass jeder Mensch grundsätzlich verantwortlich ist für sein Handeln. Bevor er sich Gedanken um seine Eigenverantwortung im politischen Leben macht, sollte er sich zunächst um seinen Zustand klar werden. Ob er nun in Eigenverantwortung oder durch wohlfahrtsstaatliche Hilfe handelt, er ist in jedem Fall verantwortlich für seine Taten – verantwortlich vor Gott.
Es gibt einen Gott, der alle Gedanken, Worte und Taten jedes Menschen sieht und registriert. Gott kennt die Gedanken des Menschen, er weiß im Voraus, was der Mensch tut. Gott schaut in das Herz, Er sieht somit auch die Beweggründe! Aber Er sieht einfach alles, was mich ganz persönliche betrifft – ob es meine Mitmenschen registrieren oder nicht.

Überdenke Dein Handeln

Stell Dir bitte einmal die Frage, was Gott zu Deinem Leben sagt und wie er es beurteilt. „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt, und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes1,9).

Du musst Dich bekehren! Das ist natürlich ein hartes Wort für einen Menschen in Freiheit. Aber Gott sagt es so in seinem Wort: „Gott gebietet jetzt den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten“ (Apostelgeschichte 17,30.31).

Bekehrung, das ist Deine Verantwortung, es ist Deine Entscheidung! Es ist Deine Freiheit – ja die wahre Wahl der Freiheit! Nach Deinem Tod ist es zu spät. Sowohl Lazarus als auch der Pharisäer in Lukas 19 haben ihre Entscheidung auf dieser Erde getroffen – die Folgen sind ewig. Der arme Lazarus ist im Paradies, der hochmütige und selbstgerechte Pharisäer im Hades. „Es ist dem Menschen einmal zu sterben, danach aber das Gericht“. (Hebräer 9, 27).

Gehorsam gegenüber Gottes Wort

Der natürliche Mensch ist in den Augen Gottes ein Sünder, er ist tot für Gott. Der Mensch muss Gott gehorsam sein, er muss Ihm glauben. Glauben heißt, das für wahr halten, was Gott sagt.

Das ist die wichtigste Entscheidung des Menschen. Er muss sie in Eigenverantwortung vor Gott treffen! Und diese Entscheidung führt zu wahrer Freiheit. Das können gläubige Christen bestätigen.