04.08.2003 Persönlicher Glaube

Fußballmoderator Kürten: Für Glauben Spott geerntet

In seiner Biografie hat sich der TV-Journalist Dieter Kürten nicht nur über Fußball, sondern auch über seinen Glauben geäußert. Ein ganzes Kapitel widmet er ihm. „Der Glaube ist eine Insel, auf die ich flüchten kann, wenn ich nicht mehr weiter weiß“, schreibt der 68-Jährige. Dies habe ihm beim ZDF aber nur Spott und Häme eingebracht, hieß es weiter. „In meinem ZDF-Postkorb fand ich Zettelchen mit Botschaften wie: „Kürten kennt Jesus.“ So hat auch der „Spiegel“ nur Häme für Kürten übrig, wenn er ihn „kreuzbrav“ nennt.

Christ war eher ein Spottname als eine Auszeichnung

Aus dem Neuen Testament wissen wir, dass allein der Name „Christ“ ursprünglich ein Spottname war. „Es geschah ihnen aber, … dass die Jünger zuerst in Antiochien Christen genannt wurden“ (Apostelgeschichte 11,26). Sie haben sich also nicht selbst so genannt, sondern wurden von anderen so bezeichnet. Aber es könnte für uns auch keinen besseren anderen Namen geben. Denn wenn wir wirklich als solche erkannt werden, die zu Jesus Christus gehören, dann haben wir unsere wirkliche Aufgabe erfüllt!

Jakobus, Paulus, Petrus, Stephanus, Silas, Timotheus, Titus, die Hebräer, usw.: Sie alle wurden verspottet, verworfen, verfolgt und/oder bekämpft, weil sie zu ihrem Herrn standen. Das waren alles Gläubige, deren „Herkunft“ man sehen und hören konnte. Sie haben geglaubt und bekannt, was sie geglaubt haben. „Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber wird bekannt zum Heil“ (Römer 10,10). Auch wir dürfen uns heute öffentlich zu dem Herrn Jesus bekennen.

Es bedarf des äußeren Zeugnisses unseres Glaubens

Sicher sind nicht immer Wort angebracht. Aber ein entsprechendes Verhalten allemal. Und wenn wir uns christlich verhalten, werden wir uns auch immer wieder christlich äußern müssen. Das führt häufig dazu, dass wir zu Außenseitern werden. Dazu müssen wir als Christen bereit sein. Denn das hat auch der Herr Jesus selbst erlebt. Und als seine Diener teilen wir seine Verwerfung.

Wie schön, wenn wir - wie Mose - bereit sind, die Schmach des Christus für größeren Reichtum zu halten als alle Ehre in dieser Welt (Hebräer 11,26)! Dazu bedarf es Mut - den der Herr Jesus uns schenkt, wenn wir Ihn darum bitten.