27.01.2018 Matthäus | Persönlicher Glaube

Wer ist Jesus?

Der Herr Jesus wird auf dem Berg der Verklärung verwandelt. Petrus und seine beiden Mitstreiter sind überfordert durch diese großartige Sicht, die ihnen gewährt wird. So macht er einen törichten Vorschlag.

 

An dieser Stelle möchte ich aber kurz auf die unterschiedlichen Titel des Herrn Jesus hinweisen, die wir in diesem Zusammenhang in den drei synoptischen Evangelien finden. Matthäus spricht davon, dass Petrus Ihn „Herrn" nennt. Markus zitiert Petrus mit dem Ausdruck „Rabbi", Lukas mit dem Titel „Meister".

 

Matthäus benutzt den damals geläufigen (griechischen) Ausdruck für Herr oder Meister. Markus verwendet das Wort, dass die Jünger in ihren Unterhaltungen mit dem Herrn in aramäischer Sprache vermutlich verwendet haben: Rabbi. Es ist der Titel einer respektvollen Anrede an einen jüdischen Lehrer. Er ist der, der andere unterrichtet. Lukas hingegen verwendet das elegantere und klassischere, aber letztlich gleichbedeutende Wort für den Lehrer und Meister, das besonders von Autorität spricht.

 

Haben auch wir die nötige Ehrfrucht vor unserem Herrn und sprechen Ihn immer in angemessener Weise an, wenn wir zu Ihm und von Ihm sprechen?